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mein häufigstes Mittagessen ist Milchreis

Das Mittagessen fällt bei mir eher klein aus, weil mein Mann und ich daran gewöhnt sind abends die Hauptmahlzeit zu nehmen. Auch das gehört zur Freiheit, die ich beim AIQUM-Konzept spüre. Ich kann Essen wann und was ich möchte. Es keine Zwänge. Einzig und allein bestimmend ist die Energiebilanz, die durch meine Angaben ausgerechnet wird. Dafür ist es egal ob ich tagsüber oder mitten in der Nacht esse. Allenfalls mein Kreislauf hat da mitzureden.

Heute mache ich mir eins meiner Lieblingsmittagsmahlzeiten. Es ist Milchreis.

Milchreis

Diejenigen vom AIQUM-Forum, die hier mitlesen, lachen sich jetzt sicher schief…ich mit meinem Milchreis. Aber Milchreis ist nun mal ein bedeutungsvolles Essen für mich. Ich habe ihn als Kind schon geliebt und mir dann später verboten, weil ich mir einbildete und weil es mir auch oft gesagt wurde, dass Milchreis dick machen würde. Tja, damals aß ich den Milchreis mit Vollmilch gekocht, oft mit Sahne verfeinert, mit einem Stück Butter darübergeschmolzen und noch mit Unmengen Zucker oder Zimtzucker. Das machte dick, keine Frage. So wurde Milchreis zu einem Sehnsuchtsessen für mich, zu einem Symbol für unbeschwertes Essen, das ich mir nicht mehr leisten kann. Damit verknüpft waren auch Behaglichkeit und Wärme aus den schönen Erinnerungen und genau davon fühlte ich mich mit abgeschnitten. Mein Schluß war etwa so: „Ich darf keinen Milchreis essen, also bekomme ich keine Behaglichkeit und Wärme“ ein Fehlschluß, ich weiß, aber im Gefühl war es eben so verankert. Leider und logischerweise wurde die Gier nach Milchreis oft so groß, dass ich ihn, wenn ich die Beherrschung verloren hatte, in riesigen Portionen in mich hineingeschlungen habe, bis mir übel war. Ein ungesundes Gefühl, ein schlechtes Gewissen und eine innere Niederlage waren die Folge. Von Behaglichkeit oder Wärme war keine Spur zu entdecken. Und doch kam ich nicht heraus aus dieser Schleife.

Erst nachdem ich im vergangenen Jahr schwarz auf weiß las wie gut die Kalorienzahl von Milchreis in meinen Tagesplan passen würde, wagte ich mich an die ersten Experimente. Ich kochte den Reis nach einem Rezept aus der AIQUM-Datenbank, nahm dazu Magermilch und hielt mich an die vorgegebenen Mengen. Diese Portion richtete ich auf einem hübschen Teller an und genoß jede einzelne Gabel. Seitdem ist das mein häufigstes Mittagessen geworden und immer noch nicht habe ich genug davon. Sicher, immer öfter esse ich auch was anderes, aber ich komme doch immer wieder auf diesen Milchreis zurück. Gerade wenn es draußen so grau und trüb und düster ist, genieße ich diese Behaglichkeit und Wärme, die für mich tatsächlich mit dem Milchreis verknüpft ist.

Das war eine totale Befreiung von alten Zwängen, das bedeutet für mich Freiheit pur und das war der Anfang davon mich mit allen möglichen alten Glaubenssätzen auseinanderzusetzen, denen ich bisher erlaubt habe mein Leben zu bestimmen.

Inzwischen habe ich das Rezept für den Milchreis nach meinem Geschmack verfeinert, ich schreibe es in die entsprechende Rubrik.

9 Kommentare zu “mein häufigstes Mittagessen ist Milchreis”

  1. Franan schreibt:

    Ich kann dich voll verstehen, auch ich liebe Milchreis und alles Suesse! Es hat was Gemuetliches und erinnert an die Kindheit.
    Ich komme aus Bayern und da sind Suessspeisen ja auch Hauptgerichte.
    Schoen, dass man sich auch Milchreis noch schmecken lassen kann

  2. Tom schreibt:

    Auch ich esse Milchreis für mein Leben gern – das Zeug aus dem Laden ist mir allerdings etwas zu süß, daher bereite ich den auch grundsätzlich selber, meistens mit Kirschen oder aber Erdbeeren versehen..hmmm, lecker ! ; )

  3. Requendel schreibt:

    ich teste gerade wintertaugliche Gewürzmischungen aus. Gestern habe ich mal Orangenschale (unbehandelt) und eine Nelke mitgekocht, dann allerdings ohne Zimt. Das war auch sehr lecker. Heute habe ich ja noch die zweite Portion davon…ich freue mich schon drauf
    lg
    Renate

  4. Griseldis schreibt:

    Hallo Requendel,
    es ist schön von Dir hier zu lesen.
    Ich wünschte ich wäre mit meinen Einsichten schon so weit wie Du. Dann könnte ich sicher auch konsequenter mit mir selbst umgehen.
    Ich kann noch viel von Dir lernen.
    Du gibst mir immer wieder neuen Mut.
    Danke ! ! !
    L G
    griseldis

  5. Requendel schreibt:

    Hi Griseldis,
    schön dass Dir meine Schreiberei Mut macht, genau das ist ja ein Grund warum ich das mache.
    Und konsequent bin ich überhaupt nicht, ich merke nur immer schneller wenn es mir wieder aus dem Ruder läuft und dann ziehe ich die Notbremse. Irgendwann hoffe ich dass das von alleine läuft aber noch ist es viel Arbeit und Aufmerksamkeit

  6. kalorienarme Leckereien zur Mens-Zeit « Mein Lieblingsrezept ist es gutes Kakaopulver kein Instant in Magerquark zu rühren und mit etwas Stevia zu süßen  Da kann ich Löffel für Löffel genießen und es hat nic schreibt:

    […] Portion Milchreis ist schnell gekocht und auf dem heißen Reis lasse ich zwei Stück Bitterschokolade […]

  7. Timm schreibt:

    ich liebe milchreis :> es gibt kein besseres essen…allerdings nie als nachtisch,sondern immer als hauptspeise 🙂

  8. Requendel schreibt:

    Hey Timm,

    das geht mir genau so. Wie gesagt, mein Mittagessen ist ganz oft (jetzt nicht mehr ganz so oft wie früher) Milchreis mit Zutaten je nach Jahreszeit.
    lg
    Renate, dann lassen wir uns mal den Milchreis schmecken

  9. Lena schreibt:

    Die Einstellung macht wirklich viel aus. Wenn man langsam und mit Genuss isst, kann man sich auch etwas „fettigeres“ oder allgemein kalorienreicheres leisten, wenn man es im Rahmen hält. Eine gute Figur zu halten bedeutet ja nicht, dass man auf Genuss verzichten muss. Milchreis hat wirklich keine schlimmen Nährstoffwerte, aber man kann ihn auch noch durch einfache Tricks kalorienärmer gestalten: http://www.milchreisrezept.de/milchreisrezepte/kalorien

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