Kalorienbewusste Ernährung

Seit einigen Tagen höre ich immer mal wieder im Bekanntenkreis: Aber wenn du denn abgenommen hast, dann isst du doch wieder normal?

Das hat mich nachdenklich gemacht.

Esse ich jetzt unnormal?

oder anders gefragt:

Habe ich früher normal gegessen?

Wenn letzteres der Fall gewesen wäre, dann hätte ich doch sicher nicht so zugenommen. Oder? In meiner schlimmsten Zeit gab es Tage an denen ich so um die 6000 kcal verputzt habe. Eines meiner leichtesten Übungen mit schweren Folgen. Das war ganz sicher nicht normal. Aber selbst als ich schon am abnehmen war, gab es Tage in denen ich mindestens 4000 kcal as, ohne Sport zu treiben. Auch nicht normal, nicht war?

Normal wäre, wenn ich mein Wunschgewicht (von dem ich noch nicht genau weiß, wo es liegt) erreicht habe,  die Kalorienmenge an Nahrung zu mir zu nehmen, die mein Körper auch wieder verbraucht. So das er gut versorgt ist. Also genügend Energie zugeführt bekommt um gut durch den Tag zu kommen. Nicht mehr und nicht weniger! Das wird also das Ziel sein, dass ich nach dem Erreichen meines Wunschgewichts anstreben werde. Das wäre ja auch „normal“.

Ich weiß allerdings was meine besorgten Bekannten und Freunde meinten. Sie meinten: Isst du denn auch mal wieder Pommes? Isst du denn auch mal wieder Plätzchen und Kuchen?

„Es geht darum, das Richtige zur  richtigen Zeit, in der richtigen Menge zu geniessen!“

So betrachtet esse ich durchaus „normal“. Denn solche Sachen esse ich auch jetzt. Allerdings esse ich sie nur dann und wann, und ich weiß genau wie sie in meiner Wochenbilanz zu Buche schlagen. Und ich hinterfrage genau, ob es mir das wert ist.

Gewicht reduzieren heißt nicht verzichten und in Askese leben, sondern bewusst und mit allen Sinnen geniessen!

KA-Rit

About Karin

Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografieren, Freunde, Sport, Kochen uvm.
Beruf u/o Berufung: Hexe und Künstlerin
Alter: 51
Familienstand: glücklich mit dem Liebsten, 1 Tochter, 1 Enkelin

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