Ist Honig besser als Zucker?

Süßt Honig gesünder als Zucker?

Haushaltszucker besteht zu fast 100% aus Kohlenhydraten, genauer gesagt zu 99,8%. Honig hingegen besteht nur zu 80% aus Kohlenhydraten (Zucker), der Rest ist Wasser sowie ein kleiner Mineralstoffgehalt in Höhe von 0,2%, der damit immerhin noch doppelt so hoch ausfällt wie bei Haushaltszucker. Aufgrund des Wassergehalts im Honig ist das Naturprodukt auf jeden Fall kalorienärmer als herkömmlicher Zucker. Außerdem übertrifft die Süßkraft von Honig die des Zuckers. In anderen Worten: Honig ist süßer als Zucker, weshalb man oft mit geringeren Mengen auskommt als wenn man Zucker verwenden würde. Wenn man also Zucker durch Honig ersetzt, hat man einen doppelten Nutzen: Erstens enthält Honig weniger Kalorien als Zucker, zweitens braucht man weniger davon um den gleichen Süßungseffekt zu erreichen.

Gesunde Inhaltsstoffe im Honig

Der Anteil an gesunden Mineralstoffen im Honig ist allerdings mit 0,2% nicht wirklich aufregend. Im Haushaltszucker beträgt der Mineralstoffgehalt 0,1%. Allerdings enthält Honig Inhaltsstoffe, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken können. Ein bekanntes Hausmittel bei Halsschmerzen ist z.B. Tee mit Honig, denn der Honig lindert die Entzündung, tötet Bakterien ab und hilft gegen den Halsschmerz. Im Industrieprodukt Zucker sind solche Stoffe natürlich nicht enthalten, deshalb ist der Honig als Naturprodukt dem Zucker selbstverständlich überlegen. Beim Honig muss man aber auf Qualität achten, denn die gesunden Inhaltsstoffe reagieren empfindlich auf Hitze. Deshalb sollte man nur kaltgeschleuderten Honig verwenden. Auch in heißem Tee oder in Backwaren büßt Honig durch die Hitze seinen Gesundheitswert ein.

Honig ist ein Süßungsmittel

Honig ist dem Zucker eindeutig überlegen. Er hat weniger Kalorien, süßt stärker und enthält gesunde Inhaltsstoffe. Dennoch ist Honig ein Süßungsmittel, das vorwiegend aus Zucker besteht. Als Alternative zu Zucker ist er eindeutig zu empfehlen, aber in größeren Mengen hat er genau die gleichen negativen Auswirkungen wie herkömmlicher Haushaltszucker: Starken Blutzuckeranstieg, Heißhungerattacken und Karies.

 

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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