Sport macht gute Laune

Heute bin ich wieder gegen innere Widerstände zum Training gegangen und erst dachte ich es ginge überhaupt nicht. Als ich die Treppe hoch schlich dachte ich noch ans Umdrehen, aber es war schön früh, das Studio macht um 9 Uhr auf und ich war kurz vor 9 Uhr da, so dass die eine Trainerin hinter mir die Treppe hoch kam….tja, da hatte es sich mit kneifen!!

Und heute habe ich auch den Ton zu schätzen gelernt der dort herrscht. Manchmal fand ich das komisch und übertrieben, dieses Verbreiten von guter Laune und die ständige Frage wie es einem geht. Aber heute fand ich das richtig schön so begrüßt zu werden. „Hallo Renate geht es Dir gut?“ Wir sind plaudernd in die Umkleide gegangen und haben dort weiter geplaudert. Inzwischen kenne ich die Leute und auch die, die zu meinen üblichen Zeiten mit trainieren. Es ist schön begrüsst zu werden und etwas Small-Talk zu machen. Meine schlechte Laune kam nicht dagegen an, zum Glück!

Als ich aus der Umkleide kam begrüßte mich die nächste Trainerin und irgendwie fühlte ich mich schon richtig zuhause.

Heute war es schön leer, so dass ich mal in Ruhe eine andere Art ausprobieren konnte. Zuerst habe ich gefragt ob sie mir noch ein Paar Warnhinweise geben kann wegen meiner Rückenschmerzen, sie hat noch mal gründlich nachgefragt wie der Schmerz ist und wie meine Rückengeschichte ist und hat mir die Geräte gezeigt die ich weglassen soll und auch, worauf ich bei den anderen Geräten besonders achten soll. Es war schön so ganz in Ruhe.

Tja aber zuerst kam noch die Widerstand. Schon beim Aufwärmen auf dem Rudergerät dachte ich ich kann nicht mehr. Nach drei Minuten stand mir der Schweiß auf der Stirn und ich war alle. Ich konnte mir nicht erklären warum. So schlapp hatte ich mich noch nie gefühlt. Aber ich habe weiter gemacht und irgendwann war ich durch diese träge Schicht durch. Ich war zwar zu Anfang schon klatschnass geschwitzt, aber ich habe dann mit dem Kraftprogramm angefangen und mich dabei wieder abgekühlt. Es ist ja ganz anders mit kurzen Anstrengungen und dann wieder Pausen.

Zum Schluß habe ich dann noch eine dreiviertel Stunde auf dem Cross-Trainer gestanden und so habe ich heute ein kräftiges Programm hinter mir und bin zwar k.o. aber fühle mich ganz gelassen und ruhig und habe meine gute Laune wieder gefunden.

Nicht nur der Sport hat das gemacht, sondern auch dieser fröhlichen antreibende Ton im Studio. Alle gehen dort hin um was für sich zu tun und das macht eine besondere Ausstrahlung.

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