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Muskelkater, Frisör und Morgenseiten

Heute gehe ich mal wieder zur Frisörin und ich freue mich auf eine neue Frisur. Ab und zu tut das so gut, gerade wenn man das Gefühl hat im Trott stecken zu bleiben. Ich liebe diesen kleinen Stadteilladen, ich liebe diese typischen Gespräche die sich dort entwickeln und ich mag meine Frisörin gerne leiden und plaudere gerne mit ihr. Sie verfolgt meinen Abnehmweg auch ganz gespannt. Da ich alles Mögliche mit meinem Kopf anstellen lasse, dauert so ein Besuch auch mal locker gut zwei Stunden, das ist immer ein Eintauchen in eine Welt der Entspannung und der Ruhe für mich. Ich denke dass der Sport ganz ähnlich wird, dass es mir gelingen wird meinen Alltag an dem Empfang abzugeben und mich nur noch um mich selbst und mein Wohlbefinden kümmern werde. Heute allerdings habe ich einen anständigen Muskelkater im gesamten Schulterbereich und im Rücken. Eigentlich genau da wo ich auch trainieren wollte, das ist gut so. Gut dass morgen nur der Stretching-Kurs angesagt ist.

Ich liebe diese Morgenstunden und meine Morgenroutine. Ich setzte mich als erstes mit einer großen Tasse Fencheltee an den Schreibtisch und schreibe drei DINA 4 Seiten voll mit den Dingen die mir gerade durch den Kopf gehen. Ich mache das schon seit Monaten regelmäßig, es ist so Routine geworden wie das Zähneputzen und es hat auch was von einem inneren Putzen. Gedankenputzen sozusagen. Ich lasse dort den Müll ab der sich durch Träume, miese Gedanken in schlaflosen Stunden, Ängste etc angesammelt hat, aber ich schreibe auch über Hoffungen, Ideen, Eindrück etc, es sind dem keine Grenzen gesetzt. Und es liest niemand und deswegen macht es nichts wenn ich seit zwei Wochen immer auf dem gleichen Punkt herumreite. Irgendwann fließt da ganz von selbst eine neue Idee aus meiner Feder und dann geht es weiter.

Es ist auch erstaunlich was da für eine Fülle von längst vergessen gelaubten Erinnerungen hochkommt. Ich schreibe sie auf und kann das Meiste davon in Ruhe wirklich vergessen. Oft sind es alte Spitzen, alte Demütigungen, die sich festgebrannt haben und die nun wieder heraus sind aus dem Kopf. Das tut gut und ist sehr befreiend. Das freie Schreiben ist aber auch gut um Träume in konkrete Pläne umzuwandeln, sie nehmen so langsam Gestalt an und werden in machbare Schritte zerlegt.

Diese Morgenseiten möchte ich nicht mehr missen. Natürlich ist das Abnehmen ein großes Thema und es ist gut auch da alten Müll loszuwerden und neue Gewohnheiten und Ideen zu überprüfen. An den Morgenseiten merke ich wann ich Pause und Stillstand brauche und wann ich weiter abnehmen will. Ob ich soweit bin weiter loszulassen oder ob ich noch was bearbeiten will.

Ich kann sie wirklich jedem Abnehmwilligen empfehlen denn das Abnehmen geht nicht ohne dass man sich mit sich selbst auseinandersetzt und ohne dass man sich Zeit für sich nimmt. Das ist übrigens ein ganz wichtiger Punkt beim Abnehmen. Man lernt es sich wieder wichtig zu sein, sich die Zeit für sich selbst zu gönnen, sich nicht immer ganz ans Ende der Liste zu setzen. Und irgendwann stellt man dann fest dass man sich ganz gut leiden mag. Mir geht es gerade so und das ist ein schönes Gefühl dass ich so noch nicht kannte.

Ein Kommentar zu “Muskelkater, Frisör und Morgenseiten”

  1. Karin schreibt:

    Auch ich kann die Morgenseiten nur wärmstens weiter empfehlen. Mir haben sie zu viel Klarheit in Sachen abnehmen geholfen und sie haben mir wieder Zugang zu meiner Kreativität ermöglicht. LG Karin

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