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Kaffee geniessen wie zu Grossmutters Zeiten

Gestern habe ich es getan. Meine Aussenstände sind reingekommen und da habe ich mir dann auch gleich etwas ganz Luxuriöses gegönnt, einen Porzellankaffeefilter.
Mit der Hand brühe ich ja schon lange auf, hatte aber bis dato nur einen Kunststofffilter, der irgendwie immer nicht meinen Ansprüchen entsprach. Bis gestern, nun giesse ich meinen Kaffee ganz altmodisch in einem wunderschönen, dukelblauen Melittafilter auf und das in einer Porzellankanne aus den 50ziger Jahre. Also Nostalgie pur.

Kaffemühle

Übrigens ist es die Geschichte der Melitta Filter und Filtertüten eine absolute Erfolgsstory. Früher goss man einfach heißes Wasser auf das Kaffemehl und hatte so viel Satz in der Tasse. Das war einer gewissen Melitta Benz eines Tages zuviel und so experimentierte sie mit dem Löschpapier aus den Schulheften ihres Sohnes und mit einem Metallbehälter in den sie Löcher gestanzt hatte an einer Art den Kaffee zu filtern. Das gefiel ihren Besuchern den Kaffee so zu trinken. Also hat Frau Benz sich dran gemacht und hat sich ihre Erfindung patentieren lassen. Dann hat sie ein Unternehmen gegründet, dass heute ca. 3000 Mitarbeiter hat. Und das alles mit 0,73 Pfennig Startkapital.

Kaffekanne und Filter nostalgisch

Es mag ja sein, dass ich es mir einbilde, aber wenn ich nun Kaffee koche riecht es wie bei meiner Grossmutter, die wie den Kaffee mit der Hand mahlte und dem Kaffeemehl eine Prise Salz und einen Teel. Kakaopulver hinzufügte.
Echt ein Genuss. Dazu noch ein Kalorienarmer. Ich trinke meinen Kaffee schwarz und stark, ohne Zucker. Also praktisch null Kalorien. Mittlerweile erlaube ich mir nur noch drei Tassen den Tag, und so bleibt es ein Genuss. Ich habe mir angewöhnt morgens 1 Tasse zum Frühstück zu trinken und mir dann nachmittags, nach meiner Mittagsruhe 2 Tassen zu gönnen. Dazu dann ein Stück Brot mit etwas hausgemachter Marmelade. Genussmäßig heißt es hier wirklich: Back to the Roots.
Solche Genüsse, verbunden mit dem Ritual des Kaffemahlens, des Mischens mit den Zugaben und des langsamen Aufbrühens und gemütlich hinsetzen und trinken, haben mich schon vor so mancher Kalorienreichen Versuchung bewahrt. Denn interessanter Weise gehörte bei mir nie automatisch Kuchen zu einer gemütlichen Kaffeestunde. Früher, bei uns zuhause, gab es zum Kaffee immer 1 Scheibe Weißbrot mit Honig oder Marmelade. Das esse ich auch heute noch oft dazu, aber öfter ist es nur ein Cantucci oder ein Biskotti. Das tut es genau so. Dazu ein wenig Musik. Im Moment höre ich gerne Oper und Klassik. Da steht Maria Callas ganz oben auf meiner Liste. Besonders ihre Interpretation der Tosca.

2 Kommentare zu “Kaffee geniessen wie zu Grossmutters Zeiten”

  1. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    so ein Filter ist klasse. Jürgen hat vor Jahren so ein Teil mal auf dem Flohmarkt ergattert und seitdem brühen wir per Hand auf und keine Kaffeemaschine hat mehr eine Chance bei uns.
    Für mich ist das immer ein schöner gemütlicher Start in den Tag, ich brühe mir immer einen Pott Kaffee auf und während der Kaffee durch den Filter tropft mache ich mir fein Frühstück fertig, von der Zeit her passt es imemr genau. Auf dieses Ritual möchte ich auch nicht verzichten. In dunkelblau ist der Filter wunderschön.
    lg
    Renate

  2. Karin schreibt:

    Viktor und ich wollten uns schon so lange ein solches Stück gönnen. Aber irgendwie waren immer andere Sachen wichtiger. Nun habe ich ihn in so einer Art Starbuck`s gefunden. Du weißt so ein Laden wo du 7 Entscheidungen treffen musst, um eine Tasse Kaffee zu kriegen. Die hatten die Dinger im „Shop“. Da habe ich auch den tollsten Satz der letzten Zeit gehört: „Crazy, geiles Shopping hier. Mighty Angebot“ Ach ja, sie entzückt mich immer wieder, die Schönheit der deutschen Sprache. Lg KArin

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