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Jazz-Erinnerungen

Jetzt bin ich ins Träumen geraten und denke an die Moers-Festivals zurück, die ich besucht habe. Mein Mann und ich waren lange Jahre Stammgast in Moers, das war unser fester Pfingsttermin.

Mein Mann auf dem Weg zu einem Konzert

Moers-Festival1

Moers-Festival2

Moers-Festival3

Leider sind das noch Papierfotos und recht undeutlich, aber etwas Stimmung kommt vielleicht über

Meist sind wir Freitag angereist und haben dort bis Montag gezeltet. Es kam immer drauf an was für Mitfahrgelegenheiten wir hatten und ob noch Freunde von uns mitkamen oder nicht.

Dieses Festival ist auch ein Stück Beziehungsgeschichte von Jürgen und mir, in den vier Tagen in denen man wenig schläft, immer draußen ist, soviel Musik hört wie man nur irgend aufnehmen kann, kommen auch einige andere Dinge mit hoch und wir haben selten so gestritten und uns selten so geliebt, wie genau auf diesen Festivals.

Man lernt sich kennen wenn es vier Tage lang aus Kübeln schüttet, irgendwann der Blitz ins Zirkuszelt (in dem die Konzerte stattfinden) einschlägt und das voll besetzte Zelt plötzlich stockfinster ist, wenn nachts gröhlende besoffene Idioten durch die Zeltreihen ziehen und uns das Zelt eintreten, wenn Jürgen der Gaskocher im Zelt umkippt und ich einen akuten Bandscheibenvorfall bekomme.

Man lernt sich kennen wenn man an einem strahlenden frischen kühlen Morgen ganz früh auf dem stillen Zeltplatz steht, als erstes den Duschwagen benutzt und tatsächlich noch warmes Wasser bekommt, wenn man einen Standbetreiber belabert einem ein Fladenbrot und Käsecreme zum Frühstück zu verkaufen, wenn man zufrieden und entspannt vor dem Zelt liegt, die erste Tasse Kaffee schlürft und frühstückt, einen ganzen Tag mit guter Musik vor sich, man lernt sich kennen wenn ich in den Bach falle und Jürgen nichts besseres einfällt als sich die Seiten vor Lachen zu halten, oder wenn ich vor dem Zelt einschlafe und ein Freund leere Bierflaschen um mich herum verteilt und dann ein Foto macht.

Und vor allem lernt man sich kennen wenn man auf den Holzbänken im Zelt sitzt, einem wunderbaren Konzert wie zum Beispiel einem Auftritt von Louis Sclavis lauscht und das Gefühl hat die Seelen würden sich berühren bei diesem gemeinsamen Genuss.

1990 war ich das erste mal dabei, Jürgen fährt schon seit Ende der Siebziger hin. Auf dem Festival von 1994 stand es auf der Kippe mit uns, die Entscheidung uns zu Trennen oder zu Heiraten stand an, wir haben uns fürs Zusammenbleiben und irgendwann dann Heiraten entschlossen und das war gut so!!

In den letzen Jahren ist es immer unangenehmer gewesen dort zu zelten. Immer mehr Leute nutzten die Gelegenheit um ein paar Tage Party zu machen, nachts tönten Techno-Klänge über das Gelände und sogar ein Open-Air-Kino wurde aufgebaut. Irgendwann fand man unter den Zeltern kaum mehr Leute die wirklich wegen der Musik hingegangen sind und dann wurde es für uns Zeit uns zu verabschieden. Nun fahren wir noch ab und zu für einzelne Tage hin, mal sehen wie das Programm in diesem Jahr wird.

3 Kommentare zu “Jazz-Erinnerungen”

  1. Silke schreibt:

    Ich liebäugel ja auch dieses Jahr mal wieder hinzugehen. Zumal Loreley ja Jazz so sehr liebt. Mhm mal sehen wie kügelig ich da bin 😉 so drei Wochen vor Entbindungstermin.

    Liebe Grüße
    Silke

  2. Requendel schreibt:

    Hey Silke,
    dann könnten wir eventuell was abmachen, das wäre ja klasse. Und Kinder sind auf dem Festival immer gern gesehen.
    lg
    Renate

  3. Das volle Korn « mein Brot, Frischkornbrei, B Vitamine, Weizen, Schrot, Getreidemühle, Brot, Getreideschrot « Abnehmen und Ernährung schreibt:

    […] Honig, gehackten Trockenfrüchten. Es ist eine perfekte Nahrung für Unterwegs auf Wanderungen oder Festivals. Das geht auch in unzähligen Varianten. Sehr gut kann man auch frische Sprossen dazu verwenden. […]

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