Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

persönliche Tagebücher und Tipps über das Abnehmen

Kategorien

Archiv

Login

Abonnieren

Back to top


Abnehmen und Kreativität

p1000022.JPGJe länger ich mich mit meinem Übergewicht und mit meinem Weg abzunehmen beschäftige, desto mehr merke ich was für eine kreative Beschäftigung das ist.

Es verlangt sogar Kreativität, denn mit festen Regeln und Dogmen bin ich eher dicker geworden. Nun versuche ich mit Fantasie, Ideen,  ungewöhnlichen Wegen, in Frage stellen von Althergebrachten, Träumen, Testen, Spielen, Tanzen, Schreiben und ähnlichen Dingen meinen Weg zu finden weiter abzunehmen.

Irgendwie kreiere ich mich ja neu. Ich entdecke immer neue Seiten an mir und ich forme mich neu. Es ist auch kein statischer Prozess. Die Routinen die für mich vielleicht eine Weile funktioniert haben, mögen heute versagen. Die Esspläne mit denen ich ein Jahr lang gut gefahren bin, sind heute lästig und verlangen nach Überarbeitung. Der Sport mit dem ich begonnen habe, hat seinen Dienst getan, ich brauche nun andere Formen der Bewegung.

Das Abnehmen ist mehr als die Veränderung der Form.  Man nimmt anders wahr, alte Grenzen gelten nicht mehr, neue Grenzen tun sich vor einem auf. Es gilt neue Entscheidungen zu treffen ob man diese Grenze nun akzeptiert oder ob man sie ausweiten möchte. Es ist eine tiefgreifende Umwandlung und das ist der Teil der oft unterschätzt wird.

Ich sehe gerade darin auch eine riesige Chance, denn wann hat man mal die Gelegenheit sich so gründlich aufzuräumen, alte Zöpfe zu erkennen und abzuschneiden, Dinge auszuprobieren und neue Wege zu finde?

Ich merke im Moment auch wie wichtig es jetzt für mich ist offene Rechnungen im Leben zu begleichen, Unerledigtes abzuschließen, meine Beziehungen zu Menschen zu klären und ungeliebte auf die lange Bank geschobene Dinge ab zu arbeiten.

Diese Zeit ist für mich extrem wichtig und auch wenn sie sehr anstrengend und nicht immer schön ist, ist sie, abgesehen von meinem veränderten Aussehen, eine große Bereicherung für mein Leben.

Starres ist in Bewegung geraten, wild und panisch herumfliegendes hat seinen Platz gefunden. Ich sortiere mich neu.

Es kommt mir so vor als hätte ich mich erst in Einzelteile zerlegt um mich dann neu zusammen zu setzen.  Während ich das schreibe merke ich dass das ein schamanischer Prozess ist, ein Übergangsritual. Es passt sehr gut zu den Wechseljahren und vielleicht hängt mein Wunsch nun endlich abzunehmen ja auch mit dem Wechsel im hormonellen Bereich zusammen.

Karin, die mich oft erkennt bevor ich das selbst tue, wusste genau was ich brauche. Sie hat mir kurz vor ihrer Ausstellung gesagt, dass sie mir dieses

karit, odin

Bild schenken will. Es stellt ja Odin da, der unter anderem Gott der Ekstase, der Magie, der Transformation, des Wissens und der Trance ist. Er hat ein Auge geopfert um Wissen zu erhalten.

Man muss etwas dafür tun und vielleicht auch Altes und Geliebtes aufgeben, auch wenn es schmerzt, um neues Wissen und Erkenntnisse zu erhalten. Das kann man auf viele Bereiche übertragen, auch aufs Abnehmen.

Ich bin so glücklich über dieses Bild denn es passt so genau zu meiner Stimmung und zu der Phase in der ich jetzt bin. Abgesehen davon habe ich nun ein zweites Original von Karin und das freut mich sehr.  Bis jetzt wusste ich noch keinen Platz für das Bild. Es strahlt eine solche Energie aus, dass der Platz dafür sorgfältig gewählt werden muss. Jetzt weiß ich wo ich das Bild aufhänge und es wird einen würdigen Platz bekommen.

3 Kommentare zu “Abnehmen und Kreativität”

  1. Karin schreibt:

    Eigentlich wusste ich schon wie ich den alten Wanderer gemalt habe, dass er zu dir will. Also als klar wurde, dass er es war der auf die Leinwand will. Freut mich das ihr beide klar kommt und er dich gut unterstützt.
    Du hast recht, abnehmen ist kein statischer, sondern ein extrem kreativer Prozess. Darum braucht es auch seinen eigenen Rhytmus. Alles Liebe Karin *die sehr stolz ist das du ihre Bilder magst.*

  2. Requendel schreibt:

    Tja wir sind noch dabei einen alltagstauglichen Umgang zu finden. Das heißt ich bin es, dem Wanderer geht sowas wie Alltag ja am A…verbei. Immerhin ist er der Allvater und jeder Alltag ist seiner.
    Ups, ich glaube da hat sich eine Feuerzunge in mein Hirn geschlichen…ich glaube ich gehe jetzt erst besser zum Sport. Da kann ich ihm mir wieder ausschwitzen.
    Ne, einfach habe wir es nicht aber wer will das schon.
    *sei stolz, sei aus vielen Gründen stolz. Du hast allen Grund dazu!*
    lg
    Renate

  3. Karin schreibt:

    Danke Renate. Ich denke du wirst es packen. Ist doch gut das es ODINS Alltag ist, ich habe bei solchen Dingen gerne erfahrene Kollegen an der Seite. 🙂 Alles Liebe Karin

Kommentar schreiben