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Menopause – Umstellung der täglichen Routine

See im Baum

Wie Renate schon im vorigen Artikel schrieb, so verändert sich einiges mit den Wechseljahren. im Moment schwanke ich zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Ich bin sehr ungeduldig mit mir, will alles gleich und dann doch das Alte nicht loslassen. Das hat denn den Erfolg das ich nichts zu Ende bekomme.

Ich merke das sich nicht nur der tägliche Ablauf neu sortiert, sondern auch, dass sich Freundschaften und Verbindungen neu gestalten. Einige Beziehungen funktionieren nicht mehr. Einige alte Gewohnheiten auch nicht. Früher war es zum Beispiel eines meiner Hauptvergnügen morgens Kaffeetrinken zu gehen. War übrigens auch eine Hauptquelle für Sünden, da doch schon mal das eine oder andere Stück Torte dabei in mich kam. Oder eine meiner besten Freundinnen und ich gingen nachmittags los. Bummeln und irgendwo einen Kaffee oder Tee trinken und plötzlich merke ich: Das ist nur noch eine Hülse. Die Frau und ich haben den Kontakt zu einander verloren und eigentlich bindet uns nur noch das Ritual das gemeinsamen weg gehen. Dabei kommt kaum noch ein Gespräch auf, weil sich mein Kreis und meine Interessen erweitert haben und sie da keinen Bezug zu hat. Auch mein alleine in die Stadt gehen und irgendwo im Café sitzen hat seinen Reiz verloren, nur mochte ich die Gewohnheit nicht aufgeben, weil noch nichts neues an diese Stelle gerückt ist.

Es ist wie bei den meisten Veränderungen, das Neue ist noch nicht richtig greifbar und das Alte will ich noch nicht loslassen, und weiß doch das ich es muss, damit das Neue seinen Platz findet. Also habe ich mir erst einmal Ausgehabstinenz verordnet. Also was die Routine Runden betrifft, ansonsten bin ich nach wie vor viel unterwegs und genieße das auch. Seit einigen Tagen habe ich nun meinen morgendlichen Besuch im EKZ ausgesetzt und bin überrascht wie sehr ich es genieße mehr Zeit zu haben. Es ist auch etwas neues an die Stelle gerückt. Ich gönne mir eine Mittagsstunde. Nicht das ich schlafe, aber so eine Pause zwischen Hausarbeit und Arbeit. Meistens lese ich, oder aber stricke ein wenig.

Was mir immer noch sehr weh tut ist, dass einige Menschen sich wohl so nach und nach aus meinem Leben verabschieden werden, weil wir einfach keine Basis mehr haben. Schließlich haben wir uns eine ganze Zeit begleitet und haben einiges miteinander durch. Da tut es schon weh, wenn mensch dieser Person gegenüber sitzt und denkt: Himmel, warum tun wir uns das an? Wir haben uns doch wirklich nichts mehr zu sagen.

Aber andersherum sind es auch diese Energie raubenden Kontakte die mich hindern weiter zu gehen und den nächsten Schritt zu tun. Nämlich wieder mit der kreativen Arbeit zu beginnen. Das bleibt nämlich auf der Strecke bei dem Versuch etwas zu retten, dass in der Form gar nicht mehr existiert.

Ich merke auch das ich ungeduldiger werde und mich mehr engagieren möchte. Nur so vor mich hin dümpeln ist einfach nicht meines. Besonders seit ich weiß das ich Großmutter werde ist da so ein Wunsch zu tun was ich kann, damit mein Enkelkind in einer guten Welt aufwächst.

4 Kommentare zu “Menopause – Umstellung der täglichen Routine”

  1. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    da kommt mir wirklich jedes Wort bekannt vor. Das mit dem Ausräumen alter Gewohnheiten habe ich gerade hinter mir, aber ich habe noch nichts Neues, also hänge ich irgendwie zwischen den Stühlen.
    lg
    Renate

  2. Requendel schreibt:

    PS. Das Foto ist mal wieder absolut unglaublich passend.
    lg
    Renate

  3. Karin schreibt:

    🙂 Dachte ich auch. Das habe ich gestern gemacht. Alles Liebe Karin

  4. Ein Menschen Tag » Archive » Re: arroganz der Menschen - ET-Rätsel für die Menschen schreibt:

    […] Staatsschulden wachsen *graus* *LOL* Vielleicht sitzen die extraterristrischen Wissenschaftler schon irgendwo genervt vor ihren Instrumenten, bis einem mal der Kragen Platzt: “Verdammt doch mal, […]

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