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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Zeit…

…ist mein Luxus. Da ich arbeitslos bin, und mein Mann seit einiger Zeit auch, können wir den einzigen Vorteil nutzen, den die Arbeitslosigkeit hat. Wir haben Zeit!

Die Zeit ist mein Luxus

Diese Zeit gedenke ich dazu zu nutzen das was geht dazu zu tun, um gesünder und leistungsfähiger zu werden. Ich hatte also alle Zeit der Welt mich ganz aufs Abnehmen zu konzentrieren. Das hat Vor- und Nachteile. Ich habe einerseits Zeit, andererseits aber auch viel Muße um an Essen zu denken. Und es braucht viel Selbstdisziplin um ohne Termindruck von außen, den Tag sinnvoll zu nutzen. Jede Motivation, jeder Antrieb und jede Ermahnung muß aus mir selbst heraus kommen, da ist die Versuchung sich gehen zu lassen doch sehr stark.
Zu Beginn der Arbeitslosigkeit habe ich mir geschworen meinen Tag genau einzuteilen und zu strukturieren, damit ich nicht ins Gammeln komme und mir die Tage nicht immer schneller durch die Finger schlüpfen. Dabei kam mir das AIQUM-Programm gerade recht.

Ich merke immer wieder wie gut es ist regelmäßige Routinen zu haben. Dazu gehört es zwischen 7 und 8 Uhr, mit einer frischen Tasse Kaffee, an meinen Computer zu gehen, meine Mails zu lesen und auf die AIQUM-Seite zu schauen. Vor allem aber mache ich meinen Ernährungsplan für dieses Tag, überlege was ich einkaufen muß und wie ich die Reste weiter verwenden kann. Da ich mich noch nie an die Rezeptvorschläge bei AIQUM gehalten habe, braucht das immer etwas Planung aber das macht mir eher Spaß. Ich koche leidenschaftlich gerne und kann so das eine mit dem anderen verbinden. Das Gute ist ja dass ich jede Freiheit habe und nicht unsere gesamten Essgewohnheiten umwerfen mußte.

Weiter sorge ich dafür dass ich meine Sporteinheiten einbaue und auch täglich eine Aktivität draußen mit einplane und damit meine ich nicht nur das Einkaufen. Es soll irgendwas sein bei dem die Bewegung im Vordergrund steht und es soll Spaß machen.

In einem Buch, das mir in meinem Schreibkurs empfohlen wurde, sind Methoden aufgezeichnet die einem dabei helfen die eigene Kreativität freizumachen. Dazu gehört auch regelmäßig das sogenannte „innere Kind“ auszuführen. Es bedeutet dass man regelmäßig etwas dafür tun sollte um Spaß zu haben, ganz zweckfreien Spaß. Möglichst verrückt und sinnlos muß es sein. Das Sportprogramm zählt nicht dazu, es ist zu zweckgebunden, lieber ist es für mich der Besuch eines Wollgeschäfts, um in den schönen Materialien und den Farben zu schwelgen. Oder einfach ein Stück Kreide zu nehmen und mitten auf einem Hof auf dem sonst nur Kinder spielen, Himmel und Hölle zu hüpfen. Das hat die lustige Wirkung dass es plötzlich andere Kinder gibt, die mit mir spielen.
Solche Sachen plane ich inzwischen fest in meinen Wochenablauf ein. Zeit habe ich ja dafür und es hilft mir gegen das Gefühl anzugehen dass ich ja nicht das Recht auf Spaß hätte weil ich arbeitslos bin und nichts leiste. Diese finsteren Gedanken schleichen sich immer wieder ein und werden durch so manchen Politikerausspruch noch gefördert.

Unter anderem hat mir mein großes Ziel, das Abnehmen, extrem dabei geholfen einigermaßen mit der Arbeitslosigkeit klarzukommen. Ich habe ein Ziel, ich habe einen Plan und ich sehe Fortschritte. Ich habe etwas geleistet und das ist wichtig, das ist ganz extrem wichtig für mein Selbstwertgefühl.

Ein Kommentar zu “Zeit…”

  1. Karin schreibt:

    Also, das mit der Zeit kann ich nur bestätigen. Wenn mein Tagesablauf auch nicht durchstrukturiert ist und ich plötzlich einfach nur Zeit habe, dann kriege ich auch immer nur die Nascherei und werde richtig träge und lustlos.
    Und der Gedanke ans Essen kommt von ganz alleine…..
    Es ist nicht so, dass ich freie Zeit nicht zu schätzen weiß, aber es ist schwieriger damit umzugehen und abzunehmen, wenn einem zuviel Zeit bleibt.

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