Wechseljahre – ja es geht weiter

…es handelt sich um einen Wechsel im Leben und nicht um das Ende. Auch das Abnehmen geht weiter.

Sicher kommt mit der Erkenntnis in den Wechseljahren zu sein vieles Neue auf eine zu. Die meisten trifft es hart, weil sie ja lange genug mit allen möglichen Blödsinn über diese Zeit gefüttert wurden.  Dazu habe ich ausführlich hier geschrieben.  Das will ich hier nicht noch einmal ausbreiten.

Persönlich empfinde ich diese Zeit als unglaublich positiv. Es ist ein tolles Gefühl was sich verändert und wenn frau bereit ist diese Veränderungen zu zulassen und mit ihnen zu fließen. Geht die Post ab. Wenn ich nur denke was sich bei mir alles getan hat. Ich bin jetzt 50 Jahre alt und die Wechseljahre begannen bei mir so um die 42 rum. Zuerst dachte ich wie Renate: Ahh, Hormonschwankungen. Bis ich ein wenig über die Menopause gelesen hatte und erkannte: Boaah, das ist es also. Dann habe ich überlegt wie ich damit umgehen möchte. Für mich war schnell klar, dass Hormone oder überhaupt pharmazeutische Mittel gar nicht in Frage kämen. Wenn es denn schon sein sollte, wollte ich es so bewusst wie möglich erleben. Ich habe auch sehr wenig Beschwerden und wenn welche auftauchen dann rücke ich ihnen über meine Nahrung zu Leibe und über Homöopathie. Sepia ist ein Mittel das mir gut bei Myomen geholfen hat und in der Zeit als meine Blutungen geradezu Springflutartig wurden. Das ist alles im Griff nun und ich genieße diese Zeit sehr. Ihr wohnt eine starke Energie inne die ich mir zu nutze mache. Meinem Glauben nach befinde ich mich jetzt auf dem Weg von der Mutter zur weisen Alten und das ist ein schönes Ziel. Die weise Alter lebt ihr eigenes Leben, sie ist nicht mehr die ewig präsente, dauernd nährende, sondern eher die Ratgeberin aus dem Hintergrund, die zwar ihr Wissen teilt aber auch entscheidet mit wem und wann.

Wenn ich nur mich nehme und bedenke was sich bei mir in den letzten 8 Jahren verändert hat, denn bin ich stolz darauf diese Energie so genutzt zu haben. Ich habe meinen Weg gefunden. Spirituell war ich ja schon immer auf dem für mich richtigen unterwegs. Aber ich habe mir eingestanden das ich kreativ arbeiten möchte und habe es getan. Im letzten Jahr habe ich angefangen zu malen. Ich schreibe, ich engagiere mich sozialpolitisch und ich führe eine Partnerschaft in der sich auf Augenhöhe und in Liebe und Respekt begegnet wird. Das ist wundervoll.

Außerdem habe ich mich so um die 47 rum entschieden abzunehmen und das mache ich auch. Dank AIQUM auch recht erfolgreich.  In jüngeren Jahren hätte ich aufgegeben bei dem Gedanken, dass es Jahre brauchen wird, bis ich mein Wunschgewicht habe, jetzt habe ich die Gelassenheit mir die Zeit zu geben die ich brauche. Auch ist mein Ziel nicht mehr einen jungen Körper zu haben, wenn ich auf 70 kg runter bin, sondern ich möchte einen starken und kraftvollen Körper, der das ausstrahlt was ich bin: Ein starke, kraftvolle, kreative Frau!

KA-Rit

About Karin

Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografieren, Freunde, Sport, Kochen uvm.
Beruf u/o Berufung: Hexe und Künstlerin
Alter: 51
Familienstand: glücklich mit dem Liebsten, 1 Tochter, 1 Enkelin

7 thoughts on “Wechseljahre – ja es geht weiter

  1. Dein Ziel wirst Du erreichen. Die wichtige Erkenntnis ist ja die, die ich zum Glück auch gehabt habe. Ich will nicht einen jungen Körper zurück, sondern ich möchte meinem Alter entsprechend aussehen und leben und dabei gesund und stark sein.
    Heute habe ich mich in mich zurück gezogen und all diese Dinge noch mal für mich verifiziert. Die Verwirrung ist besser geworden, ich werde einfach nach besten Wissen gut für mich sorgen und dazu gehört es auch weiter abzunehmen und weiter Sport zu treiben. Dazu gehört es nicht Hormone zu schlucken und in den Jugendwahn zu fallen.
    lg
    Renate

  2. Gut zu hören, ich hatte schon Angst dir schonend beibringen zu müssen, dass Glitzertop und und Highheels, gepaart mit schwarzen Kajalbalken und ein platinblonder Haarschopf vielleicht doch nicht so ganz dein Ding sind. 🙂 Alles Liebe Karin *die sich freut mit dir zu wechseln*

  3. *grins* nette Vorstellung….aber ich dachte da eher an zerrissene aber knallenge Jeans ohne Unterhose und irgendwelche selbst gefärbten Hemdchen drüber, unter dem Busen geknotet. Ach ja, die Bauchkette nicht zu vergessen.
    Ich wüsste echt nicht wie ich auf Highheels laufen könnte ohne mir die Haxen zu brechen.
    lg
    Renate

  4. Hmmm, bei deinem Outfit fehlt aber noch ein Arschgeweih, wenn schon auch den ganzen Schritt machen. Alles Liebe Karin

  5. ne, das kam erst nach der Zeit die ich meine. Aber das Lied dazu ist nett. ;-)Es fehlen aber noch ungefähr 30 dünne Silberarmreifen an einem Arm und diverse Lederbänder an dem anderen Handgelenk.
    Und jede Menge Ketten und vielleicht auch in die Haare eingeflochtene Lederbänder oder bunte Wollfäden.
    Das Hemdchen ist dünn und meist Ton in Ton bestickt. Manchmal ist es aber auch ein altes Männeroberhemd, natürlich sebstgefärbt und geknotet oder bis zu den Knien hängend.
    lg
    Renate

  6. Ah nun erinnere ich mich. Diese Modeepoche heißt bei mir in der Retrospektive: Wir ziehen uns im Dunkeln an…. und es werde bitte nie Licht! aber hatte auch was Schönes, die gute alte Zeit. Vielleicht sollten wir mal ein Ritual machen um unsere Jugend zu ehren und uns so anziehen. Könnte lustig sein. Nachdem ich schon mein vielleicht bald letztes Menstruationsblut in einem Amulett verarbeiten will.Alles Liebe Karin

  7. Das könnte wirklich lustig sein. Mensch ob ich da noch Klamotten für finde?
    Aber wir könnten mal durch alle Epochen gehen und das was daran gut war ehren. Hm, bei den 80zigern fiele es mir schwer was Gutes zu finden und für die 60ziger bin ich zu jung. Da habe ich nur noch diese Hochfrisuren im Sinn mit den Sechsen vor den Ohren, die mit Zitronen-Zuckerwasser angeklebt wurden.
    lg
    Renate

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