Wechselatmen gegen Schlafstörungen

Wechseljährig bedingt begann ich die letzte Zeit an Ein- und Durchschlafstörungen zu leiden, was dann zur Folge hatte, das ich am nächsten Tag nicht ausgeruht war. Auch begann ich mehrmals nachts wach zu sein und nicht wieder einschlafen zu können. Früher machte es mir nichts aus nicht schlafen können, wenn ich noch wach war habe ich eben gelesen oder bin durchs nächtliche Kiel gewandert. Doch das war auch anders. Dann war ich halt wirklich wach. In der letzten Zeit war es so, dass ich körperlich völlig erschöpft war, aber trotzdem nicht schlafen konnte, mich aber auch nicht aufraffen konnte irgendwas zu arbeiten, oder zu lesen.

Es halfen übrigens auch keine Beruhigungstees, oder der Verzicht auf die nachmittägliche Koffeindosis. Schließlich brachte mein Mann mich auf etwas. Er las gerade das von uns beiden sehr geschätzte Buch Schlampenyoga von Milena Moser und machte mich auf eine Stelle aufmerksam die mir  untergegangen war. Frau Moser berichtet dort von einem Experiment während eines Yoga Workshops. Es gibt im Yoga die Wechselatmung. Bei Schlafstörungen soll sehr gut Melatonin auch als Anti-Aging-Mittel funktionieren.

Linkes Nasenloch zu halten und tief und gleichmäßig ruhig durch das rechte ein und ausatmen. Nach 7 Atemzügen wechseln. Für die beruhigende Atmung macht mensch nun zwischen dem Ausatmen und dem erneuten Einatmen eine Pause. Also Einatmen – Ausatmen – Atem halten (so bis 5 zählen) – und von vorne.

Ich habe es probiert, und tatsächlich es klappt. Die letzten drei Nächte bin ich schnell eingeschlafen und vor allem habe ich durchgeratz. Wirklich eine gute Sache, und hormon- und beruhigungsmittelfrei.

KA-Rit

About Karin

Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografieren, Freunde, Sport, Kochen uvm.
Beruf u/o Berufung: Hexe und Künstlerin
Alter: 51
Familienstand: glücklich mit dem Liebsten, 1 Tochter, 1 Enkelin

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