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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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und wieder war Grenzen und Freiräume….

…der Hammer für mich. Wir waren zu zu dritt plus Kursleiterin, also wurde es sehr sehr intensiv und ich war offen dafür, deswegen kamen viele Dinge bei mir an, brachten was ins Schwingen und beschäftigen mich. Hm, vielleicht kam der Schnupfen in der letzen Woche als Reaktion auf den Kurs?

Gestern habe ich nämlich Durchfall bekommen, kaum dass ich wieder zuhause war.

Es war gut dass der Kurs gestern stattfand, Jürgen und ich haben uns nach dem Begrüßunsg Mittagessen/Kaffeetrinken sofort ins Erzählen und Reden gestürzt, Jürgen hat sich nicht mal die Zeit genommen richtig anzukommen.

Er hat nur schnell bei seiner Mutter angerufen, sie ist wieder zuhause, und hat schon erzählt und gefragt. Mir ging das alles etwas zu schnell, deswegen war ich froh über den Bruch und die Zeit die ich nur für mich hatte.

Danach war ich besser sortiert und wir haben wirklich ein paar Dinge angesprochen. Ich habe aus dem ganzen Wust der sich angesammelt hat, eine Grundforderung herauskristallisiert und habe mir das Recht genommen diese Forderung zu stellen. Das ist gut angekommen, er wird darüber nachdenken.

Es ist der Computer, der langsam zum Suchtobjekt wurde. Man kann sich ja ganz wunderbar vom Alltag und vom Leben ablenken, indem man sich immer neue Probleme schafft die dann unbedingt repariert werden müssen. Oder man stellt sich bestimmte Aufgaben, baut ein neues Netz bei uns auf das erstens überhaupt nicht nötig ist denn alles funktionierte so wie es soll, zweitens mich nervt weil mein PC dann zeitweilig auch lahmgelegt ist und drittens eigentlich nicht so funktionieren kann wie geplant. Und das war volle Absicht, sich eine undurchführbare Aufgabe zu stellen um viel Zeit darauf zu verschwenden, zu jammern und zu stöhnen und für nichts anderes offen zu sein. Dabei fühlt man sich wichtig, ist beschäftigt und kriegt doch nichts auf die Reihe. Vor allem ist man geschützt vor den Forderungen des Alltags und das allerwichtigste ist dass man überhaupt keine Zeit hat sich mal mit sich selbst zu beschäftigen.

Das waren eigentlich ähnliche Gründe aus denen ich damals gesoffen habe.

Jürgen ist ein langsamer Brüter, aber was angekommen ist das sitzt dann auch. Ja, wir werden in der nächsten Zeit unsere Lebensweise und unsere Beziehung neu durchfühlen, durchdenken und wohl in großen Teilen auch neu definieren und gestalten.

Das stand schon lange an und davor bin auch ich weggelaufen. Dieser Spruch ist zu gut: „Und nun geht es ‚ran an den Speck!“ Das stimmt in doppelter und dreifacher Hinsicht.

Jürgen hat von sich aus einen Plan gemacht, wie er seinen Tag besser, oder besser gesagt überhaupt erst einmal, strukturiert.

Es ist gut, wir sind beide wieder in Bewegung gekommen. Diese Fahrt zu seiner Schwester hat ihm gut getan und für mich war die Zeit alleine Gold wert.

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