Um diesen Tag mal zu Ende zu beschreiben…

Heute habe ich hier ja eine Live-Berichterstattung gemacht. Gut, ich führe dann eben zuende was ich begonnen habe.

Von meinen Angstanfällen habe ich mich erholt, aber ich bin noch etwas durch den Wind. Das Essen war super lecker und ich habe eigentlich noch eine Schnitte Brot im Plan. Ich dachte so als Trösterchen kann ich das noch spät abends brauchen. Aber da ich nicht mal meine Joghurt-Leinsamen-Mischung wollte, werde ich das Brot lassen!

Es ist echt eine Première. An so einem Tag esse ich weniger als ich ursprünglich eingetragen habe. So langsam beginne ich zu hoffen dass ich das Essen von anderen Gefühlen wie Trost, Leere auffüllen, Angst zuschütten und so weiter, entkoppelt habe.

Ich weiß genau dass Essen mir da nicht weiterhelfen würde und ich habe nicht mal das Bedürfnis nach Essen denn ich bin satt. Richtig angenehm und gesund satt von ganz viel Eiweiß und ganz viel Gemüse und sonst nichts.

Es ist ganz erstaunlich dass die alten Mechanismen nicht mehr funktionieren. Mensch, das ist ja wie ein anderes Leben. Essen ist endlich das was es sein sollte. Nahrung, die mit Genuss gegessen werden sollte und die einem gut tun sollte. Nicht Ersatz für alles Mögliche.

Obwohl ich heute meinen Mann vermisse, tut mir auch gerade heute dieser Tag sehr sehr gut. Ich habe mit mir selbst die Ruhe alles zu verarbeiten und vor allem die Dinge mal kommen zu lassen, sich entwickeln zu lassen, ohne gleich darüber zu reden und alles wegzudiskutieren. Gefühle mal eine Weile aushalten und zu gucken was dahinter steckt. Weder essen noch zerreden, das war wirklich gut.

Ich bin heute stolz auf mich wie ich diesen Tag für mich gestaltet habe und was ich daraus gezogen habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

*