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Tajine – 1. Versuch

Wir haben ja zur Hochzeit eine Tajine (sprich: Tatschin) geschenkt bekommen. Das so eine Art marrokanischer Römertopf und das Teil ist riesig. Sieht mensch glaube ich recht nett hier:

karit, tajine,

Nun, jedenfalls haben wir das Teil ein halbes Jahr misstrauisch beäugt, und keiner traute sich so recht dabei. Heute dachte ich, so geht es nicht weiter, das Ding ist da, das Ding wird genutzt. Also habe ich mir ein Rezept dafür ausgedacht. Eingedenk der Rezepte die Renate mir geschickt hatte. Im Gegensatz zum Römertopf kommt dieses Gerät nicht in den Ofen, sondern auf die offene Flamme. Da passt es sich gut, dass wir einen Gasherd haben.

Hier das Rezept:

Tomatenmark, Olivenöl, Sambal Olek, Kreuzkümmel, Koriander, schwarzer Pfeffer,Curry, Rosenpaprika, Ahornsirup, etwas Salz verrühren. In dieser Marinade mageres Schweinegulasch einlegen. Braucht nur kurz. So eine Stunde.

Inzwischen 1 kleinen Weißkohl, Möhren und Zwiebel kleinschneiden. So wie für Eintopf. Wasser aufsetzen und ca. 3/4 l Gemüsebrühe (ich nehme da gekörnte Brühe) kochen. Nun das Fleisch in die Tajine geben und das Gemüse in 2 Schichten darauf. Beim einschichten mit: Schwarzkümmel, Koriander, weißen u. schw. Pfeffer, Salz würzen. Nun sieht das Ganze so aus:

karit, oriental cabbage

Jetzt die Brühe auffüllen und den kegelförmigen Deckel auf die Tajine setzen. Das Ganze nun bei mittlere Hitze gar werden lassen.

Als ich nachdachte was ich in dem Töpfchen machen könnte, kamen mir wieder in den Sinn das ich früher viel mit dem Römertopf gekocht habe und das es da recht fettarm möglich ist. Auch in diesem Rezept ist nur wenig Fett und trotzdem ist es eine deftige Angelegenheit.

Ich bin jetzt nur gespannt wie es schmecken wird. Das verrate ich euch denn später. Aber ich glaube die Grundvoraussetzungen für eine leckere Mahlzeit sind schon Mal erfüllt.

Nachtrag: Das Ergebnis hat die Erwartungen reichlich übertroffen. Boaah, war das gut. Ich habe nicht einmal ein Foto hinbekommen, weil ich sonst nichts ab gekriegt hätte. 🙂 Der Geruch war schon ausgesprochen toll, die Gemüse blieben schön al dente und das Fleisch ebenfalls. Trotzdem war es schön mürbe.

Eigentlich hatte ich geplant uns Reis dazu zu kochen, habe dann aber eine halbe Stunde vor gar den Reis mit in die Tajine gegeben und noch einmal Gemüsebrühe nachgefüllt. Das Schöne ist, auf diese Art hatten wir eine bunte, toll schmeckende Mahlzeit und nur 2 Teller, 1 Holzbrett, 2 Messer, 1 Schüssel und 1 Tajine Abwasch. Also ein wirklich praktisch Kochgerät. Allerdings braucht es Platz zum Lagern.

4 Kommentare zu “Tajine – 1. Versuch”

  1. Requendel schreibt:

    Hey Karin, die Tagine ist wirklich praktisch. Man kann sie auch prima draußen auf den Grill stellen.
    Probier mal die eingelegten Zitronen mit zu verwerten, das Rezept dafür hatte ich Dir mit geschickt.
    Das gibt noch eine ganz besondere Würze.
    Ja und meinen Römertopf möchte ich auch nicht missen!
    lg
    Renate

  2. Karin schreibt:

    Die eingelegten Zitronen stehen ganz oben auf der Liste. 🙂 Heute war es ein Essen, dass ich aus allem was hier noch rumlag kreiert habe. LG Karin

  3. Silke schreibt:

    wauw die Tajine ist ja riesig und wunderschön.

    LG
    Silke

  4. Karin schreibt:

    Hi Silke, riesig ist die wirklich, aber das Ergebnis hat echt überzeugt. Der Liebste fragt jetzt schon wann wir das nächste Ding drehen mit dem Ding. LG Karin

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