Stress verursacht Hunger

Einer der grössten Stressfaktoren war immer das Einkaufen in grossen Supermärkten für mich. Spätestens an der Kasse begann ich dann nach den Schokoriegeln zu greifen und mich zu „belohnen“, weil ich mir diese Tortur angetan habe. Seit 6 Jahren ist das nun vorbei. Ich gehe in keine grossen Supermärkte mehr. Wir beziehen unsere Lebensmittel in einer Einkaufscooperative für Biolebensmittel.

Mein Supermarkt sieht so aus:

copyright Karin Braun

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Hier bekomme ich auf kleinem Raum die leckeren Bioprodukte, frisches Gemüse, Hygenieartikel und Fleisch. Die Lieferanten sind größtenteils aus dem Umland. Es ist kein öffentlicher Supermarkt, sondern eine Cooperative. Die MitgliederInnen zahlen einen Monatsbeitrag über den Miete, Nebenkosten und Löhne abgedeckt sind, dafür können sie die Sachen zum Einkaufspreis + einen geringen Aufschlag einkaufen.

Nach den riesigen Supermärkten, in denen ich früher eingekauft habe, dachte ich zuerst, hier kriegst du doch nie was du alles brauchst. Aber, oh Wunder, heute decken wir 95 % unseres Bedarfs durch Einkäufe im Widerhaken. Was nicht direkt auf Lager ist kann bestellt werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass hier Verpackungsmüll gespart wird. Zucker, Getreide, Nüsse usw. kann mensch direkt in Vorratsdosen abfüllen.

Der Widerhaken liegt auf einem Hinterhof, auf dem es auch eine Sitzecke gibt. Den ganzen Tag steht Kaffee bereit, den die MitgliederInnen sich umsonst nehmen können. Neulich morgen sind Suka und ich dort höchst nobel frühstücken gewesen. Für 1,20 €! Kaffee war umsonst, dazu einen Biocroissant und gemütlich im Hof sitzen. Das ist Luxus.

KA-Rit

About Karin

Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografieren, Freunde, Sport, Kochen uvm.
Beruf u/o Berufung: Hexe und Künstlerin
Alter: 51
Familienstand: glücklich mit dem Liebsten, 1 Tochter, 1 Enkelin

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