Nun ist der Mann auf dem Weg nach Andalusien

Gerade haben wir uns voneinander verabschiedet und nun ist Jürgen für zwei Wochen bei seiner Schwester, die in Andalusien lebt.

Ich freue mich auf die Zeit mit mir selbst, ich kann wieder meinen ganz eigenen Rhythmus finden, kann mal das eine oder andere mit meiner Ernährung ausprobieren, habe Ruhe, kann meine Sachen mal herumliegen lassen ohne dass es Jürgen stört, aber vermissen werde ich ihn doch.

Wir beide hatten, bevor wir uns zusammengetan haben, lange Zeit jeder für sich alleine gelebt und manchmal merken wir immer noch dass wir das alleine sein vermissen. Manchmal ist es schön einfach seinen Kram zu machen ohne dass es registriert und kommentiert wird und ohne dass man irgendwelche Erklärungen abgeben muss.

Ich bin mal gespannt was ich aus diesen 14 Tagen machen werde.

12 thoughts on “Nun ist der Mann auf dem Weg nach Andalusien

  1. Eine schöne Strohwitwenzeit für dich. Ich denke es ist gut, dass ihr euch die Zeit gebt getrennt von einander zu überlegen wie es weitergeht für euch.

  2. Stimmt Karin, ich habe mich auch auf die Zeit gefreut wie Du weißt, aber im Moment laufe ich durch die Wohnung als hätte ich Schlagseite, irgendwie im Ungleichgewicht, fast mit dem Gefühl als ob mir körperlich was fehlen würde. Ich kenne das, morgen sieht es schon anders aus.
    Und die Zeit ist hoffentlich Not-Wendig für uns.
    lg
    Renate

  3. Bei mir hat das Gefühl, als Viktor in Ungarn war, 14 Tage lang angehalten. Ich bin hier rumgeeiert wie halb.

  4. Ja, ich weiß das noch. Aber da ist wohl auch noch was Altes hochgekocht bei Dir.
    Wir haben diese Art Trennungen ja geübt und suchen und brauchen sie sogar regelmäßig. Härter war die Zeit als Jürgen in der Woche woanders gearbeitet hat und wir uns über zwei Jahre nur an den Wochenenden gesehen haben.
    lg
    Renate

  5. ehem…mal was anderes. Weißt Du eigentlich wo der Begriff „Strohwitwe“ herkommt?
    lg
    Renate

  6. keine Ahnung, aber ich denke das sollten wir mal recherchieren. Kann es mir aber durchaus vorstellen, dass es aus dem ländlichen Bereich kommt. Wenn die Landarbeiter und Erntehelfer von Hof zu Hof zogen und Weib und Kind alleine daheim blieben. 🙂 Maybe….

  7. http://de.wikipedia.org/wiki/Strohwitwer
    Hier steht einiges dazu.
    lg
    Renate

  8. Lecker die Geschichte mit der Entjungferung. Sag mal: ich bin in einem gelben VWKäfer entjungfert worden. Müßte ich nun bei einer eventuellen Eheschließung einen Kranz aus kleinen VWkäfern tragen? Mensch möchte da ja keinen Faux pas begehen. 🙂

  9. *gröhl*….hm, mal überlegen….bei mir käme Stroh wohl hin, oder besser gesagt vertrocknetes Gras und Geröll in einem Steinbruch. Das könnte einen ganz originellen Kranz ergeben. Hm, wir können ja mal einen Wettbewerb starten.
    lg
    Renate

    ach ja, versuche es mal mit kleinen Käfern aus Fimo, die kannst Du dann gleich kranzförmig zusammenbacken lassen….

  10. Danke für die Anregung. Falls wir also doch noch beschließen vors Standesamt zu treten, werde ich in Produktion gehen.
    Aber aus getrockneten Gras und Geröll wird sich doch was Schickes zaubern lassen, falls Jürgen und du euren Eheschwur erneuern wollt. 🙂

  11. Na ja, wir können ja noch nach Asatru-Art heiraten. Bisher haben wir es nur standesamtlich bescheinigt.
    lg
    Renate

  12. Über ein Handfasting wird hier auch immer öfter mal geredet. Aber eigentlich betrachten wir ja den Tag, an dem wir unser Bett gekauft haben, als unseren Hochzeitstag. Wir haben also bei IKEA geheiratet.

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