Nackt vor dem Spiegel

bisher habe ich es immer vermieden mich nackt im Spiegel anzusehen. Gut, das Gesicht natürlich aber nicht die ganze Figur in einem Ganzkörperspiegel. Wir hatten auch noch nie einen solchen Spiegel, wir haben nie Veranlassung dazu gesehen. Aber seitdem ich meine Körperform so geändert habe wäre es manchmal ganz nützlich um mich an mich selbst zu gewöhnen.

Vor zwei Tagen haben wir auf dem Sperrmüll einen Ganzkörperspiegel gefunden, der nicht mal schlecht aussieht mit seinem schlichten weißen Rahmen. Nun hängt er im Flur und ich habe eine neue Abendroutine. Ich stelle mich täglich, bevor ich mein Schlaf-T-Shirt anziehe, in Ruhe nackt vor den Spiegel. Ich versuche mich ohne Wertung zu betrachten obwohl mir das schwer fällt. Bisher ist es schwierig, ich riskiere ab und zu einen Blick und sehe dann wieder eher an mir vorbei. Aber es wird besser und irgendwann ist mir mein Anblick vertraut und ich kenne mich wieder.

Das was jetzt schon auffällt ist dass man meinen Knochenbau wieder sieht. Unter dem Speck kann man erahnen wie ich gebaut bin. Der Speck ist lockerer geworden, er polstert nicht mehr so gut.

Es bestätigt sich, ich bin extrem schmal gebaut, das heißt mein Idealgewicht dürfte sich an der untersten Grenze zum Untergewicht bewegen, so um die 60 Kilo herum bei 175 Körpergröße.

Ich glaube diese Spiegelübung werde ich jetzt regelmäßig machen und das ist der Sinn meiner Pause. Wenn ich mich an mich selbst gewöhnt habe, starte ich wieder durch mit dem eindeutigen Ziel abzunehmen.

Ich werde dann einen Neutstart machen und mir auch einen neuen Ticker einrichten. Aber bis dahin wird noch viel Zeit vergehen, ich schätze mal so im nächsten Frühjahr werde ich soweit sein. Dann müssen die Julpfunde wieder herunter!

2 thoughts on “Nackt vor dem Spiegel

  1. Tom

    Jo, das kann ich nachvollziehen. Es ist ziemlich cool zu fühlen, dass man Rippen- oder Hüftknochen hat 🙂

    Gruß Tom

  2. hey Tom,
    das stimmt genau und noch besser ist es wenn man das auch noch sieht!!

    lg
    Renate

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