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Morgenseiten

Renate hatte mir vor einiger Zeit ein Buch empfohlen, es heisst: Der Weg des Künstlers von Julia Cameron. In diesem Buch ist ein 12 Wochen Prgramm enthalten das hilft Zugang zu dem eigenen kreativen Potential zu erhalten. Einer der Übungen ist es Morgenseiten zu schreiben. Bei dieser Übung schafft mensch sich morgens am besten gleich nach dem Aufstehen eine freie halbe Stunde und schreibt drei DIN A 4 Seiten voll mit allem was einem gerade durch den Kopf geht. Ich habe mich nach langem Ringen dazu entschlossen dieses Programm zu machen, da ich zur Zeit künstlerisch blockiert bin. Zumindestens was das Schreiben betrifft. Irgendwie ist immer die Idee da, aber wenn es ans Umsetzen geht drücke ich mich. Eine meiner Theorien warum das so ist, ist das mir Schreiben so wichtig ist, dass ich mir ein Scheitern nicht eingestehen wollen würde. Daher das Buch, daher die Morgenseiten.

Zuerst habe ich gedacht, was zur Hölle soll ich da schreiben, ausserdem habe ich keine Zeit. Gerade morgens und wo doch und überhaupt. Ich habe dann gemerkt das ich in eine alte Falle tappe und das diese Gedanken die reinste Hirnwichserei sind. Wie beim Abnehmen wollen: Natürlich muss ich abnehmen und meine Ernährung umstellen, aber… ich schaffe es ja doch nicht! Eigentlich fühle ich mich ganz wohl! Diese Woche noch nicht, Tante Herta hat Geburstag und da gibt es immer so lecker Kuchen! Ach weißt du so lange diese Hose noch passt ist es so dringend nicht! Sport? Etwa gar Nordic Walking? Ich lauf doch nicht mit so blöden Stöcken rum! Ein Sportverein? viel zu teuer und ich habe ja auch keine Zeit?

Diesen Schwachfug kennt ja jeder. Am Sonntag ging es mir genauso mit diesen Morgenseiten und mit dem Buch. 12 Wochen und dann noch einen Vertrag mit mir schließen mich an die Aufgaben zu halten? Jeden Morgen 3 DIN A 4 Seiten, die spinnen doch, da ist doch keine Zeit zu. Also s.o. Wie auch immer jedenfalls habe ich den Vertrag unterschrieben und mir an den Schreibtisch gepinnt, dass ich ihn im Blickwinkel habe. Dabei ging mir durch den Kopf, wieso habe ich solche Angst vor Veränderung? Angst davor die alten Tröster aufzugeben? Angst davor mich wirklich den Dämonen in meinem Inneren zu stellen und so eine dauerhafte Veränderung durchzuführen.

Übrigens habe ich mir gerade überlegt einen weiteren Vertrag aufzusetzen und zwar was das Essen und den Sport betrifft. Ich denke das könnte hilfreich sein, denn beim Schreiben der ersten Morgenseiten habe ich bereits bemerkt das einiges an Ängsten und Blockaden aus der selben Quelle stammt.

6 Kommentare zu “Morgenseiten”

  1. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    freut mir dass Dir das Buch weiter helfen kann. Mir tun die Morgenseiten extrem gut, es ist ein wunderbares Ventil und der ganze Müll kommt aus einem ‚raus. Das Programm mache ich nicht nach Vorschrift, aber die eine oder andere Idee nutze ich schon. Mir ist das Buch von meiner Schreiblehrerin empfohlen worden und ich bereue nicht dass ich es mir habe schenken lassen.
    lg
    Renate

  2. Karin schreibt:

    Das Buch gefällt mir sehr! Ich werde wohl in erster Linie die Morgenseiten und die Künstlertreffs machen. Die sonstigen Aufgaben halt so, wie es mir passt. Vieles habe ich auch schon früher gemacht und so muss es nur noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Aber es ist interessant was da so alles kommt beim Schreiben der Morgenseiten.

  3. Requendel schreibt:

    genau das sind die beiden Sachen, die ich auch mache. Dazu noch manchmal Übungen aus dem Buch „Visuelle Magie“ von Jan Fries. Da geht es darum aus dem Unterbewusstsein heraus zu zeichnen und dafür locker zu werden. Es passt auch gut zum Schreiben.
    lg
    Renate

  4. Veronika schreibt:

    Hallo,
    habe gerade diesen Blogeintrag entdeckt (auch wenn er schon älter ist), da ich auf der Such war, wie groß denn diese drei Morgenseiten sein sollen. Habe heute morgen zum ersten Mal diese geschrieben und bin schon gespannt auf die nächsten Tage.

    Liebe Grüße
    Veronika

  5. Requendel schreibt:

    Hi Veronika,
    ich schreibe immer drei DINA 4 Seiten von Hand. Meine Marotte ist dabei ein echter Füller, kein Kuli oder Filzstift :-). Viel Spaß und viele Überraschungen mit den Seiten, mir sind sie ein wichtiger Tagesbeginn geworden und ich habe viel durch sie erfahren.
    lg
    Renate

  6. Karin schreibt:

    Ich schreibe meine Morgenseiten in unterschiedlicher Länge aber mind. 1. Mein Stift ist immer ein grüner Gelstift. Finde ich trés chic. 🙂
    In der Anfangszeit habe ich allerdings konsequent 3 Seiten geschrieben. Alles Liebe Karin

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