Aiqum hilft beim Sparen

Ich habe gestern mal durchgerechnet was wir so an Lebensmitteln kaufen und wie teuer das ist und vor allem, wie sich das im Laufe der letzen zwei Jahre geändert hat.

Ich fand das Ergebnis ganz erstaunlich. In der allerersten Aiqum-Zeit haben wir etwas mehr ausgegeben als kurz vorher. Das lag daran dass ich erst mal auf die Light-Schiene aufgesprungen bin und auch öfter mal das Hackfleisch durch teures Tartar ausgetauscht hatte. Als ich dann von diesem Trip herunterkam und mich wirklich mit meiner Ernährung auseinandersetzte, als ich genau zu planen begann und mir neue Zeiten und regelmäßige Mahlzeiten angewöhnte, da wurden die Lebensmittel preiswerter. Es ging sehr langsam aber es ist deutlich. Und im Moment ist ein Tiefststand erreicht, wir sparen pro Monat immerhin so um die 50 Euro ein.

Was hat sich verändert?

Ich kann mein Essen besser planen und einschätzen. Es ändert sich nicht mehr so gewaltig. Das Brot backe ich selbst. Sicher, der Aufschnitt oder Aufstrich variiert mal, aber die Menge die wir davon verbrauchen ist gleich.

Wir sind von der teuren Wurst- und Käseauswahl abgekommen und jeder kauft nur noch die derzeitige Lieblingssorte. Ich habe einen fettarmen Käse entdeckt der mir schmeckt und bei dem bleibe ich. Genauso habe ich drei Wurstsorten die sich abwechseln und die ich immer wieder kaufe. In der Regel esse ich täglich eine Scheibe Brot mit Wurst und eine Scheibe Brot mit Käse. Das kann ich gut berechnen und es bleiben keine Reste die schlecht werden.

Demnächst werde ich mit selbstgemachten Aufstrichpasten experimentieren dann könnte sich da noch was ändern.

Kuchen gibt es nur noch etwa einmal im Monat. Es ist dann entweder selbstgebackener Kuchen oder für jeden ein Teilchen vom Bio-Bäcker. Das ist Luxus und wir gönnen uns das wenn uns danach ist etwas zu genießen. Sehr bewusst und intensiv.

Fleisch und Fisch gibt es nur noch 1-2 Mal die Woche. Da sparen wir nicht, da kaufen wir edles, fettarmes, Bio-Fleisch oder sehr frischen Fisch vom Markt. Inzwischen gibt es das als sogenanntes Wochenendessen am Freitag Abend.

Ich koche viel mit dem Wok und bei der Zubereitungsart braucht man wenig Fleisch. 100 Gramm reichen pro Person.

Es gibt wenig Schnickschnack beim Kochen. Keine komplizierten Soßen, keine oder kaum Sahne im Essen, selten nur Mehlschwitzen, ganz wenig Butter oder Öl, meist gibt es Gemüse pur mit frischen Kräutern (die wachsen auf der Fensterbank) und dazu Kartoffeln, Nudeln oder Reis.

Ganz oft besteht unser Essen aus Kartoffeln, Möhren und einem anderen Gemüse nach Saison und Laune. Das ist preiswert, gesund, schmackhaft und sättigend.

Und das Wichtigste ist, dass ich keine plötzlichen Heisshungeranfälle auf bestimmte Sachen habe. Früher war das dann oft so dass ich dann losgegangen bin und mir ganz viel davon gekauft habe. Meist waren es recht teure Sachen wie edle Süßigkeiten oder Fertigsalate die ich gleich aus der Packung löffelte und in Mengen verbrachte. Oft waren es auch teure TK-Fertiggerichte. Ich habe immer mehr gekauft als ich davon brauchte und der Rest stand herum und wurde oft schlecht. Ich war so sprunghaft und unausgeglichen mit meinen Gelüsten dass ich das überhaupt nicht planen konnte. Ich meinte immer eine riesige Auswahl und Vorratshaltung zu brauchen, weil ich nie wusste was ich als nächstes essen wollte. Unser Kühlschrank sah chaotisch aus und im Vorratsschrank stauten sich die angebrochenen Packungen (so ein Chaos geht auch sehr gut mit Vollwertprodukten, dann ist das dazu noch eine Einladung an die Mehlmotten).

So viel haben wir wegwerfen müssen und so viel Überflüssiges haben wir gegessen.

Ach ja, früher waren auch regelmäßig ein bis zweimal die Woche der Pizzabringedienst oder ein Döner dran. Dazu viel öfter teure Kuchenteilchen oder Fischbrötchen von Nordsee etc.So ist es viel besser. Der Kühlschrankinhalt ist jetzt wirklich übersichtlich, nichts wird schlecht und wir sehen auf einen Blick was neu gekauft werden muß.

Für mich ist das eine Befreiung denn meine Mutter konnte auch nicht wirtschaften und ich musste es mir erst mühsam antrainieren. Gerade in der Zeit als es uns nicht am Geld mangelte, hat diese Misswirtschaft seltsame Blüten geschlagen und mich immer dicker gemacht.

3 thoughts on “Aiqum hilft beim Sparen

  1. Das mit dem weniger Haushaltsgeld merke ich auch. Aber Sparen tue ich es nicht. Nein ich schwelge hemmungslos im Luxus damit. Gehe mal was öfter zum Schwimmen, kaufe uns mal was nettes, oder wir gehen mal aus. Das tut einfach gut, das sowas wieder drin ist.

  2. Wir sparen ;-), aber wir sparen für die Fahrkarten zu euch!!
    lg
    Renate

  3. Das ist auch ein wunderbarer Grund. 🙂 Freue mich auch schon sehr.

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