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Laster und die Geister

Mir geht es wieder besser. gut ich bin noch immer leicht erschöpft, aber das ist in Ordnung. Ich bin heute morgen sogar ein wenig Laufen gewesen. Habe es aber gleich auf eine halbe Stunde Nordic Walking beschränkt.
Seit einigen Tagen beobachte ich bei mir so einen Rückschritt in alte Gewohnheiten, was mir gar nicht gefällt, also habe ich begonnen mich damit auseinanderzusetzen.
Erst einmal aber zu den „lieben“ alten Gewohnheiten und deren Resultate. Am Donnerstag war ich zum spirituellen Gesprächskreis. Dort hatte ich auf einmal Lust zu rauchen, also schnorrte ich mir Tabak und legte los. Auf dem Weg dahin hatte ich bereits einen Frustfressanfall wie in der besten Zeit. Buttercremetörtchen, Sahne auf dem Cappucino und und und. Das Ganze Programm also und im Hintergrund wieder das Gefühl, ich werde nicht satt! Ich bekomme nicht genug! Mir fehlt was! Ich war deutlich angenervt. Vor allem weil ich mich bei der Fresserei damit rauszureden begann, dass ich ja reichlich gesportelt hatte, also das es nicht so schlimm sei. Natürlich wußte ich das es Hirnwichserei war so zu denken, und darum war da auch gleich eine andere Stimme die sagte: Das mit dem Sport stimmt zwar, aber wenn du nur noch Sport machst, damit du dich volstopfen kannst, dann ist es verkehrt. Das mit dem Rauchen war denn des nächste was mir auf die Nerven ging. Ich habe Tage da möchte ich mir selber Stubenarrest geben, weil ich mich wie ein renitentes Gör aufführe. Ich glaube das habe ich dann gestern auch getan. Heute morgen hielt war das Frustfressen wollen denn weg, aber ich habe weiter geraucht. In meinem zu hause ist es nun mal leichter vom Nachbarn Tabak und inspirierende Kräuter zu kriegen denn eine Tasse Zucker. Doch OK. Ich ging mir jedenfalls auf die Nerven und habe ein wenig nachgedacht. Da kam mir eine Passage aus einem Luisa Francia Buch in den Sinn. Sie schreibt da, dass das Verlangen nach Alkohol, Tabak und so, oft die Geister sind die diese hübschen Sächelchen für sich fordern und das mensch deswegen auf einmal solche Anfälle hat. Hmmm, dachte ich das könnte in so fern hinhauen, dass ich alles aus „Vernunftgründen“ aufgegeben habe und nicht weil ich es wirklich wollte. Also habe ich eben ein Ritual gemacht, habe den Geistern Tabak und Kaffee geopfert, also es im Ofen verbrannt, und dazu gerasselt und geräuchert. Salbei um mir die Unterstützung der Ahnen zu sichern. Ein Becherchen Wein habe ich ihnen auch noch auf den Altar gestellt und hoffe das sie nun satt sind. 🙂
Der Punkt ist, für die die nicht an Geister glauben, das ich diesmal den Tabak, den Kaffee (das hängt zusammen: Koffein verstärkt den Wunsch nach Nikotin) bewußt losgelassen habe. Ich werde mir nachher noch einmal genau die Gefühle angucken, die damit zu tun haben. Eine Ahnung ist nach wie vor. Ich habe sehr viel abgenommen. Sehr viel Giftstoffe sind mit dem schmelzenden Fett von mir gegangen und sehr viel Altlasten sind hochgekommen. Mein altes „Sicherheitssystem“ ist löcherig geworden und muss dringend erneuert werden, da hat mein Unterbewußtsein natürlich zu allererst nach dem Material erkannt das sonst geholfen hat. Allerdings mit schlimmen Folgen für mein Gewicht und meine Gesundheit. Doch ich will nicht wieder zurückfallen, sondern mich weiterentwickeln.

3 Kommentare zu “Laster und die Geister”

  1. Amanleian schreibt:

    Danke Ka-Rit für die beschreibung, das bringt mich auch weiter. Ich habe nämlich seit geraumer Zeit häufiger Lust auf eine Zigaretteund kanns mir niht wirklich erklären, weil ich „nur“ Gelegenheitsraucherin bin und höchstens mal in gesellschaft rauche. Aber seit ich wieder jeden Tag meinen köstlichen Espresso habe, habeich auch den Janker nach Tabak.. Passt also.
    Ichfinde es fantastisch, wie Du Dich mit allem auseinandersetzt, was so hochkommt und das mit en geistern hat mir sehr gut gefallen und lässt sich zumindest für mich gut nachvollziehen…

    Liebe Grüße in die Landeshauptstadt des schönsten Bundeslandes..;-)

    Anja

  2. Karin schreibt:

    Ja Anja, Koffein und Alkohol pusht die Nikotinsucht. Letzterer hat noch zusätzlich den Nachteil, dass die Hemmschwelle der Sucht nachzugeben sinkt.
    Danke für das Lob. Ich bin immer so schrecklich neugierig was hinter dem Offensichtlichen steckt und da forsche ich gerne. eben auch mit mir als Studienobjekt.

  3. Andrea schreibt:

    Also ich find es enorm schwer Rauchen aufzugeben UND gleichzeitig auch noch abzunehmen. Irgendwie schaff ich das nicht obwohl beides nötig wäre.

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