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Kochbuchsammlung

Ich sammle schon seit vielen Jahren Kochbücher. Na klar, ich koche leidenschaftlich gerne und in der Küche entwickle ich viel Kreativität.

Dazu gehört auch dass ich gerne in Kochbüchern herumstöbere und mich von den Rezepten inspirieren lasse. Inzwischen haben sich diverse Standardwerke angesammelt, ich habe von meiner Mutter einige schöne alte Kochbücher geerbt und meine Schwiegermutter hat mir auch noch einige überlassen, aber ich sammle immer weiter, was mich so anspricht und was ich auf Grabbeltischen so finde.

Am liebsten sind mir Kochbücher aus fremden Ländern, ich finde es ist eine gute Möglichkeit der Mentalität eines Landes zu nähern, indem man sich mit der Küche auseinander setzt. Ich träume immer von einer Kochtopfreise, in der ich den normalen Familien in die Kochtöpfe gucken darf und die Zubereitung lerne. Ich meine die normale Alltagsküche und nicht die Edel-Restaurant-Küche.

Heute habe ich mal wieder mein großes Regal mit Kochbüchern, das in der Küche steht, aufgeräumt, umsortiert und gesäubert. Dabei ist mir folgendes Heft in die Hände gefallen.

Es ist ein Heft von 1969.

Ich finde das Titelblatt so schön und appetitanregend und nostalgisch! Es ist so lustig in dem Heft zu blättern, die Ernährungstipps zu lesen und zu gucken, wie die das in den Rezepten umsetzten. Die Mode bei der Werbung ist klasse und das Lebensgefühl das hinter den Rezepten für Balkonparties steht.

1969 bin ich eingeschult worden.

Viele Rezepte finde ich immer noch lecker und es sind einfach gute Ideen gerade für Parties und Büffets aufgeschrieben. Das ist wohl auch der Grund warum meine Mutter es damals aufgehoben hat und ich mich auch nicht dazu entschließen konnte es weg zu tun.

Im ersten Teil wird Reklame für ein ordentliches Frühstück gemacht. Es wird darauf hingewiesen wie wichtig es für einen guten Start in den Tag ist. Ein Zitat eines durchreisenden Engländers fand ich besonders treffend:

„Das deutsche Frühstück ist die freiwillige Selbstkasteiung eines ganzen Volkes, und es erklärt, warum die meisten Deutschen erst am Abend fröhlich werden“

Laut einer Umfrage von 1969 ging damals jedes vierte Kind ohne Frühstück aus dem Haus. Im Vorwort zu den Frühstücksrezepten steht ein eindringlichen Plädoyer dafür doch bitte eine viertel Stunde früher aufzustehen und doch wenigstens etwas zum Frühstück zu essen, um die in der Nacht verbrauchte Energie wieder aufzufüllen. Es gibt auch einige Rezepte für Frühstücksmuffel, die sich nicht die Zeit nehmen wollen und auch nichts herunterbringen. Zum Beispiel wird für Obstsäfte mit einem Löffel Haferflocken gemixt geworben, oder Bananenmilch etc. Sehr gut finde ich auch die Rezepte für Pausenbrote, die die Kinder dazu verlocken sollen wirklich das mitgebrachte Brot zu essen und sich nicht Süßes zu kaufen.
Gut finde ich die Idee für „Hohle Brote“, das sind mit leckeren leichten Sachen wie Kräuterquark oder Rohkost gefüllte, ausgehöhlte Roggenbrötchen, oder die Rezepte für Kindergeburtstage.
Ach, das Stöbern macht Spaß und die Ernährungstipps, die immer wieder mit eingeflochten sind, sind eigentlich ganz vernünftig, soweit ich das jetzt beurteilen kann.

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