Hunger und Durst kann man leicht verwechseln

1.400 Liter Wasser strömen täglich durch unser Gehirn, und 2.000 Liter durch unsere Nieren. Ein Erwachsener besteht zu 60% aus Wasser! Wasser ist ein Lebenselixier und muss permanent nachgefüllt werden. Die letzte Mahlzeit ist noch gar nicht lange her, und trotzdem plagt schon wieder der Hunger? Dann kann es sein, dass ein ganz anderes Bedürfnis dahintersteckt, nämlich Durst! Hunger und Durst werden vom Körper auf ähnliche Weise signalisiert. Nicht immer gelingt es uns, die Signale zu unterscheiden. Wie lernt man, Durst nicht mit Hunger zu verwechseln?

Bei Hunger ein großes Glas Wasser trinken

Wenn die letzte Mahlzeit noch nicht allzu lang her ist und trotzdem Hunger aufkommt, versucht mal ein großes Glas Wasser zu trinken. Leitungswasser oder Mineralwasser, vielleicht mit einem Schuss Orangen- oder Zitronensaft versetzt, oder auch ungezuckerter Tee bieten sich als kalorienarme Flüssigkeitslieferanten an. Dann einfach mal eine Viertelstunde abwarten und der Hunger ist wie weggeblasen.

Durst gar nicht erst aufkommen lassen

Durst ist eigentlich bereits ein Signal von Flüssigkeitsmangel. Um Durst gar nicht aufkommen zu lassen, empfiehlt es sich, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Vielen Menschen fällt es aber schwer, auf die empfohlene Flüssigkeitsmenge von 2-3 Litern pro Tag zu kommen. Das Trinken nicht zu vergessen fällt leichter, wenn man ein paar Tipps beherzigt:

Tipps für regelmäßiges Trinken

  • gut sichtbar im Büro oder zu Hause ein Glas Wasser oder eine Kanne Tee bereitstellen
  • eine 2-Liter-Flasche Wasser bereitstellen (= der ungefähre Tagesbedarf an Flüssigkeit)  bzw. im Büro mithaben, gut sichbar hinstellen und bis zum Abend austrinken
  • nach jedem Toilettengang ein Glas trinken
  • zu jeder vollen Stunde ein Glas trinken
  • Abwechslung: Tee, stark verdünnter Fruchtsaft, Wasser mit Zitronen- oder Orangenscheiben, Eiswürfeln etc. damit das Trinken nicht langweilig wird

Wer ausreichend trinkt, nimmt leichter ab

Da Flüssigkeitsmangel oft als Hunger signalisiert wird, isst der durstige Mensch mehr. Das wirkt sich in zweifacher Hinsicht schlecht aus:

  1. man isst zu viel und nimmt zu
  2. der Flüssigkeitsmangel bleibt bestehen

Wer daher ausreichend trinkt, isst automatisch weniger. Wenn man abnehmen möchte, sollte man vermehrt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Denn auch feste Nahrung enthält bis zu einem gewissen Grad Wasser – wer nun Diät macht und weniger isst, nimmt gleichzeitig weniger Flüssigkeit durch die Nahrung zu sich. Daher sollte man während einer Diät mehr trinken.

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

One thought on “Hunger und Durst kann man leicht verwechseln

  1. Zitat aus eurer Seite: „1.400 Liter Wasser strömen täglich durch unser Gehirn, und 2.000 Liter durch unsere Nieren.“

    ///////////////////

    Dieser Satz kann unmöglich stimmen, 1,4 Liter – 2 Liter Wasser sollte ein Mensch am Tag Trinken und nicht „1.400 Liter“

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