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Frustfressen muss nicht sein

…habe ich heute festgestellt.

Ich hatte mich sehr auf den heutigen Nachmittag mit meinen „Freundinnen“ gefreut. Für mich ist heute ein sehr wichtiger Tag. Es ist der Abschluss der Rauhnächte, und dieses Jahr ist diese Zeit für mich sehr heftig für mich gewesen. Es ging sehr ans Eingemachte, und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich nicht abgebrochen habe, sondern dabei geblieben bin. Auch bin ich stolz, dass es mir gelungen ist meine Energiebilanz im negativen Bereich zu halten, so das ich keine Angst vor meinem Figurtest am Freitag haben muss.

Also wie gesagt, heute sollte gefeiert werden, ich hatte zwei meiner Freundinnen eingeladen und eigentlich wollten wir darüber reden, was das letzte Jahr uns gebracht hat, und was explizit mir die Rauhnächte beschert haben. Die erste kam gleich an und teilte mir mit, dass gleich noch ihr Mann käme, denn sie würde ihn ja sonst nicht sehen. Wunderbar dachte ich, soviel zu einem gemütlichen Frauennachmittag. Die andere kam, obwohl ich angekündigt hatte zu kochen, 1 1/2 Stunden zu spät. Ach ja, Themen des Tages waren: Was haben wir zu Weihnachten gekriegt? Was haben wir zu Weihnachten gegessen? Warum ist Viktor nicht da? (Der war nicht da, weil ihm das Prinzip eines Frauennachmittags geläufig ist) Ach ja, dann kam noch das Thema: Warum gehen wir nicht mal alle zusammen aus?

Versteht mich richtig, ich bin für alle diese Themen offen. Ich habe auch nichts gegen Männer. Doch dieser Tag heute ist für mich sehr wichtig gewesen, denn ich habe einige Knoten in meiner Psyche lösen können. Da hätte ich gerne einmal drüber gesprochen. Ich hätte auch gerne gehört was in den anderen so vorgegangen ist, aber auch da kam ja nichts. Alles schön oberflächlich halten, war da wohl das Motto.

Jedenfalls habe ich mich saumäßig geärgert. Heute morgen, als ich begann aufzuräumen, war da schon so eine Ahnung, jedenfalls war mir da der Gedanke gekommen: Warum nimmst du nicht deinen Hund, deine Kamera, die Notizhefte und fährst ans Wasser. Machst einen schönen langen Ausflug. Viele Fotos und suchst dir dann ein Café und schreibst. Ich hatte mal auf mein Gefühl hören sollen, statt dessen habe ich einen BlaBla Nachmittag verbracht und bin jetzt gefrustet. Allerdings brachte mir der Frust eine positive Erfahrung, er hatte keinen Fressanfall im Gepäck! Das ist neu. Ich habe diszipliniert das gegessen, was ich geplant hatte und nicht ein Fitzelchen mehr!

So, und jetzt greife ich mir meinen Hund und mache einen langen Spaziergang.

2 Kommentare zu “Frustfressen muss nicht sein”

  1. birgit schreibt:

    pah wie ich das kenne
    zum glück sind jetzt alle weihnachtsvorräte entsorgt
    für mich ist es immer wieder ein aha erlebnis so einen frusttag rauchfrei zu überstehen
    jetzt noch gesunde ernährung und ich werd noch unsterblich
    giggle
    allerherzlichst birgit

  2. Karin schreibt:

    Ach Birgit, denn leben wir gemeinsam ewig. Ich rauche seit einem halben Jahr nicht mehr. Alkohol ist seit drei Jahren kein Thema mehr. Und nachdem ich die ersten fast 45 kg runter hab, werde ich die letzten 30 auch noch schaffen. Wir sind dann die gesunden Veteraninen, die sich wandernd und schreibend über die Welt amüsieren.

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