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Faul und zufrieden

Heute habe ich einen extrem faulen Tag, und es tut mir gut.
Seit langem einmal wieder kann ich so einen Schlunztag geniessen, ohne schlechtes Gewissen und ohne dauernd an die Dinge die noch erledigt werden müssen zu denken. Das liegt sicher auch am schönen Wetter, aber auch daran, dass sich allmählich meine neue Planung eingefahren hat. Sonntag ist mein freier Tag. 6 Tage die Woche bin ich offen für Termine und für Treffen mit anderen, aber der Sonntag gehört mir. Respektive Viktor und mir. Das hatten wir schon einmal eine ganze Zeit so, aber dann schlich sich wieder der eine oder andere Ausrutscher in die Arbeit ein, was wiederum dazu führte, dass ich die Woche schon erschöpft anfing und spätestens Mittwoch genervt und ausgepowert war.
Seit einiger Zeit merke ich, dass mein Rythmus sich verändert. Seit 2 Monaten habe ich keine Blutungen mehr und seit dem habe ich ein größeres Ruhebedürfnis. Seit 4 Wochen ca. habe ich mir eine Mittagsstunde angewöhnt. Nicht lange, aber eine Stunde lege ich mich hin und auch wenn ich nicht schlafe, so geniesse ich einfach die Auszeit. Danach bin ich wieder fit und deutlich leistungsfähiger, als wenn ich durcharbeite. Mein Körper und mein Geist brauchen einfach mal so ein in den Sparmodus schalten. Früher habe ich immer durchgearbeitet, mir selten eine Auszeit gegönnt. Ich hatte immer Angst nach einer Pause nicht mehr in die Gänge zu kommen. Jetzt stelle ich fest, dass das gar nicht so ist.
Heute begann der Tag auch sehr Sommer Sonntag typisch. Um 12:00 versammelten sich, ohne Verabredung, ein großer Teil der Bewohner der wilden 13 im Hof. So begann der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend sortierte sich alles dahin, dass einer Gitarre spielte, eine lernte, einer las, einer trommelte und ich Babysocken strickte. Zwischendrin wurde gelacht, geraucht und geredet. Das war wundervoll. Es geht wirklich nichts über so eine spontane Zusammenkunft. Dazu habe ich auch hier geschrieben.

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Danach ging es Eisessen und dann eine Stunde Mittagsruhe. Nun bin ich ausgeruht und kann noch ein wenig lesen und ein wenig schreiben. Aber nicht zuviel.
Was mich freut ist, dass ich nun nicht mehr so gehetzt bin. Ich lasse mir Zeit, höre in mich hinein und gebe Körper und Geist die Zeit die sie brauchen um die Kraft zu schöpfen. dass die nötigen Arbeiten erledigt werden können. Interessant ist auch, dass ich relativ wenig esse. Es hat in der letzten Zeit keine Haribo Session mehr gegeben. Aber ich beschäftige mich viel mit Ernährung, lausche auch hier sehr in mich hinein. Auch stelle ich wieder mehr selber her. Backe Brot, koche Marmelade ein und backe selber. Das war auch einige Zeit zu kurz gekommen. Aber nun geht es wieder los und ich ziehe sehr viel Befriedigung aus dieser Beschäftigung.

4 Kommentare zu “Faul und zufrieden”

  1. Spielkind schreibt:

    schön noch einen Raucher 😉

    geniesse es, das nichts tun!

  2. Karin schreibt:

    Danerk Spielkind, wird gemacht. 🙂 Alles Liebe KArin

  3. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    das klingt ganz wundervoll. Hier ist es ähnlich, ich habe mir vor der nächsten Woche, die hektisch wird, einen Tag absolute Ruhe gegönnt. Na ja, ich habe auf dem Balkon gesessen und gesponnen und gesponnen. Jezt habe ich vom Spinnen einen Muskelkater in den Schultern und im rechten Arm und muß leider aufhören, nicht dass ich eine längere Zwangspause machen muß.
    Heute abend kocht Jürgen und ich kann einfach nur weiter faul sein.
    lg
    Renate

  4. Karin schreibt:

    Viktor hatte eben gekocht und da ich heute mal nicht auf Kalorien achte, gab es Kässpätzle mit selbstgemachten Spätzle. Ein Leckerchen! Jetzt geht es wieder raus. Alles Liebe und eine angenehme Spinnpause
    Karin

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