Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

persönliche Tagebücher und Tipps über das Abnehmen

Kategorien

Archiv

Login

Abonnieren

Back to top


Essverhalten von Kindern

Ich mache zur Zeit Kinderbetreuung in einer Einrichtung des Diakonischen Werks und bekomme so nebenbei mit, was für ein Essverhalten den Kindern anerzogen wird.

Zwei Mädchen habe ich bisher kennen gelernt und sie haben beide gelernt Essen und besonders Süßes, wie nebenbei in sich hinein zu schieben. Das eine Mädchen hat deutliches Übergewicht. Die Mutter hat sehr starkes Übergewicht. Woher soll das Mädchen richtiges Essen lernen?

Das Mädchen kaute die ganze Zeit an irgend welchen Bonbons herum, die fürchterlich rochen und bestimmt extrem süß und künstlich schmeckten.  Sie trank puren Apfelsaft und aß Kekse, eben was sie so bekommen konnte.

Eine andere Mutter reichte ihrem Kind immer wieder Tüten mit einem extrem süßen Getränk herein. Sie selbst trank auch davon. Wie sollen sich Kinder an normale Getränke wie Tee, Wasser und verdünnte Fruchtsäfte gewöhnen?

Meine Aufgabe dort ist die reine Betreuung, aber mir fällt an allen Ecken und Enden auf, wie übel es mit der Ernährung aussieht. Und diese beiden Mädchen sind nur ein Beispiel von vielen. Gut, die Familie hat andere Sorgen als sich um gesunde Ernährung zu kümmern, das heißt auch die Mütter (ich weiß nicht ob Väter mit in der Familie leben) müssten umlernen und umdenken und das ist anstrengend.

Ich sehe es nur weil ich inzwischen auch sensibilisiert bin, aber es fällt mir schwer zuzusehen wie die Kinder in die ungesunde Ernährung rutschen und dabei von Ballerinafiguren träumen. Vielleicht werde ich ab und zu mal dafür sorgen können, dass frisches Obst bereit steht, während meiner Betreuungszeiten. Irgendwo muß man ja anfangen.

8 Kommentare zu “Essverhalten von Kindern”

  1. Karin schreibt:

    Ähnliches beobachte ich immer öfter, auch Do. beim Einkaufen. Junge Mutter mit Kind (5) der Einkauf: TK Pizza, Kartoffelchips, Limo, TK Paella, TK Cecapcici, Eis, Haribo und Pommes. Hab ich auch so Frohe Ostern bei mir gedacht. Und das ist beileibe kein Einzelfall gewesen. So sieht die ERnährung bei vielen aus. Booah, ist das Übel. Alles Liebe Karin

  2. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    der Einkauf den Du beobachtest hast, ist leider leider so typisch. Ich frage mich nur warum die Menschen so wenig auf das Essen achten. Ist es mangelndes Wissen? Haben sie nie gelernt dass es sich lohnt auf sich selbst zu achten?
    Mir ist das ein Rätsel. Selbst in extrem armen Zeiten habe ich mich besser ernährt.
    lg
    Renate

  3. Silke schreibt:

    …… in Karins gesehenen Einkaufswagen fehlen noch diese „tollen“ Kinderprodukte (Fruchtzwerge und Co.).
    Wie oft habe ich das in Spielngruppen aufm Spielplatz mitbekommen das die Eltern denken ihren Kindern damit was „gutes“ zu tun. Sind ja auch extra für Kinder gemachte Nahrungmittel. *kopf schüttel*

    Übrigens ist Lory das einzigste Kinder in der Spielgruppe welches Apfelschorle mitnimmt zum trinken. 🙁

    Hier ticken die Uhren in sachen Ernährung eh etwas anders :-/

    LG
    Silke

  4. Requendel schreibt:

    Hey Silke,
    seltsam, dabei scheinen einem hier die Niederlande eher als ein fortschrittliches Land. In Sachen Ernährung scheint es dann anders zu sein.
    Ja, diese Kinderprodukte sind eine Pest. Überteuert, ungesund mit dem Anspruch kindgerecht und gesund zu sein. Und äußerst gut zu bewerben.
    Hoffen wir mal dass Lory als Beispiel dient, vielleicht merken die anderen Kinder dass Apfelschorle viel besser den Durst löscht als Limo.
    lg
    Renate

  5. Andreas (Honihoni) schreibt:

    So einfach ist das mit dem Obst für Kinder in der heutigen Zeit auch nicht mehr. Wo gibt es denn heute noch Obst, was nicht wie Pappe schmeckt. Alles durchstrahlt und auf den Bäumen schon von Chemtrails durchtränkt..

  6. Requendel schreibt:

    Hi Andreas,
    also ich behaupte mal dass man schon schmackhaftes und gesundes Obst in Supermärkten findet, besonders wenn man das Bio-Siegel beachtet. Und selbst ein Apfel unbekannter Herkunft ist sicher gesünder als ein künstliches Produkt, das als Füllmittel Zucker hat und dessen Geschmack von den sogenannten künstlichen Aromastoffen kommt.
    Da wir, selbst mit unserem kleinen Budjet, Obst im Bioladen oder mit der Grünen Kiste kaufen, ist das sowieso kein Thema.
    lg
    Renate

  7. Jana schreibt:

    Ähnliches erlebe ich tagtäglich bei meiner Freundin, die Ihre Kinder mit Süßigkeiten „ruhig stellt“. Der „Erfolg“ wird immer sichtbarer, aber meine Freundin ernennt das nicht und will sich auch nichts sagen lassen.

  8. Requendel schreibt:

    Hey Jana,
    das bei einer Freundin zu beobachten ist sicher ganz besonders heftig. Man fühlt sich völlig hilflos wenn sie sich nichts sagen lassen möchte und man genau sehen kann wohin das führt. Da hilft es vielleicht wirklich nur selbst ein gutes Beispiel zu sein.
    lg
    Renate

Kommentar schreiben