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Die Zeit nach Aiqum?

Im Moment höre ich öfter mal von Leuten im Forum dass sie sich auf die Zeit nach Aiqum einstellen, auf die Zeit nach dem Abnehmen. Die meisten haben Bammel vor dieser Zeit, einige denken dass sie dann sofort wieder in die alten Muster fallen etc. Warum nur machen sie sich Stress? Das Gewicht zu halten ist sicher schwieriger als weiter abzunehmen aber gerade auch dabei kann Aiqum so gut helfen.

Wenn ich mir mein Verhalten so nach gut 1 1/2 Jahren betrachte, dann merke ich dass ich einige Dinge verändert habe und bei einigen Dingen immer noch ständige Kontrolle brauche. Ich muss weiter Kalorien zählen und weiter meine Energiebilanz ausrechnen (lassen). Ohne das geht es nicht. Vielleicht wird es besser, vielleicht brauche ich irgendwann auch nur noch kurze Kontrollzeiten zum Auffrischen, aber auch darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich werde es merken wenn es soweit ist.

So wie ich jetzt lebe, könnte ich gut und bequem mein ganzes Leben weiter machen. Das Kalorienzählen nervt mich nur unwesentlich und ich bin satt und esse gut und abwechslungsreich. Der Genuss kommt nicht nur nicht zu kurz, er kommt hier eher zu neuen Ehren. Was will ich mehr?

Bei Menschen, die wie ich schon seit der Kindheit, auf jeden Fall schon vor der Pubertät, zu dick waren, ist schon ganz früh was aus dem Ruder gelaufen. Das ist was anderes als wenn man die 10 Kilo abnehmen will, die man sich während der Schwangerschaft oder nach der Raucherentwöhnung angefuttert hat. Da kann man noch auf Erinnerungen zurückgreifen, die aus Zeiten kommen in denen man noch Normalgewichtig war. Mir fehlen diese Erinnerungen. Es gibt nur ein mal mehr und mal weniger dick. Ich habe nie gewusst wie es ist richtig zu essen und sich ausreichend zu bewegen. Da ist also nichts auf das ich zurückgreifen kann. Warum soll ich mir dann also nach erst 1 1/2 Jahren richtig essen können? Ich habe gerade angefangen mit der Umstellung und mit dem Lernen. Ich setze dafür noch viele Jahre, ja vielleicht sogar mein ganzes Leben an. Viele Menschen müssen wegen einer Krankheit eine spezielle Diät einhalten oder lebenslang Medikamente nehmen. Warum soll ich nicht Aiqum oder etwas was darauf aufbaut, mein Leben lang weiter machen? Jemand schrieb mal dass stark übergewichtige Menschen ihr Leben lang Gewichtsmanagement betreiben müssten. Warum auch nicht?

Früher war der Gedanke daran ein purer Horror. Seitdem ich merke dass das Programm und das was ich dafür tun muss um die Kontrolle zu behalten mir passt wie eine bequeme Jacke, schreckt es mich überhaupt nicht mehr.

Bald habe ich 40 Kilo abgenommen und es werden bestimmt langsam aber sicher mehr.

Ich lasse es auf mich zukommen und mache mir nicht im Vorfeld schon Stress mit dem Gedanken wie es wohl sein wird ohne Aiqum.

Ein Kommentar zu “Die Zeit nach Aiqum?”

  1. Karin schreibt:

    Ich finde du hast absolut recht und in mir einen Gedankengang ausgelöst über den ich nachher schreiben werde.
    LG Karin

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