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Die See und Erinnerungen

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Heute haben wir wieder einmal das schöne Wetter genutzt und sind ans Wasser gefahren. Nicht nur ans, sondern auch ins Wasser gegangen. Immerhin waren wir heute fast bis zu den Knien drin. Das war klasse. Zwar kalt, aber macht schon Sehnsucht auf Baden. Beute habe ich auch gemacht. Steine und Muscheln. Die kann Hex ja immer gut haben.
Wie wir so am Strand waren, kamen mir glückliche Kindheitserinnerungen von Campingurlauben an der Ostsee. Von Zeltaufbauen am 1. Mai und anschließenden Baden egal wie kalt. Von einer Zeit in der ich den gesamten Sommer barfuss und in Badezeug verbrachte. Mehr Stunden des Tages im Wasser war, als an Land. An abends Grillen und feiern und kein blödes um 8 zu Bett gehen. Das war eine wundervolle Zeit und ich weiß das es viel mit dem Entschluß nach Kiel, also an die See zu ziehen, zu tun hat. Da war ich immer glücklich und wie ich das erste Mal nach langen Jahren nach Kiel kam, eigentlich eher durch einen Zufall war da auf einmal eine Stimme in mir die sagte: Hier kannst du glücklich werden.
Denn damals war ich alles andere als das. Gewichtsmäßig hatte ich zwar noch nicht den höchsten Stand erreicht, war aber nicht weit davon entfernt. Wir waren gerade total pleite und es sah nicht aus, als wenn ein Silberstreif am Horizont sei. Zu allem kam noch das ich in einer Ehe mit einem Partner steckte, der es nicht als seine Angelegenheit sah, irgendwie mitzuhelfen, damit wir aus dem Tief rauskamen, sondern im Gegenteil noch alle meine Versuche was zu retten boykottierte. Nun wie auch immer. Die Stimme war da und an dem Tag lernte ich auch eine Frau kennen, der ich von meinem Erlebnis erzählte. Die rief mich denn 2 Tage später an und erzählte mir, dass sie von einer Wohnung wüßte die mir gefallen könnte.
Kurz gesagt: Die Sachen wurden gepackt und am 1.1. 2000, ein denkwürdiges Datum, waren wir in Kiel. Hier wurde nicht gleich alles gut, eigentlich wurde es erst einmal schlimmer, aber dann so langsam Schritt für Schritt kam ich aus dem Loch. Fand immer mehr Freunde, trennte mich von meinem Mann (heute sind wir befreundet, aber in gewissen Situationen merke ich immer noch das es Bereiche gibt wo wir noch klären müssen. Manchmal ist da eine Wut… Boooah!!) und zog in dieses verrückte Haus. In dem der Liebste und ich uns kennengelernt hatten. Unterwegs verlor ich einen Teil meines Gewichts und nun kann der Rest weg.

5 Kommentare zu “Die See und Erinnerungen”

  1. Requendel schreibt:

    Was für ein tolles Foto. Hoffentlich hält sich das Wetter bis Donnerstag!!!
    lg
    Renate

  2. KA-Rit schreibt:

    Das hoffe ich mal auch. Schließlich sollst auch du ja deine Zehen schon mal in die See stippen. 🙂

  3. Requendel schreibt:

    Also Jürgen hat schon für eine Zehe zugesagt, ich bin da weniger empfindlich und stecke schon mal eine Hose zum Hochkrempeln ein 😉
    lg
    Renate

  4. KA-Rit schreibt:

    HIHI, wir waren heute bis zu den Knien drinnen und wenn wir so weiter machen sind wir bald ganz im Wasser. Es lockt mich schon sehr.
    Sage bitte Jürgen, dass ich von seiner Tapferkeit der See zu trotzen und sich mit ihr (Immerhin mit einer ganzen Zehe) zu verbinden schier überwältigt bin. 🙂

  5. Requendel schreibt:

    Tja, wenn das so ist könnte das echt schon was werden mit dem Schwimmen….wenn wir uns gegenseitig anstacheln?
    Ich habe es ausgerichtet und er hat fand dass Du auch allen Grund hättest überwältigt zu sein :-). Auf Sizilien kam er im April nur bis zur halben Zehe 😉
    lg
    Renate

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