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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Die letzten Tage

…waren die schlimmsten in den letzten drei Jahren. Ich bin meistens sehr glücklich, aber die letzten Tage haben mich echt gefordert, gebeutelt und teils in eine ziemliche Verzweifelung getrieben.
Viktor und ich leben ja recht alternativ und im allgemeinen stört es uns nicht, dass nur wenig Geld da ist. Wir schaffen es in ziemlicher Fülle zu leben, trotz beengter Mittel. Das hat in erster Linie damit zu tun, dass wir das arbeiten was wirklich unsers ist. Viktor hat seine Bilder und seine Musik und ich habe die spirituelle Arbeit, die Bilder und das Schreiben (das bringt nicht unbedingt Geld, aber macht Freude). Doch wenn so etwas wie mit den Katzen passiert ist da das Bewußtsein, dass einfach nicht genug da ist. Das wir keine Rücklagen haben und das die kleinen Rücklagen die wir hatten weg sind. Es stellt sich bei uns gar nicht die Frage, dass die Tiere keine Versorgung bekommen, nur weil wir wenig Geld haben. Die sind Mitglieder der Familie und es wird für sie gesorgt. Aber da ist denn eben doch zu merken, dass sich nicht alles über Tauschgeschäfte regeln läßt.
Wir planen zum Beispiel im July eine Ausstellung und hierfür ist es von Nöten das wir einige Fotos recht großformatig ausdrucken. Das würde ca. 290,00 € kosten. Nun das muss nun verschoben werden. Aber ok dafür haben wir einen gesunden Kater.
Ich bin in diesen Tagen recht verzweifelt gewesen. Einmal weil ich mir sehr viel Sorgen um den Kater gemacht habe, aber auch weil die Frage im Raum stand temporär staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, was ich bis jetzt immer vermieden habe.
Ich habe die Entscheidung noch einige Tage aufgeschoben, weil ich immer noch die Hoffnung habe, dass es auch ohne geht. Aber wenn gar nicht, dann muss ich in den sauren Apfel beissen. Das nervt und mir geht im Moment fehlt mir die Leichtigkeit.
Es kommt zum Beispiel nur sehr selten los, dass ich ohne Fotoapperat und ohne Notizheft das Haus verlasse, aber in den letzten Tagen war mir nicht einmal danach. Das muss wieder anders werden.
Ich habe sogar erwogen einen Brotjob anzunehmen, aber was da im Angebot ist, ist eher ein Witz. Sorry, für netto 3,80 € gehe ich nicht aus dem Haus und verbiege meine Gesinnung.
Gleichzeitig zu allem spüre ich natürlich auch die Liebe und die Fülle um micht herum. Ich weiß das klingt wiedersprüchlich, aber die ist einfach auch da. Menschen die mich entlasten. Die mir den Kater mal ein paar Stunden abnehmen wenn ich arbeite und die sich finanziell beteiligen. Das ist nicht selbstverständlich und ich freue mich daran.

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