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Die Entdeckung der Langsamkeit…

…heißt nicht nur ein sehr empfehlenswertes Buch, sonders sie bewährt sich in allen möglichen Bereichen im Leben. Beim Abnehmen habe ich sie für mich entdeckt, wenn es langsam geht ist es einfach nicht so ein Stress mich daran zu gewöhnen weniger zu werden. Wenn dann mal ein Sprung kommt freue mich mich natürlich auch, aber in der Regel will ich die langsame Methode.

Jetzt habe ich auch entdeckt wie wirkungsvoll und tiefgehend es ist, wenn ich meine Kraftübungen langsam mache. Ich werde sicherer, habe mehr Kraft bekommen und erst jetzt ist es mir möglich beispielsweise einen Ausfallschritt ganz langsam und genüsslich zu machen. Das beißt in die Muskulatur, das bringt die Beine zum Zittern und das macht irgendwie auch total zufrieden. Es ist fast eine Art Meditation die ich dabei mache. Ich konzentriere mich total auf die Übung, auf meine Atmung und auf meine Haltung. Es ist spannend genau hin zu fühlen, was dabei im Körper passiert. Ab welchem Kniewinkel es anstrengend ist. Wo der Punkt ist an dem ich merke dass ich bald nicht mehr kann.

Die Versuchung ist groß am tiefsten Punkt etwas zu federn um Schwung zu haben beim Hochkommen, aber das wäre ein Fehler. Die Muskeln müssen ganz ohne Schwung arbeiten. So ein langsam und konzentriert ausgeführter Ausfallschritt ist viel wirkungsvoller als eine ganze Serie möglichst schnell um fertig zu werden und mit Schwung weil die Kraft noch nicht da ist. Dann mache ich lieber ein paar weniger.

Für Leute die viel Sport machen mag das ein sehr alter Hut sein, aber für mich sind das alles neue Erfahrungen, die ich sehr spannend finde.

Dazu kommt noch dass ich immer mehr Übungen mag, die ganz ohne Hilfsmittel auskommen, die sogenannten „Body Weight Exercises„. Ich finde sie so faszinierend weil man dabei irgendwie ganz mit dem eigenen Körper alleine ist und sich auf nichts anderes konzentrieren muss. Nicht einmal das Thera-Band, das ich auch sehr liebe, drückt oder liegt falsch oder so etwas.

In mein Kräftigungsprogramm baue ich immer mehr von diesen Übungen ein, aber ganz möchte ich nicht auf das Thera-Band verzichten, deswegen habe ich doch das Programm mit Bändern gewählt und nehme nur noch ausgewählte Übungen dazu.

Wenn ich langsam und konzentriert meine Übungen gemacht habe, danach noch lange gedehnt habe und mich etwas ausgeruht habe, dann fühle ich auch dass sich meine Gedanken beruhigt haben und ich irgendwie die Welt wieder realistischer sehe.

Das ist anders als das High, das ich manchmal bekomme beim Ausdauersport.

2 Kommentare zu “Die Entdeckung der Langsamkeit…”

  1. trebelia schreibt:

    Danke Renate,

    habe mir den Link mit den Übungen (BWE) gleich als Lesezeichen vermerkt. So kann ich meine täglichen Übungen damit ergänzen.
    Das mit der „Langsamkeit“ und damit besseren Effektivität der Übungen wurde mir im Fitnesszenter beigebracht (als ich es mir noch leisten konnte, 50 Euro waren mir auf Dauer zu viel pro Monat, aber man hat viel gelernt). Früher habe ich die Übungen, falls ich überhaupt welche machte, viel zu schnell ausgeführt.
    Lg
    trebelia

  2. Requendel schreibt:

    Hey Trebelia,

    50 Euro kann ich mir auch nicht leisten, ich würde aber so gerne in ein Studio gehen. Na ja, es geht auch zuhause und das hat gewaltige Vorteile.
    Die Langsamkeit habe ich früher überhaupt nicht geschafft. Wenn ich die Übungen schaffen wollte musste ich sie schnell und mit Schwung machen. Die Filmchen geben ja schon einen guten Anhaltspunkt zum richtigen Tempo, ich habe es nur nicht geschafft.
    Ich merke jetzt deutlich dass ich weniger zu heben habe und nun kann ich eben langsamer machen. Das ist schon eine gute Erfahrung wenn man die Veränderungen an allen Ecken spürt.
    lg
    Renate

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