Die enge-Hosen-Diät

Kennt Ihr das? Mindestens fünf Kleidergrößen im Schrank, und sobald wieder ein paar Kilos mehr auf den Hüften sitzen, weicht man eben auf die nächste Größe aus oder auf Strechhosen oder solche mit Gummibund. Schließlich sind zu enge Hosen ziemlich unbequem. Doch eigentlich wollen wir ja nicht bequem in größere Hosen passen, sondern uns nach dem kalten Winter wieder in figurbetonter Frühlingskleidung präsentieren. Um die Gefahr des Zunehmens in Grenzen zu halten, gibt es einen ganz simplen Trick:

Enge Kleidung motiviert zum Abnehmen

Wenn die Kleidung zu eng sitzt, ist das alles andere als angenehm. Der Hosenbund geht kaum noch zu, der Bauch quillt unschön oben heraus. Alles spannt, kneift und zwickt. Wer nun auf eventuell vorhandene Kleidervorräte in einer größeren Größe zurückgreift, riskiert, das aktuelle Gewicht zu halten oder sogar noch weiter zu steigern. Denn sobald man sich in seiner Kleidung wieder wohlfühlt, verschwindet nicht selten das Gefühl, zu dick zu sein. Also: Lieber bei den engen Hosen bleiben, um sich stetig daran zu erinnern, dass man was tun muss!

Ausmustern zu groß gewordener Kleidung

In meiner starken Abnehmphase habe ich rigoros alle Kleidung, die mir zu groß geworden ist, entsorgt. Aktuell erweist sich das als Fluch und als Segen zugleich, denn über die Wintermonate und bedingt durch mehrere Verletzungen, die mich im Sport behindert haben, habe ich ein paar Kilo zugelegt. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, an dem ich nur noch eine Hose anziehen kann. Mit viel Bauchweh oder besser gesagt Bauch einziehen geht auch noch eine zweite, aber die ist wirklich alles andere als angenehm zu tragen. Für mich gibt es nun also nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich nehme wieder ab, oder ich muss mich neu einkleiden! Ich bin wirklich froh, dass ich keine Sachen mehr in größeren Größen zu Hause habe, denn nun bin ich wirklich gezwungen, dringend was zu tun. Und es klappt auch schon hervorragend! Ich rate daher dringend dazu, rigoros alles, was zu groß wird, sofort wegzugeben. Schließlich wollen wir da nie wieder hineinpassen, und sollten sich wirklich zwischendurch mal wieder ein paar Kilo auf die Hüften gesellen, wird man durch die eng gewordene Kleidung sofort daran erinnert, dass dringender Handlungsbedarf besteht!

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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