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Die Dinge klären sich

So langsam aber sicher kriegen wir die Trümmer beiseite geräumt. Es klärt sich interessanter Weise seit wir eine Entscheidung getroffen haben, von der wir bis vor ein paar Tagen nicht einmal glaubten das diese jemals zur Debatte stehen würde. Wir haben uns entschieden zu heiraten. Am 20.06.07 ist es soweit, da ist die standesamtliche Trauung und die Hexenhochzeit folgt am 8.9.07, da haben wir den 3. Jahrestag und denken das ist ein gutes Datum. Das Ritual wird Renate zelebrieren und Rita (Lonely) wird sicher für die Fotos sorgen. Jedenfalls ist das Merkwürdige, dass seit wir uns dafür entschieden haben es auf einmal wieder zu laufen beginnt. Es kommen Termine rein, ich bin zwar immer noch hypersensibel aber nicht mehr so auf Abwehr.
Die letzte Woche hat mir Angst gemacht. 2 x hatte ich einen argen Ausrutscher in alte, eigentlich längsvergessene Gewohnheiten. Ich hatte auf der Party zu viel getrunken und bin noch die Nacht um die Häuser gegangen. Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Das war früher meine Möglichkeit einmal alles, hinter mir zu lassen. Einmal nicht immer kontrolliert handeln. Einmal nicht immer einen guten Rat haben. Einmal einfach nur die Sau rauslassen. Nun es ist nicht so schlimm gewesen wie früher, aber mir hat es gereicht. Auf alle Fälle habe ich mir erst einmal ein striktes Alkoholverbot auferlegt. Immer nach solchen Phasen bekomme ich Angst davor die Sucht meiner Mutter geerbt zu haben. Sie war Quartalstrinkerin und ich konnte ihre Trinkphasen nicht leiden. Ich selber kann mich auch nicht gut ansehen wenn ich so eine Phase hatte. Da ist dann immer viel Scham am nächsten Tag. Obwohl ich mich diesmal sehr gesittet benommen habe. Einfach getrunken, mit Menschen gesprochen die mich nicht kenne und die ich nicht kenne und dann ins Taxi und nach Hause. Auf alle Fälle werde ich die Finger komplett vom Alkohol lassen.
Wir haben halt auch drüber gesprochen, dass ich immer dann die Neigung zum Trinken habe wenn der Druck zu groß ist. Daher auch die lange Phase zwischen der standesamtlichen Trauung und der Hexenhochzeit. Erst wollten wir beides am selben Tag machen, aber das wird mir zuviel. Wir wollen uns auf den Tag vorbereiten und das geht nicht unter diesen Umständen. Andererseits wollen wir aber die standesamtliche Geschichte an diesem Tag machen, also am 20.06.07.
Ich denke diese Entscheidung ist weise, denn langsam erkenne ich das ich lernen muss nicht immer wieder soviel Druck zuzulassen. Ich muss meine Grenzen abstecken lernen und auch mal: Nein, nicht jetzt sondern später sagen. In Bezug auf Menschen habe ich in den letzten Wochen gelernt Grenzen zu setzen und sie zu halten, in Bezug auf meine To Do Liste habe ich noch so meine Schwierigkeiten. Doch das wird.
Ach ja, gestern abend war wieder Session in der Räucherei. Wir haben echt Spaß gehabt und ich habe es trotz Kneipe durchgehalten nicht mal ein Bier zutrinken. Also keines mit Alk.
Übrigens Renate: Hier ein Mensch den du beim Grillen und bei der letzten Session gesehen hast. Der läßt dir übrigens liebe Grüße ausrichten.
bernd-am-schlagzeug.jpg
Bernd am Schlagzeug
…einer meiner musikalischen Nachbarn und ein echt guter Drummer. Das Bild ist übrigens ein Kandidat für die Ausstellung. Der Titel hiervon wird sein: Malerei mit Fotografie … Abstraktes und Gegenständliches.

2 Kommentare zu “Die Dinge klären sich”

  1. Requendel schreibt:

    Das ist ja wirklich ein Sack voller Neuigkeiten, na ja die Hochzeit weiß ich ja nun schon etwas länger. Ich bin froh dass ihr das auseinander zieht, so haben alle mehr Zeit sich darauf einzustimmen und ich kann noch etwas über den Ablauf meditieren und mir darüber klar werden was zu euch passt.
    Und ich finde es auch klasse dass Du Dich mal etwas losgelassen hast, mal um die Häuser gegangen bist, ohne gleich ganz abzustürzen. So verliert die „Rückfallgefahr“ ihren Schrecken. Mit dem Essen ist es ja das Gleiche. Wenn man mal ein paar Tage zulangt bedeutet es nicht gleich dass alles umsonst war.
    Beim Trinken fällt mir ein, dass ich, nach Absprache mit meiner Therapeutin, das strikte Alkoholtabu breche. So trinke ich zu besonderen Gelegenheiten wie zu unseren Festen, mal ein paar Schlucke Met oder Maibowle. Mehr als zwei drei Schluck mag ich nicht, die reichen völlig für diesen besonderen, ritualisierten Anlass.
    Vielleicht betrachtest Du Deinen Zug um die Häuser einfach auch als Loslassritual.
    Das Foto ist wirklich klasse, aber ich hätte Bernd nicht erkannt. Grüße ihn man zurück ich fand es toll die Leute aus dem Haus kennen zu lernen. Seine Idee mit dem Wohnmobil schwirrt mir immer noch durch den Kopf. Hat er eigentlich schon mal mit den Leuten gesprochen wegen der Mitfahrgelegenheit?
    lg
    Renate, die sich nun schon richtig auf die Hochzeit freut, obwohl sie ja jetzt schon Bammel hat und gegen ihre Schüchternheit angehen muss.

  2. Karin schreibt:

    Der Schlunz vergisst immer mir die Telefonnummer zu geben, aber wenn es akut ist kitzel ich sie aus ihm raus.
    Im Moment ist Bernd grottenstolz. Ab Samstagabend gibt es eine Ausstellung in der Kunsthalle Kiel. „Kein Kiel“ und da werden Bilder von Kieler Punkbands aus den 70gern und 80gern gezeigt und da gibt es auch welche von Bernd und Band.
    Da geht hier natürlich die Ganze Wilde 13 hin um unseren prominenten Mitbewohner zu sehen. 🙂

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