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Der neue Trend: Dukan-Diät

Die Dukan-Diät ist derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Eigentlich wurde die Diät schon vor vielen Jahren entwickelt, aber so richtig berühmt wurde sie erst durch Kate Middleton, die ihre Figur vor der Hochzeit mit Prinz William mit Hilfe der Dukan-Diät in Form brachte.

Was ist die Dukan-Diät?

Die Dukan-Diät setzt – wie auch viele andere moderne Diäten – auf hohen Eiweißkonsum und strikte Vermeidung von Kohlenhydraten. Es handelt sich um eine ketogone Diät und gliedert sich in 4 Phasen. Die erste Phase ist die strengste und soll dem raschen Diät-Einstieg und schnellem Gewichtsverlust dienen. Die weiteren Phasen werden nach und nach immer lockerer, die letzte Phase soll dauerhaft durchgeführt werden und dient der Gewichtserhaltung.

Phase 1: Die Angriffsphase

Die erste Phase der Dukan-Diät ist die sogenannte Angriffsphase. Sie dauert 1-10 Tage und ist sehr radikal, denn in dieser Phase wird im Grunde nur Eiweiß gegessen. Mageres Fleisch, Fisch, magere Milchprodukte und Meeresfrüchte stehen am Diätplan. Ähnlich wie bei der Atkins-Diät sind auch bei der Dukan-Diät in der ersten Phase Gemüse und Obst nicht erlaubt, ebenso wie Zucker und Alkohol. Im Gegensatz zu Atkins, der eine Kombination aus Eiweiß und Fett empfiehlt, ist Fett in der ersten Phase der Dukan-Diät ebenfalls tabu. Ergänzt wird die Eiweißkost mit maximal 1 Esslöffel Weizen- oder Haferkleie.

Phase 2: Die Stärkungsphase

Die 2. Phase der Dukan-Diät wird bis zum Erreichen des Zielgewichts durchgeführt. Ein Eiweiß-Tag (wie in der Angriffsphase) wird mit einem Eiweiß-Gemüse-Tag abgewechselt. An diesem Tag dürfen die Eiweißportionen mit bestimmten (nicht allen!) Gemüsesorten kombiniert werden. Die Kleieportion wird auf 2 Esslöffel pro Tag erhöht.

Phase 3: Die Konsoliderungsphase

Diese Phase der Diät wird nach Erreichen des Zielgewichts begonnen. Ihre Dauer ist individuell und richtet sich nach der Anzahl der Kilos, die man in der 2. Diätphase verloren hat. In der Konsolidierungsphase geht es darum, den Körper wieder an eine erhöhte Nahrungszufuhr und auch an geringe Mengen an Kohlenhydraten zu gewöhnen. Zusätzlich zu den Lebensmitteln aus Phase 2 ist nun pro Tag eine Obstportion erlaubt, jedoch mit Ausnahme von den sehr zuckerreichen Obstsorten Banane, Kirsche und Weintraube. Außerdem sind begrenzte Mengen Vollkornbrot und Käse sowie einige stärkehaltige Lebensmittel erlaubt.

Phase 4: Die Stabilisierungsphase

Die letzte Phase der Diät sollte lebenslang eingehalten werden. In dieser Phase gibt es nur noch 3 Regeln, die für den Erhalt des erreichten Gewichts bürgen sollen: Täglich eine halbe Stunde Bewegung, jeden Tag 3 Esslöffel Haferkleie sowie jede Woche ein Eiweißtag. Ansonsten kann man essen was man will.

Fazit zur Dukan-Diät

Die Dukan-Diät hat Vor- und Nachteile. Es gibt keine Kalorienvorgaben und es müssen auch keine Kalorien gezählt werden, was die Diät vereinfacht. Die Dukan-Diät ist auch keine kurzfristige Radikaldiät, da die letzten beiden Diätphasen auf Gewichtserhaltung ausgelegt sind. Um den Vitaminhaushalt ist es allerdings weniger gut bestellt, da in Phase 1 auf Gemüse und Obst gänzlich verzichtet wird und in Phase 2 Gemüse nur jeden 2. Tag erlaubt ist. Obst gesellt sich überhaupt erst ab der 3. Phase wieder auf den Speisezettel. Mangelerscheinungen können die Folge sein. Die Diät erfordert auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin, kann aber durch den meist recht schnellen Gewichtsverlust sehr motivierend sein. Low Carb Diät können aber auch weniger radikal sehr erfolgreich sein. So bietet Aiqum neben der Low Fat Version auch ein Low Carb Programm, bei dem Kohlenhydrate in Maßen – aber nicht im Übermaß – erlaubt sind.

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