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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Ausgespuckt

Hallo Ihr Lieben, mir geht seit einigen Tagen da etwas durch das wirre Köpfchen. Ich schrieb ja, dass ich so einen Magen – Darm Effekt hatte und das ich und meine Kloschüssel eine sehr enge Beziehung pflegten.
Ich bin so langsam wieder hergestellt und fühle mich deutlich besser. Bin heute sogar eine Stunde Spazieren und vorher eine halbe Stunde einkaufen gewesen.
Den heftigsten Kotzanfall hatte ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Vorher hatten wir Spaghetti und Kuchen mit Sahne gegessen. Es war wieder so ein verdammter Fresstag. Schon beim Essen, war ich sauer auf mich weil ich wieder so ein altes Suchtverhalten feststellte. Ich hatte ein Schreiben vom Arbeitsamt gekriegt und war beunruhigt, dass die mich in so eine dämliche Maßnehmen stecken wollen. Kontakt mit Ämtern mach mich immer unruhig, da wir eindeutig eine unterschiedliche Sprache sprechen. Also war ich entsprechend gefrustet und die alten Tröster mussten her und zwar in Mengen. Und wie gesagt schon beim Reinschaufeln war ich sauer auf mich. Dann Nachts kam alles raus, ich hatte wirklich das Gefühl alles rausgelassen zu haben, was sich in den letzten Wochen in mir aufgestaut hatte. Ich schreibe das nun nicht um euch mit Details meiner Übelkeit den Appetit zu verderben, sondern weil seit Sonntag etwas anders ist. Erst habe ich gedacht, es ist weil ich noch nicht wieder auf dem Damm war, aber es geht tiefer.
Es ist, als ob ich den ganzen alten Müll ausgespien habe und sich endlich die neuen Überlegungen und Verhaltensmuster an diesen Platz setzen konnten. Das fing damit an, dass ich nicht mehr Rauchen mag. Ich hatte mir nicht vorgenommen aufzuhalten, eigentlich hatte ich mich eher damit arrangiert, dass ich es eh nicht schaffe. Mit dem Abnehmen habe ich mich die letzten Wochen eher schwer getan und halbwegs Disziplin zu halten war ein harter Kampf. Aber seit Sonntag habe ich eine Aversion gegen fette Nahrungsmittel. Das geht soweit das ich sie nicht einmal riechen mag. Heute musste ich aus einem Restaurant raus in dem es Grünkohl mit Schweinebacke gab. Süßes geht noch, aber sehr in Maßen, es wird mir schnell zuviel (hätte ich nie geglaubt, dass ich das mal sagen würde). Ich esse seit Montag regelmäßig. Frühstücke, was ja immer mein Stiefkind war und hadere beim Kochen nicht mehr mit meinem Schicksal das einige Sachen nicht gehen, jedenfalls wenn ich weiter abnehmen will. Ich weiß das sich der Gedanke aufdrängt, dass ich eben doch noch angeschlagen bin durch die Krankheit, aber das ist es nicht. Da hat sich echt was verändert. Vor ungefähr 3 Wochen hatte ich den Figurtest bei dem ich feststellte das ich deutlich zugenommen habe und ich habe eher murrend entschieden weiter zu machen. Es viel mir schwer und ich war sauer, dachte immer: Wieso muss ausgerechnet ich mit allem was mir Spaß macht aufhalten? Und nun ist es auf einmal so, dass ich es schaffen will. Das ich weiter Gewicht verlieren will. Das ich gesünder werden, und leben, will.
Ich kann nicht beschreiben, was da vorgeht, aber es ist wirklich als wenn alles frühere, alles Verkehrte im Klo gelandet ist, und als wenn sich die in den letzten Monaten erarbeiteten, guten und richtigen Grundsätze auf den freien Platz niedergelassen haben.
Ich traue mir selber noch nicht und bin ängstlich, dass diese Veränderung nur Temporär ist, aber das kann wohl nur die Zeit zeigen.

Wenn es eine dauerhafte Veränderung ist, dann zeigt es wie richtig das AIQUM System funktioniert. Ich bin jetzt seit 9 Monaten dabei und habe 12 Kilo abgenommen. Wenn ich das Startgewicht und das jetzige zu Grunde lege. Dazwischen hatte ich immer Phasen wo es nicht weiter ging, wo es wieder nach oben ging, aber dadurch das ich meistens aufgeschrieben habe was ich esse und wieviel ich mich bewege, hat sich mein Gefühl für meinen Körper verbessert. Ich weiß jetzt wann ich Hunger habe und wann ich aus Frust essen will. Das ist schon mal wichtig. Aber das wichtigste war, dass ich jeden Tag im Forum mitgelesen habe, manchmal hatte ich Zeiten in denen ich nicht viel schreiben mochte, aber ich war immer mit dem Thema im Kontakt und steter Tropfen höhlt den Stein. Dazu noch das Blogschreiben hier, dass mir vieles klar gemacht hat. Und natürlich nicht zuletzt die Unterstützenden Kommentare von euch, von Renate und dem AIQUM Team. Danke dafür und drückt mir die Daumen, dass mein früheres, destruktives Essverhalten wirklich im Klo gelandet ist.

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