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Angst vor dem schlanken Ich

Heute nacht war ich traumtechnisch sehr aktiv. Erst war ich in einer Theaterinszenierung. Da ging es um ein Oscar Wilde Stück in dem jede/r mit jedem schlief und alle dachten keiner wüßte es, aber alle wussten Bescheid. Das Geschehen des Stückes übertrug sich aufs reale Leben, und alle versuchten mich zu überzeugen, dass es so richtig sei und das ich blöde bin, weil ich nur mit meinem Mann schlafe und nicht fremdgehe. Ich fand die blöde und ging weg.

Plötzlich war ich auf einer großen Straße Kiels. Ich war wieder jung und schlank. Die Strasse war wie immer, nur die Häuser waren anders. An einer Ecke stand wieder ein Haus, wo gerade eines abgerissen war. Auf der Gegenüber liegenden Strassenseite ist eigentlich ein Matrazenladen, im Traum war da eine Kneipe. Eher eine Kaschemme und daraus gröhlten besoffene Kerle. Plötzlich kam einer raus und fragte nach Feuer, ich bekam Angst, denn irgendwie fühlte ich mich bedroht durch die Art wie er mich ansah. Ich sagte nein und er ging lachend weiter. In dem Lachen hörte ich, oder meinte ich zu hören: Ich krieg dich schon. Plötzlich hatte ich Angst weiter zu gehen, denn ich wusste irgendwie das er mir an der nächsten Ecke auflauern würde, gleichzeitig war mir klar, dass ich von den Leuten in der Kneipe keine Unterstützung würde bekommen. Da war eine hilflosigkeit die ich nicht mehr kenne, seit ich jung war. Heute gehe ich durch die schlimmsten Ecken mitten in der Nacht, in der Gewissheit, dass es ein eventueller Angreifer leicht den kürzeren ziehen würde. Da aber war es wieder wie damals als ich jünger war: Ich hatte Angst und wusste nicht weiter. Aber auch etwas anderes war mir klar. Diesen Mann interessiert für einen Angriff nicht meine Figur, sondern ich war für ihn interessant, weil ich Hilflosigkeit ausstrahlte.

Mein Mann meinte, nachdem ich ihm davon erzählte: Du hast immer noch Angst vor dem Abnehmen und davor wieder schlank zu sein. Recht hat er! Ganz spontan bat ich ihn für mich zu trommeln, damit ich eine schamanische Reise machen könnte. Das tat er und ich ging in die Anderswelt. Besser gesagt ich ploppte förmlich hinein und dachte erst ich bin in einem Meer, es war aber der Bauch einer extrem dicken Frau, und darin schwamm ich, eine schlanke Karin und versuchte aus ihr rauszukommen. Ich zog mich immer an ihrem Bauchnabelrand hoch und immer wenn ich bis zur Taille draussen war, wurde die von ihr zurückgezogen. Nicht agressiv, sondern sanft aber unmissverständlich.

Gleichzeitig nahm ich mich in der physischen Welt auf dem Bett liegend wahr und dort lief das gleiche. Die schlanke Karin versuchte aus der dicken zu entkommen. Nur in normalen Dimensionen. In der Anderswelt war die dicke Frau ein Kontinent mit einem riesigen Meer. Plötzlich war da eine Stimme, die sagte: Lass die Dicke schlafen, dann kann die Schlanke raus. Also konzentrierte ich mich mehr auf die Trommel und merkte wie ich die Muskeln entspannte und die schlanke Karin aus mir kroch. Sie war mit Milchschmiere überzogen und feucht und sah wie ein erwachsener Säugling aus, kurz nach der Geburt. Und sie hatte solche Angst und zitterte. Da löste sich von der schlafenden Dicken Karin der Astralkörper und ging zu der Schlanken. Nahm sie auf und brachte sie an ein Feuer. Hüllte sie in eine Decke und wiegte sie. Da bei gab sie ihr telepathisch etwas mit: Habe keine Angst vor einem schlanken Leben. Die Vorteile die du aus deinem dicken Leben gezogen hast, stehen dir auch jetzt zur Verfügung. Du kannst dir jederzeit dein Dickes Fell leihen*, wenn du meinst du brauchst es.

Nachdem ich von der Reise zurück war, und auch jetzt bin ich sehr aufgewühlt. Ich glaube ich bin da heute über einen wichtigen Punkt gegangen. Mal sehen wie es sich umsetzen läßt. Auf alle Fälle bin ich froh.

*Das Fell eines Tieres leihen, ist eine schamanische Praktik. Wenn mensch sich in Situationen befindet, in denen er/sie die Stärke eines gewissen Tieres braucht, kann er sie darum bitten, dass das entsprechende Tier Ihr/ihm sein Fell oder seine Haut leiht. Die wird dann mental übergestreift und die Aura verändert sich.

Große Erfolge habe ich mit dem Fell einer Bärin (eines meiner Krafttiere) erzielt, wenn es zur Weihnachtszeit zu voll in den Kaufhäusern ist. Da weichen die Leute wie von Selber. Unangenehme Menschen die mir zu nahe kamen, habe ich vertrieben in dem ich mir das Fell eines Stinktieres borgte.*

4 Kommentare zu “Angst vor dem schlanken Ich”

  1. Komplizierte Gedanken « Netzwerk für selbstbestimmte Lebensweisen schreibt:

    […] müssen. Gestern habe ich nach heftigen Träumen, dann auch einen Anfang gemacht. Dazu steht hier mehr. Ach ja, es ist nicht wo einfach zur Zeit. Aber ich merke auch, dass ich dicht dran bin so […]

  2. La Loba schreibt:

    […]*Das Fell eines Tieres leihen, ist eine schamanische Praktik. Wenn mensch sich in Situationen befindet, in denen er/sie die Stärke eines gewissen Tieres braucht, kann er sie darum bitten, dass das entsprechende Tier Ihr/ihm sein Fell oder seine Haut leiht. Die wird dann mental übergestreift und die Aura verändert sich.
    Große Erfolge habe ich mit dem Fell einer Bärin (eines meiner Krafttiere) erzielt, wenn es zur Weihnachtszeit zu voll in den Kaufhäusern ist. Da weichen die Leute wie von Selber. Unangenehme Menschen die mir zu nahe kamen, habe ich vertrieben in dem ich mir das Fell eines Stinktieres borgte.*[…]

    Klass!
    Auch ein Weg: In der Medidation sich schlank denken! Was wir denken, wird realisierbar – unsere Gedanken haben eine magisch Kraft – grüßlis – La Loba

  3. Karin schreibt:

    Danke La Loba. Ja, die spirituelle Kraft ist nicht zu unterschätzen. Alles Liebe Karin

  4. Requendel schreibt:

    Das merke ich auch immer wieder. Wenn mein Nacken verspannt ist, leihe ich mir Adlerflügel und bewege meine Schwingen. Schon geht es besser.
    lg
    Renate

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