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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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an den falschen Stellen geschont…

…und an den falschen Stellen überfordert.

Mir ist im Laufe der letzten Tage klargeworden dass ich nach einem seltsamen Muster mit mir umgegangen bin. Mit vielen Dingen habe ich mich überfordert, neige in bestimmten Bereichen zum Perfektionismus oder renne mit dem Kopf gegen die Wand um Dinge zu ändern die nicht zu ändern sind. Dabei habe ich immer ein Erfolgsdefizit, ich kann ja nicht gewinnen wenn ich versuche Sachen zu ändern die in meinem Wesen, in meinem Charakter liegen, oder die von Außen bestimmt sind und die sich im Moment nicht ändern lassen.

Die Folge war Frust pur und natürlich das Trösterchen Essen!

Auf der anderen Seite habe ich mich zu sehr geschont und unterfordert. Ich habe mir nichts zugetraut und es auch nicht einmal ausprobiert. Deutlich merke ich es daran, wie ich mit dem Sport umgehe. Auch da habe ich mich viel zu oft geschont und selbst verhätschelt, bin dadurch schwächer und schwächer geworden und in ein Spannungsfeld geraten, das mir einen permanenten Stresszustand brachte.

Diese unrealistsischen Ansprüche auf der einen Seite, das Verhätscheln auf der anderen Seite sind eine ungesunde Mischung und das versuche ich nun zu ändern.

Ich beginne in kleinen Schritten, der erste ist dass ich NICHT mit dem Sport aussetze wenn ich meine Mens habe oder leicht (die Betonung liegt auf leicht) erkältet bin. Ich mache meine Übungen oder gehe aufs Ergometer, und wenn ich nur einen Bruchteil von meinem Programm schaffe ist es besser als nichts.

So langsam hoffe ich dass ich mich daran gewöhne und nicht jeden Monat nur wegen der Mens ein paar Tage aussetzen muß.

Von der anderen Seite her versuche ich meine Ansprüche an das was ich leisten muß herunterzuschrauben. Mit meiner Konstitution ist es nun mal Wahnsinn einen schweren Kartoffelsack vom Laden nach Hause zu schleppen. Das mache ich dann lieber mit meinem Mann zusammen und muß niemanden was beweisen. Früher dachte ich immer ich müsse beweisen dass ich Kraft habe auch wenn ich dick bin.

So versuche ich mich Schritt für Schritt wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, so dass ich realistische Erwartungen an mich selbst habe, die ich auch erfüllen kann und so zu meinen Erfolgserlebnissen komme, aber die mich auch fordern dass ich dabei trainiere und weiterkomme.

2 Kommentare zu “an den falschen Stellen geschont…”

  1. Karin schreibt:

    Hallöchen Renate!

    Schön, dass du dich entschlossen hast nicht mehr wegen deiner Tage mit dem Sport auszusetzen.
    Ich habe auch immer Probleme mit meiner Tage ( Unterleibsschmerzen und insbesondere Rückenschmerzen, von den anderen Sachen ganz zu schweigen), aber rotzdem stelle ich immer wieder fest wie gut mir der Sport in der Zeit tut. Ich vergesse einfach, dass mich da was quält und meistens bin ich sogar leistungsfähiger als sonst.

    Ich denke, dass es dir auch gut tun wird – zumindest verdient man sich damit das ein oder andere Leckerli, was in dieser Zeit ja oft benötigt wird.

    LG, Karin

  2. Requendel schreibt:

    Hi Karin,
    ja, ich merke dass es mir wirklich gut tut. Niemand zwingt mich zur Leistung, ich kann genau so viel machen wie ich will.
    Wie auch beim Essen muß ich auch beim Sport das rechte Mass finden.
    lg
    Renate

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