Abnehmen im Kopf

Heute Abend ist nichts Besonderes, ich habe einfach Lust ein wenig schriftlich zu plaudern.

Ich habe das Abnehmen wirklich zu sehr im Kopf und es fällt mir sehr schwer abzuschalten. Heute hat mir die Technik dabei geholfen, denn ich war praktisch den ganzen Tag ohne Internet. Mein W-Lan hat nicht mehr funktioniert. Jetzt habe ich erst mal wieder das Kabel in Betrieb.

Ich habe aber nun auch Abstinenz vom Forum gehabt und merke wie schwer mir das fällt. Automatisch versuche ich die Kalorien auszurechnen und abzuschätzen und werde ganz unsicher wenn ich Hunger habe und überlege ob ich was essen will. Natürlich will ich was essen. Man soll essen wenn man Hunger hat. Aber ohne Kontrolle habe ich das Gefühl das gleitet mir durch die Hände und es ist schwierig nicht in alte Hungermuster zurückzufallen.

Andererseits tut es auch sehr sehr gut, ich habe den Kopf frei für andere Dinge. Im Moment tut sich was auf dem Stellenmarkt, ich hoffe doch sehr dass wir noch irgend wann mal an den Start kommen werden.

Ich merke aber was für einen großen Raum das Abnehmen eingenommen habe und der ist jetzt vakant. Da ich ausgerechnet jetzt ein Computerspiel bekommen habe von der Art wie ich sie liebe, ist es klar dass ich einige Zeit mit dem Spiel verbringe. Ach diese Aufbau-Strategie-Spiele sind schon was Feines. Dies ist schon recht alt, macht aber immer noch sehr viel Spaß. Ich versuche gerade in der ägyptischen Wüste Städte zu bauen. Die ersten Tage gönne ich mir noch mit dem Spiel. Dann muss auch das weniger werden.

Während ich spiele habe ich viel Zeit zum Nachdenken und planen, unter anderem kommen mir immer mehr Brotback-Ideen. Mal sehen ob das eine oder andere leckere Rezept dabei entsteht. Ich denke da an ein Brot mit Weizensauerteig und gehackten Trockenfrüchten und Honig. Geriebenen Apfel vielleicht noch dazu um das Ganze etwas saftiger zu machen. Das vielleicht als kleine Fladen die man gut als Proviant mitnehmen kann. Mal sehen wie es so wird, erst einmal muss ich dafür den Roggen-Sauerteig umzüchten.

Meine Erkältung die ich praktisch seit Monaten habe und die nie richtig weg war und immer wieder mal akut wurde, scheint endlich endlich mal zum Ende zu kommen. Jetzt erst geht es mir nicht so gut aber ich merke dass da was in Gang gekommen ist und das ist ein paar Tage Unwohlsein wert.

Also wenn ich mir diesen seltsamen Tag mal insgesamt betrachte, dann überwiegen doch eindeutig die Vorteile auch wenn mir meine Stimmung und der Ablauf allgemein etwas seltsam vorkommen. Aber ich wollte einen Bruch mit der Art wie ich vorher mit mir umgegangen bin und den habe ich jetzt. Dann werde ich mal das Beste draus machen, alles ist noch offen und das mag ich eigentlich sehr.

Heute hatte ich sogar wieder ganz freiwillig Lust auf Sport und ich war auf dem Ergometer. Morgen gehen wir schwimmen das wird auch gut tun. Am Wochenende gehe ich wieder mit den Stöcken ‚raus, ja doch, ich komme langsam in Gang.

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