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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Warum will ich abnehmen? Woher kommt die Motivation?

Nach so langer Zeit habe ich mir selbst überlegt wann bei mir der Punkt kam an dem ich abnehmen wollte und wirklich auch den richtigen Moment dafür erwischt habe.  Mich hat nun interessiert ob es da ein Muster gibt, eine „Hitliste“ und wie es anderen dabei gegangen ist. So habe ich im Aiqum-Forum eine Umfrage gestartet mit dem Thema: „Der richtige Zeitpunkt zum Abnehmen“.

Viele liebe MitstreiterInnen bei Aiqum haben ihre Gedanken dazu gepostet und mir die Erlaubnis zum Zitieren gegeben. Tausend Dank an euch!

An den Anfang stelle ich mal eine Aussage, die genau beschreibt was mich neugierig gemacht hat und wie ich gemerkt habe, gibt es selten ein einzelnes Ereignis sondern es ist ein lange angestautes Gefühl dass irgendwann so viel Druck verursacht dass es einen zum Handeln treibt.

Hazina schrieb:

„Und manchmal gibt es zwar tausend Gründe, die einem auch bewußt sind, und trotzdem – plong. Auf einmal ist er da. Der Moment aller Momente  So war es nämlich bei mir. Klar, Knie haben gezwickt, die Optik war doof und und und. Aber trotzdem. Das alles hat nicht geholfen.

Und ganz aus dem Nichts von einem Tag auf den andern weiß man, daß es nun an der Zeit ist. Und los gehts. Und glaubt mir: ich grübele noch immer, was es denn nun genau gewesen sein könnte. Ich werde auch ständig danach gefragt. Aber wirklich beantworten kann ich es nicht. Da müssen sich wohl ein paar Synapsen verknotet haben, die goldrichtig waren 

wiinke“

Ich finde das bringt schön auf den Punkt was ich aus den anderen Aussagen heraus lese.

Ich habe jetzt mal die Hauptaussagen herausgeschrieben und gezählt wie oft sie angegeben wurden.

Der Häufigkeit nach sortiert hätten wird da.

1. Es passen nur noch Übergrößen 

LadySatanica schrieb:

(…)- ich habe nicht mehr in Hosen mit für mich akzeptabler Größe reingepasst (wenn ich so weiter gemacht hätte, wären mir auch die 48er zu klein geworden) und konnte nur noch in Übergrößen-Läden Hosen kaufen(…)

2. Ein klarer Blick in den Spiegel

ullib1982 schrieb:

(…)Wie ich dann die 90 Kilo – Grenze überschritten hatte und vor dem Spiegel stand, kamen mir Tränen und ich wusste jetzt muss ich was tun… so gehts nicht weiter!!!

und 

Moosi schrieb:

(…)Der Ekel, wenn ich im Spiegel diese fremde Person mit den drei Doppelkinnen und dem Kugelbauch gesehen habe.(…)

3. Unzufriedenheit mit sich selbst und Scham

moby dick schrieb:

(…)Die ständig anwesende und sich steigernde Unzufriedenheit mit sich selbst wird irgendwann zum Normalen. Bei mir waren das:

– Kurzatmigkeit,
– Nur-noch-in-Übergrößenläden-einkaufen,
– Ständiges-Minderwertigkeitsgefühl-anderen-gegenüber,
– Versagerdenken-durch-vorherige-gescheiterte-Diäten
– Zuhörenmüssen-wenn-andere-über-Dicke-lästern oder
– Ausreden-für-das-Dicksein-erfinden.(…)

4. Sich wieder in seinem Körper wohlfühlen wollen

riki schrieb:

(…)Ich denke, dass ist eh das Wichtigste, das ganz persönliche „Sichwohlfühlen“ im eigenen Körper.
Wenn ich das habe, macht einfach Alles im Leben mehr Spaß und Freude egal ob es um Sport, Freizeitaktivitäten mit der Familie, die eigene Körperpflege, Anziehen, Klamotten kaufen oder Sex geht.
Das ist für mich der Hauptgrund und die größte Motivation! Danach kommt der gesundheitliche Aspekt, was sicher auch daran liegt, dass ich auf dem Gebiet keine besonderen Probleme wegen meines Gewichtes habe.

5. Krankheit

Evelin schrieb:

1. endlich etwas für mich alleine tun, ein bißchen egoistisch werden und
2. Angst vor mehr Krankheit, z.B. der altgewordenen Knochen.

Beide Punkte reichten völlig aus, meine Wahrnehmung zu ändern und mich aus meiner „ist doch egal“-Phase zu holen; ich wollte doch noch nicht „am Ende“ angekommen sein, ich erwarte noch ein paar Jahre…

6.  Beziehungsprobleme

Lady Satanica schrieb:

(…)- mein Freund fand es irgendwann zuviel des Guten(…)

und bjanka schrieb

(…)
Gab es dann auch irgendwann etwas Ärger in der Beziehung. Kennen gelernt hat er mich mit 75 kg und nach ein paar Jahren hatte ich plötzlich 113 kg. Klar das mein Freund angefangen hat zu nörgeln(…)

7. Fotos auf Familienfeiern

moby dick schrieb:

(…)Mein persönlicher Auslösepunkt waren Fotos von einer Familienfeier. Auch wenn man sich täglich im Spiegel sieht, waren diese Fotos ein regelrechter Schock! Obwohl ich ja vorher auch schon Fotos von mir gesehen (und gehasst) habe. Aber diese kamen eben grad zum richtigen Zeitpunkt.(…)

8. Peinliche Situationen im Alltag:

griseldis schrieb:

(…)Und dann kommt wieder ein schöner Urlaub am Meer. Gisela ist eine Wasserratte und liebt das Bad in den Wellen.
Aber,( im Schwimmbad gibt es ja kein Salzwasser und das Problem entsteht nicht) ich war mehr damit beschäftigt meinen dicken fetten Po und die Rettungsringe unter Wasser
zu drücken als Spaß am Schwimmen zu haben. Meinen Kopf musste ich mühsam hochhalten, dass der Nacken schmerzte. So machte schwimmen überhaupt keinen Spaß.(…)

und

bjanka schrieb:

(…)Ich war mit meiner Freundin in einem Lokal, indem die Tische ziemlich eng aneinander standen. Irgendwann musste ich ganz dringend aufs Klo, ich bin aber nicht gegangen, weil es mir so peinlich war, dass ich nicht aufzustehen konnte ohne den Tisch zu verrutschen oder meinen halben Po auf den Tisch von denen neben uns zu legen *grumml*(…)

9.  Essen als Ersatz erkannt -Angst bekommen dass es nicht mehr aufzuhalten ist:

sunny G. schrieb

(…)In den ganzen Monaten war ein ständiges Auf und Ab der Gefühle zwischen Hoffnung und Ratlosigkeit. Ich habe abends vor dem Fernseher gesessen und mir die Becher mit Eis reingehauen. Mein Gewicht ging stetig bergauf. Ich aber sagte nur zu mir: „Ach du machst ja viel Sport.“(…)

und

tallin schrieb:

(…)Doch seit ich wieder arbeiten war , ging es auf der Waage bergauf rrrrrrrrrr Ich habe mich gar nicht mehr wohl gefühlt – als war sooo …komisch an mir und ist es noch. Leider war das Essen mein Blitzableiter und bin froh, dass ich es erkannt habe.(…)

10. Irgendwann weiß man einfach dass es reicht

Buan schrieb:

(…)wenn beim Treppensteigen die Knie schmerzen und du nach Luft japst,konnten einen nur die Gedanken kommen,HALT MEIN FREUND HIER MUSST DU WAS ÄNDERN,mehr brauche ich dazu nicht schreiben!(…)

11.  Alltägliche Dinge funktionieren nicht mehr:

wega schrieb:

(…)Und irgendwann kam die Erkenntnis, ich kann simple Dinge nicht, die andere können. Ein Beispiel: irgendwo saßen wir an einem Bahnsteig und warteten auf den Zug. An so einem Häuschen, ziemlich weit unten war eine Stange, ähnlich einem Geländer. Dort setzten sich alle rauf. Ich wollte auch, aber ich konnte nicht weil ich mit meinem fetten A…. ganz einfach dort runter gerutscht bin.  Da habe ich auch gedacht, es reicht.(…)

12. Schicksalsschlag:

Tod eines Angehörigen löste den Entschluß aus

Und noch einmal möchte ich mich bei allen die mir geantwortet haben bedanken für ihre Offenheit. ich hoffe dass es vielleicht den Menschen Mut macht mit dem Abnehmen zu beginnen, die sich in den Aussagen hier wieder erkennen.

Interessant finde ich dass es meist äußere Situationen sind, die die lange Jahre angestaute Unzufriedenheit auf den Punkt bringen und das berühmte „Klick“ auslösen. Es ist bestimmt kein Zufall dass die nicht mehr passenden Klamotten an erster Stelle stehen.

Wer nun neugierig auf die vollständigen Antworten geworden ist, kann sich den Thread im Aiqum-Forum anschauen. Er heißt dort: Der Richtige Zeitpunkt zum Abnehmen.

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