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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Übergewicht = Mangel statt Überfluss?

Übergewicht bedeutet nicht „zu viel“ sondern „zu wenig“. Diesen etwas eigenartigen Kommentar habe ich vor längerer Zeit in einem Buch zum Thema abnehmen gelesen. Nun muss man das natürlich richtig verstehen: Übergewicht bedeutet zu wenig vom Richtigen. Zu wenig Vitamine, zu wenig Mineralstoffe, zu wenig Gemüse, zu wenig Obst, zu wenig Eiweiß.

Hätte man davon nämlich genug, würde einerseits das Hungergefühl gebremst. Und andererseits stünden dem Körper genügend von den Stoffen zur Verfügung, die benötigt werden um die Fettverbrennung überhaupt mal in Gang zu bringen.

Was braucht man zum Abnehmen?

Ganz, ganz viele Vitalstoffe! Daher sollten reichlich Gemüse, Obst und Salate auf dem Speiseplan stehen.

Vitamin C kurbelt den Fettabbau ganz enorm an und wird benötigt um verschiedene Hormone, die im Fettstoffwechsel eine große Rolle spielen, herzustellen. Gute Quellen sind Zitrusfrüchte, Paprika, generell frisches Obst und Gemüse, Salat, Kartoffeln.

Magnesium ist verantwortlich für die Versogung der Zellen mit Sauerstoff – ohne Sauerstoff keine Fettverbrennung! Magnesium ist vor allem in Nüssen, Sojabohnen, Vollkornprodukten, Samen und Kernen enthalten.

Jod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt, die ebenfalls direkten Einfluss auf die Fettverbrennung haben. Gute Quellen sind Algen, Seefisch, jodiertes Speisesalz.

Chrom senkt den Blutzuckerspiegel, wirkt Heißhunger (speziell auf Süßes) entgegen und fördert die Fettverbrennung. Es findet sich in schwarzem Tee, Nüssen, Käse, Fleisch, Vollkornprodukten.

Aminosäuren (= Eiweißbausteine) werden ebenfalls benötigt, um den Abnehmprozess in Gang zu halten. Am besten isst man eiweißreiche Lebensmittel ohne Fett, da Fett die Verwertung des Eiweißes verzögert. Fettarmes Eiweiß ist enthalten in magerem Fleisch, Fisch und Geflügel sowie fettreduzierten Milchprodukten wie z.B. Magerquark.

Gemüse und Obst als Magenfüller

Wer reichlich Früchte, Salate und Gemüse isst, macht sich – neben der Versorgung mit Vitaminen – einen sehr positiven Effekt zunutze: Gemüse und Obst haben viel Volumen, aber wenig Kalorien. Vor einer Mahlzeit einen Salat zu essen, verhindert somit, von der kalorienreicheren Hauptspeise zu viel zu essen, da der Magen schneller voll wird. Außerdem enthalten Obst und Gemüse reichlich Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt halten.

Dicke brauchen eine positive Sichtweise

Ändern wir doch unseren Blick auf uns selbst. Statt uns zu verachten, weil wir „zu viel“ essen und zu wenig Selbstbeherrschung haben, denken wir lieber daran dass unser Körper in Wirklichkeit MEHR braucht. Mehr von dem guten Zeug natürlich! Von dem, das uns schlank, fit und aktiv macht. Verabschieden wir uns von unserem negativen Selbstbild, hin zu dem positiven Gefühl, dass wir unseren Körper reichlich mit all dem versorgen möchten, das ihn gesund hält und schlank macht!

9 Kommentare zu “Übergewicht = Mangel statt Überfluss?”

  1. Andy schreibt:

    Guter Artikel. Ich habe gute Erfahrung mit der Basensuppe gemacht. Wenn man 4 Wochen ausschließlich auf die Pflanze setzt, kann man auch schnell abnehmen.

  2. Enigma schreibt:

    Hallo Andy, danke für Deinen Kommentar! Eine Basenkur ist wirklich eine tolle Sache, hab ich im Dezember gemacht. Gewichtsmäßig hat es mir leider nichts gebracht, aber ich habe super entsäuert und entschlackt und mich richtig gut gefühlt dabei!!

    LG Engima

  3. Maria schreibt:

    Basensuppe aus Gemüse – perfekt zum Entsäuern
    Ist ein sehr guter Artikel.Denn Basensuppe geht schnell und Hilft 100% zum Entsäuern damit habe ich die besten erfahrungen gemacht.Sehr gesund denn das Gemüse ist sehr vielC, Biotin, Folsäure B1, B2, Pantothensäure, A und Provitamine(Karotinoide).

  4. Lisa schreibt:

    Wirklich interessanter Artikel. Meiner Meinung nach sind Eiweiße, die wichtigsten Bausteine beim erfolgreichen Abnehmen. Proteine helfen nicht nur beim Abnehmen, sondern auch beim Muskelaufbau, was besonders wichtig ist. Auch sollte man hier die Nahrungsergängzungsmittel nicht ganz außer Acht lassen. Wer z.B. berufstätig ist und es nicht schafft ausreichend Eiweiße aufzunehmen, kann auf ein „gutes“ (Betonung liegt auf GUT) Proteinpulver zurückgreifen.

  5. Olli schreibt:

    Interessanter Artikel. Proteine sind meiner Erfahrung nach einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Ernährung zum Abnehmen. Nur wer ausreichend Proteine zu sich nimmt wird wirklich erfolgreich und vor allem auf Dauer abnehmen – und auch während einer Diät die Muskulatur erhalten, was sehr wichtig ist, um den Jojo-Effekt zu vermeiden.
    Viele Grüße
    Olli

  6. Nina schreibt:

    Die Magenfüller sind der Key. Wenn Du dick bist, bist du es fast immer gewohnt, ein starkes Sättigungsgefühl zu erreichen. Falls man es schafft, dieses Sättigungsgefühl mit leichten Lebensmitteln (aka. Gemüse, Obst (auf die Bananen aufpassen … ) und viel Wasser) zu erreichen hat man schon fast gewonnen.

    lg,
    Nina

  7. Manuel schreibt:

    @Andy: Ja eine Basensuppe ist für vieles geeignet, vorallem entgiftet es und gibt dem Körper mehr Energie (nach einer kurzen Verschlechterung). Ich kann es nur empfehlen!

  8. Patrick schreibt:

    Aus meiner 25 jährigen Erfahrung als Fitnesstrainer und Abnehm-Coach hat sich am besten die Kombination (vereinfacht dargestellt) bewährt: Zucker so wenig wie nur möglich + Kohlenhydrate nur so viel wie benötigt (Energie) + viele kleinere proteinreiche Mahlzeiten + gesunde Fette + sehr viel Wasser trinken + Training der gesamten Muskulatur nach Plan (benötigt gar nicht so viel Zeit) und Muskeln verbrennen Fett!

    Mein schwerster Client hatte bei 1,82m 205kg. Nach einem Jahr nur noch 102kg. Und das ohne zu hungern 😉

  9. mike schreibt:

    Hallo Patrick 🙂

    Da geb ich dir recht! Man muss nicht hungern um erfolgreich abzunehmen. Viele Quälen sich aus unwissenheit mit ungesunden Chrash Diäten. Der einzige Zucker den ich zu mir nehme ist in meinem Kaffee. 😉 Ich habe in 8 Monaten durch vernünftige Ernährung und viel Sport einen sehr Athletischen Körper bekommen. Mab brauch nur etwas Geduld und man darf keine Wunder über Nacht erwarten. Man muss einfach einige Grundlegende Dinge in seinen Alltag einbauen.

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