Paleo-Diät: Essen wie in der Steinzeit

Die Paleo-Diät ist der neue Trend am Diätenhimmel. Was ist die Paleo-Diät eigentlich und kann man damit wirklich dauerhaft abnehmen?

Woher stammt der Name „Paleo-Diät“?

Paleo leitet sich vom Paläolithikum (Altsteinzeit) ab. Der Name ist Programm, denn der Speiseplan der Diätwilligen sieht genauso aus wie der unserer Urururahnen.

Essen wie die Steinzeitmenschen mit der Paleo-Diät

Das Prinzip der Paleo-Diät ist einfach: Gegessen wird, was auch beim Steinzeitmenschen auf den Tisch kam. Früchte, Gemüse, Kräuter, Fleisch (bevorzugt Wild), Eier, Pilze, Nüsse und Samen bilden die Basis dieser Diätform. Auch Fisch, Meeresfrüchte und Schalentiere sind Bestandteil der Diät. Verarbeitete Lebensmittel wie Brot und Gebäck, Nudeln, Getreide- und Milchprodukte, Alkohol und Zucker sind tabu. Man muss kein Genie sein, um das zugrundeliegende Prinzip dieser Diät auf den ersten Blick zu erkennen: Proteinreich und kohlenhydratarm ist der Ernährungsplan. Somit ist die Paleo-Diät in die Reihe der low carb Diäten einzureihen.

Umstritten ist die Verwendung von Pflanzenölen. Die Gründe dafür sind einerseits, dass viele der heute üblichen Pflanzenöle aus nicht-steinzeitlichen Pflanzen gewonnen werden, andererseits aber auch die Tatsache, dass Öle industriell verarbeitete Lebensmittel sind.

Die Theorie hinter der Steinzeitdiät

Wieso soll man essen wie die Steinzeitmenschen, um abzunehmen? Der Paleo-Diät liegt die Annahme zugrunde, dass die Steinzeitnahrung eigentlich die artgerechte Ernährung des Menschen sei. Diese Art der Ernährung soll von Menschen am besten vertragen werden, was Krankheiten und Gewichtsproblemen vorbeugen soll, die durch die moderne Zivilisationskost verursacht werden.

Kritik an der Paleo-Diät

Kritiker bemängeln – wie bei sämtlichen Low Carb Diäten – vor allem den hohen Eiweißanteil. Die Stimmen, die den geringen Kohlenhydratanteil bemängeln, werden hingegen durch den Siegeszug der Low Carb Diäten immer leiser.

 

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

3 thoughts on “Paleo-Diät: Essen wie in der Steinzeit

  1. Jasmin

    Ich bin auf jeden Fall ein Fan dieser Ernährung, da sie trotz der Einschränkungen, doch schon recht vielseitig ist. Milchprodukte sind aus Verdauungsgründen sowieso fragwürdig und die Anzahl an Kohlenhydraten, die der Mensch heutzutage zu sich nimmt, ist mehr als bedenklich und wahrscheinlich Verursacher für Krankheiten wie Diabetes. Diese Form der Nahrungsaufnahme wird sicherlich noch länger in der Gesellschaft etabliert bleiben, da sie auch eine super Methode ist, um abzunehmen. Restaurants, die sich auf das Thema spezialisiert haben, gibt es ja mittlerweile schon reichlich. (Quelle: Puls4)

  2. Nun ja, ich würde nicht unbedingt behaupten, dass die Anzahl der Kohlehydrate daran Schuld sein soll, ob ein Mensch nun an Diabetes erkrankt. Hier spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle, wie z.B. die Vererbung.

  3. @Sandra: Du meinst damit, wenn mein Opa und mein Vater an Zucker erkrankt ist, bekomme ich es auf jeden Fall auch? Macht mir jetzt schon etwas Angst 🙁

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