Diabetiker brauchen mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate

Lese ich gerade in einer Medizinzeitschrift: Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Diabetiker deutlich mehr Eiweiß benötigen als bisher gedacht. Und viel weniger Kohlenhydrate. Besonders wenn sie abnehmen möchten. Muss ich schmunzeln. Als wenn Low Carb Diäten eine neue Erfindung wären! Wieso braucht die Medizin so lange, bis sie endlich mal bestätigt, was erfolgreiche Abnehmer schon lange wissen?

Verhältnis von Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten

30 Prozent Eiweiß, 30 Prozent Fett und 40 Prozent Kohlenhydrate – so lese ich – sei die ideale Diabetikerdiät. Da frage ich mich: Wenn man eh schon weiß, dass Kohlenhydrate für den Diabetiker nicht gut sind, warum mästet man ihn dann immer noch mit 40% Kohlenhydraten? Weniger wäre besser. Kohlenhydrate werden im Körper zu Zucker umgebaut. Bei „schnellen Kohlenhydraten“, oder auch „leeren Kohlenhydraten“ wie zum Beispiel Produkten aus Weißmehl geht das besonders schnell. Bei anderen Kohlenhydraten wie etwa Vollkornprodukten dauert es länger, sodass der Blutzuckerspiegel nicht so drastisch ansteigt. Wie auch immer: Letztlich wird Zucker draus.

Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischem Index

Wenn schon Kohlenhydrate, dann werden solche mit niedrigem glykämischem Index empfohlen. Der glykämische Index gibt Auskunft darüber, wie stark sich ein Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Produkte, die viel Weißmehl und / oder Zucker enthalten, sind besonders schlecht. Auch süßes Obst (Bananen, Trauben) und stärkehaltiges Gemüse (Kartoffeln, Mais) haben einen hohen glykämischen Index und sollten daher lieber nur mäßig gegessen werden. Produkten aus Vollkorn sowie Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch, Geflügel und mageren Fleischsorten sollte der Vorzug gegeben werden.

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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