Apfel- oder Birnentyp? Warum Bauchfett ungesund ist.

Wenn vom Apfel- und vom Birnentyp die Rede ist, ist damit nicht gemeint welche Obstsorte man am liebsten mag, sondern es geht um die Fettverteilung im Körper. Ungeliebte Speckrollen können sich vorwiegend am Bauch oder an Hüften und Po zeigen. Wenn sich das Fett vorwiegend am Bauch sammelt, ist man sozusagen rund wie ein Apfel und spricht daher vom Apfeltyp. Typischer Vertreter des Apfeltyps sind Männer mit Bierbauch. Bei Frauen sind vorwiegend Hüften und Po gut gepolstert, was ein birnenähnliches Aussehen verleihen kann – deshalb spricht man dann vom Birnentyp.

Apfel oder Birne – was ist gesünder?

Der Speck an Hüfte und Po sieht zwar zugegebenermaßen nicht besonders hübsch aus, ist dafür aber ziemlich faul und träge und tut nichts weiter, als unschön durch die Gegend zu wabbeln. Der Hüftspeck wartet auf Notzeiten, in denen er als Energiereserve zur Verfügung steht. Beim Bauchfett allerdings verhält sich die Sache leider anders. Das Fett des Apfeltyps ist sehr aktiv und siedelt sich um innere Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse an. Hier kann es großen Schaden anrichten.

Schädliches Bauchfett

Bauchfett setzt Fettsäuren frei, die die Leber sofort in Energie umwandeln kann. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, denn es sichert bei Bedarf eine sofortige Energiezufuhr. Das Problem ist jedoch, dass meistens kein oder nur wenig Bedarf an Energiezufuhr besteht, denn zwischen Bürosessel und heimischem Sofa wird nicht sonderlich viel Fett verbrannt! Die überschüssigen Fettsäuren werden daher zum Teil ins Blut verfrachtet, während der Rest in der Leber verbleibt. Auf diese Art entwickelt sich bei übergewichtigen Menschen häufig eine sogenannte Fettleber. Bauchfett birgt außerdem ein großes Diabetes-Risiko. Auch entzündungsfördernede Botenstoffe werden von den Fettreserven am Bauch ausgesendet, was eine Reihe weiterer Krankheiten begünstigen kann.

Die gute Nachricht für Apfeltypen

Das Gute am Bauchfett: Da es als schnell verfügbare Energiereserve zur Verfügung steht, kann man das Bauchfett recht schnell anzapfen, sobald man aktiver wird, die Ernährung umstellt und sich mehr bewegt. Um einen positiven Nutzen für die Gesundheit zu erreichen, muss man nicht gleich die Idealfigur erreichen. Schon 5-10kg weniger reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen!

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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