Saisonale Ernährung

Schon vor diesem desolaten Figurtest heute, habe ich mir einige Gedanken über mein Ess- und Bewegungsverhalten gemacht. Es ist schon merkwürdig, theoretisch weiß mensch alles. Weiß genau welches Maß an Kalorien gut tut. Weiß wie der Stoffwechsel in Gang gehalten wird. Weiß wie viel Bewegung sein sollte und und und. Meistens klappt es bei mir auch recht gut. Allerdings gibt es dann immer den Punkt, dass Theorie und Praxis meilenweit auseinander klaffen und ich wieder in alte Fallen klappe.

Aber zurück zu meinen Überlegungen. Ich ernähre mich im Grossen und Ganzen saisonal. Also esse grob gesagt keine Erdbeeren im Winter. Wo es geht kaufe ich auch regionale Produkte. Aber eben nicht ausschließlich. Mein Gedanke dahinter ist, dass die Nahrungsmittel die in der entsprechenden Jahreszeit angeboten werden, eben auch die Inhaltsstoffe haben, die wir in dieser Region zu der jeweiligen Zeit brauchen.

copyright Karin Braun

Auf meinem Spaziergang im Park habe ich dieses Bild gemacht. Das Motiv hat bei mir den Gedanken ausgelöst, ob saisonale Ernährung nicht auch noch eine andere Bedeutung hat. Diesen Winter ist es mir extrem schwer gefallen in meiner Energiebilanz zu bleiben. Das lag besonders daran, dass ich sehr viel Lust, neee das trifft es nicht, ausgesprochenes Verlangen nach Deftigen und Süßen hatte. Das war richtig schlimm. Doch kaum kommt die Sonne raus, der Schnee schmilzt, da erwacht bei mir der Appetit auf leichte Salate, viel Bewegung und Obst. Das hat mich doch sehr nachdenklich gemacht.

Den letzten Winter habe ich wirklich oft, gegen den Wunsch richtig deftig zu essen angekämpft, und oft genug verloren. Da kam mir der Gedanke, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass ich mir oft versagt habe einen Teller Erbsensuppe oder Grünkohl zu essen, wenn denn endlich der Appetit über die Vernunft siegte, habe ich recht gnadenlos zu geschlagen. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Wunsch abzunehmen im Winter ein wenig zu relativieren. Genau dahin gehen meine Überlegungen, ob saisonale Ernährung nicht auch bedeuten könnte, das Frühjahr und den Sommer zum Abnehmen zu nutzen, und den Winter um das Erreichte zu halten.

Sicher ist es aus Ernährungswissenschaftlicher Hinsicht Quatsch. Aber vielleicht ist es das nicht aus archaisch-psychologischer? Ich werde es einfach mal probieren. Die nächsten Monate werde ich viel Sport treiben, mich gesund ernähren, mich weiter mit meinem Essverhalten auseinander setzen und abnehmen. Ab Oktober denn werde ich mir überlegen wie ich über den Winter komme. Wenn ich dann immer noch der Meinung bin, dass meine Überlegungen stimmig sind, werde ich es ausprobieren.

KA-Rit

About Karin

Hobbys: Lesen, Schreiben, Fotografieren, Freunde, Sport, Kochen uvm.
Beruf u/o Berufung: Hexe und Künstlerin
Alter: 51
Familienstand: glücklich mit dem Liebsten, 1 Tochter, 1 Enkelin

One thought on “Saisonale Ernährung

  1. Hallo, ich nehme zurzeit mit INA-FIT ab und ich muss sagen, das schlägt alles was ich bisher ausprobiert habe. 10 kg sind schon runter. Einen Tag nimmt man 14 INA-Fit-Drops zu sich, man braucht sich keine Gedanken um Kalorien zu machen. Keine Kalorienrechnerei, kein Anrühren, kein Mischen. Funktioniert ganz einfach.

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