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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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Neues Punktesystem

Ein großes Diätunternehmen, dessen Namen ich nicht nennen will, hat pünktlich zum Jahreswechsel wieder mal sein Programm geändert. Die „Punkte“ werden nun anders berechnet, alles ist neu, und die Unterlagen vom Vorjahr – die man sich teuer erkauft und in mühsamer Arbeit verinnerlicht hat – gelten nicht mehr.

Tjaaaaaa, wie denke ich darüber? Nun ich gebe zu, dass ich das Programm vor einigen Jahren auch ausprobiert habe. Nein, nicht ausprobiert. Ich hab mich damit gequält. Jedes Lebensmittel, das ich aß, jede Zutat die ich beim Kochen verwendete, musste ich in diversen Listen suchen gehen um zu erfahren, wieviel Punkte das nun genau hat. Viele Lebensmittel konnte ich in den Listen gar nicht finden und wusste somit nicht, wieviel Punkte ich dafür verwenden musste. Ein paar Wochen lang hab ich mich mit dieser Sache herumgespielt, danach hab ich frustriert das Handtuch geworfen.

Ich verstehe nicht – ich meine, vom geschäftlichen Standpunkt aus gesehen verstehe ich natürlich sehr gut! – warum man gängige Einheiten wie Kalorien, Fettgehalt, Eiweißgehalt, Kohlenhydratgehalt in Punkte, Wäscheklammern, Hosenknöpfe oder sonstwas umrechnen muss, wenn doch diese gängigen Nährwertangaben auf so gut wie jedem Lebensmittel draufstehen? Warum kann man nicht einfach mit diesen Nährwerten arbeiten und den Leuten sagen, Ihr dürft pro Tag soundsoviel Kalorien, soundsoviel Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate etc. essen. Das wäre sehr einfach und völlig problemlos in den Alltag zu integrieren, ohne Listen, Rechner und Kalkulatoren schwingen zu müssen.

ACH!!! Schon vergessen. Das gibt es ja schon! Nennt sich Aiqum!

Nein, ich will das Punktesystem nicht schlecht machen. Die Ernährungsweise, die da empfohlen wird, ist ja im Prinzip gut. Ich kritisiere nur die Umrechnerei, weil es die Menschen in Abhängigkeit von dem Unternehmen bringt. Und weil das Programm durch das Umrechnen in eine andere (völlig überflüssige) Einheit total verkompliziert wird.

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