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labiles Gleichgewicht

Ich habe nun an den Folgen dieser blöden Krankheit zu knabbern. Mein Essverhalten ist ziemlich aus dem Ruder gelaufen, Sport habe ich keinen gemacht und ich fühle mich immer noch nicht soweit dass ich so richtig wieder einsteigen kann.

Es haben sich viele Trösterchen eingeschlichen und ich bin wieder in alte Gewohnheiten gefallen. Na gut, ich zwinge mich zu nichts sondern beginne Stück für Stück die unguten Gewohnheiten gegen gesündere auszutauschen.

Wenn ich krank bin ist das für mich immer am schwierigsten, weil ich dann eben gerne in alte Kindheitsgewohnheiten verfalle und mir eben nach Trostessen ist. Meine neue Hose ist merklich enger geworden, ich denke dass ich das beim Figurtest am Mittwoch auch messen werde.

Aber ich sage mir auch immer dass das ja nur eine Phase ist und dass danach alles wieder anders werden kann wenn ich das so will. In dem Moment tut es mir gut und dann gönne ich es mir auch.

Morgen ist der Sporttest, ich freue mich sehr darauf wieder ins Studio zu gehen. Leider geht es meinem Mann noch immer mies. Er hat ja ein paar Tage später als ich angefangen mit dem Kranksein, so wird es noch ein paar Tage länger dauern. Wir hatten echt genau das gleiche Virus. Er verlegt den Termin noch einmal, ich geh aber hin, ich will wieder loslegen.

Und weil ich dieses Drang in mir spüre eben wieder loszulegen, mache ich mir auch keine größeren Sorgen über zugenommene Kilos, das wird sich wirklich wieder regeln wenn ich wieder aktiver werde. Ich will eben auch lernen mit solchen Phasen, die immer mal wieder vorkommen könnnen, umzugehen ohne mich dafür gleich wieder selbst fertig zu machen und damit alles nur noch schlimmer zu machen.

Es ist aber insgesamt mal gut zu sehen dass ich mich noch nicht zu sehr in Sicherheit wiegen darf, wenn so etwas wie eine Krankheit oder eine andere Krise kommt, dann sind die alten Gewohnheiten ganz schnell wieder da und locken.

4 Kommentare zu “labiles Gleichgewicht”

  1. Karin schreibt:

    Hallo Renate, vielleicht liegt daran auch der Sinn deiner Erkrankung. Das dir bewußt wird wie nah der Griff zu den alten Tröstern noch liegt. Könnte ich mir vorstellen. Sicher steckt da auch drinnen zu lernen die Tröster zu dieser Zeit nicht zu verteufeln sondern anzunehmen und, wie du schriebst zu begreifen, dass eine Zeit ausserhalb der Norm leben nicht gleich alles in Frage stellt.
    Ich selber kenne es ja sehr gut und die ganze letzte Woche ist es immer mal Thema gewesen. Ich hatte ein Bild versaut und war vergrätzt und schon rief ein Eisbecher und ein Stück Torte nach mir. Das hat mich denn noch mehr geärgert. LG Karin

  2. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    ach, diese Krankheit hatte wirklich ihre guten Seiten, mir ist vieles klar geworden und nicht zuletzt habe ich eine gewaltige Portion Gelassenheit und Selbstakzeptanz bekommen.
    Alte Stimmen aus der Vergangenheit werden immer leiser, ich beginne eher auf meine eigene Stimme zu hören und das tut saugut!!
    lg
    Renate

  3. trebelia schreibt:

    Liebe Renate,
    Deine Schwankungen und Deine Stimmungslabilität zeigt mir immer wieder, dass man nicht zu früh „aussteigen“ sollte. Manchmal dachte ich, es geht doch auch so. Aber Deine Berichte lehren mich eines Besseren. Ich werde zwar nie die gleiche Situation wie Du erleben, aber ich lerne viel aus Deinen Berichten für mein zukünftiges „lernen“.

    LG

    trebelia

  4. Requendel schreibt:

    Hi Trebelia,

    ich denke jeder muss einfach darauf gefasst sein dass nicht alles nach DIN Norm läuft und dass es immer mal wieder Schwankungen und Stimmungstiefs und Krisen gibt. Die Kunst ist es wohl sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen sondern dieses Auf und Ab ganz gelassen zu akzeptieren, auch wenn es mal ein Auf an Gewicht bedeutet, das Ab kommt dann auch irgendwann wieder.
    Das ist das ganz normale Leben und nichts was einem Angst machen soll. Genau das lerne ich jetzt gerade.
    lg
    Renate

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