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Körpergefühl besser dank Sport und guter Ernährung

In der letzen Zeit merke ich sehr deutlich,  wie mein Körpergefühl wieder besser wird.

Immer wenn es mir nicht so gut geht, wenn ich durcheinander bin, wenn ich Sorgen habe, wird mir mein Körper fremder und ich fange leicht an ungesund zu leben. Zum Teil liegt hier die Wurzel für mein Übergewicht.

Es ist ein Teufelskreis.

Mir geht es schlecht – depressive Phasen quälen mich – Körpergefühl wird schlechter – ich achte nicht mehr so auf die Ernährung – ich mache weniger oder gar keinen Sport mehr – ich nehme zu – mir geht es deswegen noch schlechter – mein Körpergefühl nimmt noch weiter ab und so weiter und so fort. Es ist wirklich eine Spirale abwärts.

Ich habe allerdings gelernt dass ich nicht in jedem Fall erst dann heraus komme, wenn es mir besser geht, wenn ich meine Probleme gelöst habe, wenn ich mich wieder im Lot fühle. Unter Umständen könnte ich dann bis zum Sankt Nimmerleinstag warten und das habe ich ja nun auch schon jahrelang durchgezogen. Wenn ich noch etwas Energie und Tatkraft habe, dann ist eine gute Möglichkeit an einem der Parameter zu drehen, einen einzigen Wert etwas anders einzustellen.

Meist gelingt mir das nicht wenn ich tief im Loch stecke, aber gerade da fühle ich oft wie ich meine Kräfte sammle um wieder heraus zu klettern und diese Kräfte nutze ich dann um was zu ändern.

In meinem Fall war es der Sport. Mir scheint es ist bei mir sowieso der Dreh- und Angelpunkt für mein psychisches und physisches Wohlbefinden. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und habe mich wieder in einem Fitnessstudio angemeldet.

Jetzt beobachte ich langsam die Wirkung, die der Sport auf mich hat.

  • Ich fühle mich wieder beweglicher. Das heißt nicht dass ich jetzt besser Dehnübungen machen kann, sondern ich fühle mich nicht mehr so lahm und festgehalten. In meinen Beinen spüre ich wieder Kraft auch mal Sprünge zu machen, zu rennen, eben mich fortzubewegen und wenn ich stehe habe ich auch ein sichereres Gefühl. Wenn ich innerlich aus dem Lot geraten bin, geht es mir oft auf den Gleichgewichtssinn und ich fühle mich unsicher auf den Beinen. Jetzt trainiere ich die Beine und spüre die Kraft die in ihnen steckt. Gerade beim Spinning merke ich das deutlich und an der Beinpresse. Aber vor allem tut mir da der Rückenkurs gut, dort wird gezielt die Koordination trainiert und ich lerne wieder auch auf einem Bein sicher zu stehen und mein Gleichgewicht zu halten.  Das wirkt von außen nach innen, denn ich fühle mich dann auch innerlich wieder ausgeglichener.
  • Ich baue Stress ab und meine Laune steigt. Immer wenn ich mich mies fühle, dann scheine ich meinen Stress zu züchten, ich verzettel mich andauernd, gerate mit dem was ich tum muß in Verzug und bereite mir dadurch immer neuen Stress. Außerdem hole ich alle schwarzen Gedanken aus der Mottenkiste um mich damit noch mal so richtig einzumachen. Aus dieser Stimmung holt mich ein kräftiges Training wieder heraus. Dieses High- Gefühl ist stärker als die schlechte Laune und die Stresshormone wurden ins Auspowern gesteckt. Hinterher fühle ich mich auch körperlich deutlich lockerer und entspannter, auch wenn das Training anstrengend war.
  • Ich achte wieder mehr auf meinen Körper und schäme mich nicht mehr, Entsäuerung und Entschlackung gehört ebenfalls dazu. Wenn es mir schlecht geht, falle ich oft wieder in das alte Muster mich am liebsten verstecken zu wollen. Ich bedecke mich völlig in weite Kleidung und mag mich eigentlich niemanden zeigen. Durch den Sport wird alles besser. Erstens komme ich ganz zwangsweise unter Leute und diese lockere dynamische Stimmung im Studio steckt an. Ich bin jetzt soweit dass ich mir gerne neue Sportkleidung zulegen möchte. Für den Sommer brauche ich Funktionskleidung die die Feuchtigkeit gut leitet und vor allem brauche ich ein Trägershirt. Das fällt mir wegen der hängenden Haut an den Oberarmen immer noch schwer, aber mein Wohlgefühl ist mir wichtiger. Wenn ich Spinning mache auf der Dachterrasse, dann will ich auch die Sonne an möglichst viel Haut lassen. Natürlich brauche ich auch kurze Radlerhosen, die lange Gymnastikhose ist mir jetzt zu warm geworden. Und das mache ich dann trotz meiner dicken Waden und obwohl ich mich weigere meine Beine zu rasieren.  Auch da ist mein Wohlgefühl wichtiger als eventuelle (meist auch nur eingebildete) blöde Blicke.
  • Ich schäme mich nicht mehr wenn ich schwitze, und das tue ich schon bei der kleinsten Anstrengung literweise. Es liegt auch daran dass ich weiß dass ich mich gut ernähre und deswegen auch selbst merke dass ich nicht ganz so stark rieche wie in anderen Zeiten. Da soll der Schweiß ruhg alles heraus spülen. Meine Haut wird besser. die Poren sind durchgespült und die Haut ist gut durchblutet, so dass die der Müll schnell abtransportiert werden kann und genügend Nährstoffe und Sauerstoff zur Verfügung stehen.
  • In diesem Studo in dem ich jetzt bin, gefallen mir die großzügigen Umkleiden und Duschen, von denen man direkt in den Saunabereich kommt.  Seit einiger Zeit genieße ich das Duschen nach dem Sport nicht nur als Pflichtübung sondern als guten Abschluß vom Training. Ich habe mir extra ein gutes Duschgel zugelegt und ein spezielles Shampoo nur für den Sport. Nach der Dusche nehme ich mir die Zeit mich noch einzukremen.  Mein Sportgepäck wird zwar immer umfangreicher, aber ich fühle mich immer wohler.

Ich bin froh darüber dass ich wieder das Bedürfnis habe meinen Körper besser zu pflegen. Das ist immer ein Zeichen dass ich aus dem Tief heraus bin.

2 Kommentare zu “Körpergefühl besser dank Sport und guter Ernährung”

  1. Sina W. schreibt:

    Diese Geschichte könnte fast von mir sein. Immer wenn ich in solch einer depressiven Phase bin, ist für mich der schwierigste Punkt eigentlich „nur“, wieder anzufangen Sport zu treiben. Mein Vorteil ist aber mittlerweile, dass ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sich, wenn ich erst einmal angefangen habe, mich wieder sportlich zu betätigen, eine Kettenreaktion in Gang setzen wird, die mir enorm hilft, mich aus dem Tief zu ziehen. Mit dieser Gewissheit schaffe ich es dann doch recht schnell, mich zu Bewegung zu motivieren. Vielen Dank für diesen sehr schönen Artikel! Spricht mir aus der Seele.

  2. Requendel schreibt:

    Danke Sina,
    ja, Du hast Recht. Wenn man häufig die gute Erfahrung gemacht hat dass Sport wirklich hilft, ist die Schwelle beim nächsten Mal niedriger.
    lg
    Renate

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