Kochen auf Vorrat kann die Diät unterstützen

Gute Vorsätze sind ja schnell gefasst. Vernünftig und ausgewogen essen, jeden Tag frisch kochen und wenig Süßigkeiten zu sich nehmen. In der Realität ist das leider nicht immer so einfach umzusetzen. Oft kommt man gestresst von der Arbeit nach Hause, der Kühlschrank ist leer und beim Heimweg kommt man am Supermarkt, Bäcker, einer Imbissbude oder dem Lieblingsitaliener vorbei – und schon werden die guten Vorsätze über Bord geworfen und der Hunger siegt.

Damit das nicht passiert, kann gute Planung und kochen auf Vorrat helfen. Ich selbst koche gerne auf Vorrat. Nudeln, Reis, Kartoffeln kann man problemlos in der doppelten Menge zubereiten und dann im Kühlschrank die Hälfte für den nächsten Tag aufbewahren. Und schon muss man am nächsten Abend nicht erst eine Stunde Kartoffeln kochen sondern nur noch kurz aufwärmen, was lediglich ein paar Minuten in Anspruch nimmt.

Viele Speisen kann man auch einfrieren. Sämtliche Saucen und Suppen eignen sich zum Beispiel ganz hervorragend zum Tiefkühlen. Ich bereite fast immer die doppelte oder dreifache Menge zu, wenn ich Spaghettisauce koche. Im Herbst koche ich literweise Kürbiscremesuppe, friere sie ein, und habe dann für lange Zeit Suppe auf Vorrat, die binnen weniger Minuten auf dem Tisch steht. Auch viele Eintöpfe kann man vorkochen und portionsweise einfrieren.

Leckeren vorgekochten Vorrat im Haus zu haben, hilft ganz immens gegen unvorhergesehene Fressattacken und Spontaneinkäufe. Wenn man sich hungrig auf den Heimweg macht und weiß, dass man zu Hause erstmal noch eine Stunde in der Küche stehen muss, bis das Essen auf den Tisch kommt, ist die Gefahr eines Abstechers zum Dönerladen viel größer als wenn man Suppe im Tiefkühler und gekochten Reis vom Vortag im Kühlschrank hat. Da kann man innerhalb von 10 Minuten das Essen auf den Tisch bringen und den diversen Versuchungen am Heimweg leichter widerstehen.

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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