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Frustfressen vermeiden – Zimt als natürliches Antidepressiver

Das wird wohl heute mein Thema sein. Ich bin heute morgen ziemlich deprimiert und mit rasenden Kopfschmerzen aufgewacht. Eigentlich besteht gar kein Grund zum deprimiert sein, ausser das es hier Bindfäden regnet. Alles ist grau in grau und ich bin maulig. Dabei sollte ich eigentlich froh sein. Wir wären heute abend zum Grillen eingeladen, wenn das Wetter gehalten hätte, aber ich hatte bereits gestern überlegt abzusagen. Die letzten Tage bin ich wenig zum Schreiben gekommen und daher würde ich lieber die Zeit nicht mit Aussaktivitäten füllen, sondern sehen das ich mit meiner Geschichte voran komme. Ich habe mir einen Punkt gesetzt an dem ich fertig sein möchte und das ist zu den Rauhnächten. Also bis zum 24.12.08 soll die Sache in trockenen Tüchern sein. Nun hört es sich an, als wenn da noch lange Zeit ist. Aber so viel ist es denn auch nicht. Es werden ca. 150 – 200 Manuskriptseiten und die müssen auch noch überarbeitet werden. Danach geht es denn los einen Verlag finden. Das dürfte der schwierige Teil sein.
Aber zurück zum heutige Befinden. Ich hänge hier rum und will Haribo. Aber ich möchte dem nicht nachgeben. Das wäre wieder so ein Rückfall in die alten Gewohnheiten. Deprimiert, antriebslos, also 1 kg Haribo in die Dame tun und gut ist. Nee, dass soll nicht mehr sein. Denn was hier erst nach Belohnung aussieht ist eigentlich eine Bestrafung. Wer jemals 1 kg Haribo verputzt hat weiß was ich meine. Das Gefühl dabei ist toll, danach ist es die Hölle.
Also ringe ich mit meiner inneren Schweinehündin. Sie sagt: Haribo haben! Ich sage: Gibbet nicht, sei still! Da meine Schweinehündin aber eine ziemliche Nervensäge ist, nörgelt sie weiter: Ist doch nicht schlimm! Ist doch nur heute. ICH WILL! ICH WILL! ICH WILL!
Wie gesagt es wäre nicht richtig schlimm, oberflächlich betrachtet,. Doch bei Lichte besehen wäre es das doch. Denn wenn ich das mache, stopfe ich mir nur wieder den Mund und komme nicht zu dem eigentlichen Problem. Daher suche ich mir eine Alternative. Ich bin heute schlecht drauf, ich möchte mich verwöhnen, habe das Gefühl das ich mir was Gutes tun muss. Also werde ich das tun. Gleich gehe ich in die Küche und werde einen schönen Pflaumenkuchen backen. Heute wird es ihn, seit langem mal wieder, mit Sahne geben. Und mit Zimt bestreut. Denn Zimt ist ein natürliches Antidepressiva. Schon der Geruch beim Backen ist tröstlich. Erinnert an Besucher bei meiner Grossmutter, die den genialsten Pflaumenkuchen backen konnte. Aber meiner ist auch nicht schlecht und alle mal besser als Haribo.
Mir geht es schon durch die Vorstellung besser, und meine Schweinehündin wird leiser und leiser: Gerade höre ich ein leises, leicht beleidigtes: Bei dem Sauwetter wollte ich eh nicht mehr raus, nur um einzukaufen! Braves Schweinehundilein. Vielleicht gibt es sogar eine Tasse Kakao zum Kuchen.

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