Essen als Ersatzbefriedigung – ein altes Thema

Im Moment merke ich wieder sehr sehr deutlich, wie leicht das Essen zur Droge werden kann, wie leicht man versucht sich mit Essen gute Gefühle zu verschaffen, weil es einem auf anderen Wegen anscheinend nicht gelingt.

Leider ist das Essen der völlig falsche Ansatz und man hat genau das gleiche kurze gute Gefühl und dann die ganzen negativen Folgen wie bei jeder anderen Droge.

Ich habe es in den letzen Wochen am eigenen Leib erfahren. Ich war sehr durcheinander und aufgewühlt, hatte Zukunftsängste und kam mit meinen Gefühlen nicht klar, dazu kam dann noch Krankheit und  anderer familiärer Stress und das reichte mir. Ich habe versucht mir durch zu viel Essen Ruhe und Entspannung zu geben, das ging natürlich nach hinten los. Ich kannte den Mechanismus, ich wußte dass es nicht funktioniert und doch war ich wieder in die Falle getappt.

Einen großen Unterschied gibt es nun allerdings zu früher. Ich bin nicht mehr so hilflos wie damals, ich weiß wie ich mir selbst helfen kann und ich weiß wie es geht, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ich erlebe es alles bewußter und bin deswegen nicht mehr so verzweifelt wie damals.

Dank Aiqum habe ich das notwendige Handwerkszeug bei mir, nun ist es an mir zu entscheiden wann und wie ich es wieder benutzen werde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

*