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Abnehmen und Tipps – erfolgreich abnehmen

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eine weitere Abnehmfalle entdeckt – den Tag strukturieren

Ich habe heute gemerkt wo ich noch in Versuchung komme unkontrolliert und ohne Genuss zu essen.

Zur Zeit herrscht hier in der Wohnung ein ziemliches Chaos und das obwohl wir beide den Tag über Zeit haben. Irgendwie fühlt sich niemand so richtig zuständig und so bleiben die Dinge liegen. Andererseits steht der Umzug an und es muss einfach geordnet und sortiert werden. Das Problem ist das Aufraffen und der Berg den man vor sich sieht. Es ist genau das Gleiche wie beim Abnehmen. Man sieht den riesen Berg vor sich und mag sich überhaupt nicht dazu aufraffen. Wie beim Abnehmen dachte ich auch beim Aufräumen und Sortieren immer nur an den riesigen Berg der noch vor mir liegt und haben mich nicht dazu bewegen können loszulegen. Beim Abnehmen war ich von der schieren Fettmenge  sofort entmutigt und dachte mir lange Zeit das hätte doch überhaupt keinen Zwecke auch nur anzufangen. Das Fett wurde mehr und das Chaos wird größer.

Und das Schlimme war dass dann jedes mal der Frust kam, die Resignation und das Gefühl überhaupt nichts auf die Reihe zu kriegen, völlig unorganisiert zu sein. Mit dem Chaos abfinden kann ich mich nicht denn eigentlich ganz tief im Inneren mag ich Ordnung sehr gerne. Nur wie kriege ich das umgesetzt? Bisher habe ich mir immer nur Gewaltaktionen vorgenommen und das nicht hinbekommen und dann habe ich mich mit Essen getröstet. Soviel ich auch gelernt habe über meine fatalen Essmuster, so viel ich auch umgewandelt habe, so viel verbirgt sich immer noch in den Ecken meiner Gewohnheiten. Und eine Ecke habe ich jetzt ausgeleuchtet. Immer wenn jetzt der Frust und die Panik kommen will dass ich „das alles nicht schaffe“, nehme ich mir eine neue viertel Stunde vor und mache was. Die Folge ist dass ich wirklich was schaffe und vor allem dass ich meinen Frust in sinnvolle Tätigkeit umsetze und nicht versuche durch Essen nieder zu machen.

Ja, selbst in jüngster Zeit habe ich öfter mal aus dieser Art Frust heraus gegessen wenn mir eigentlich nicht nach Essen war. Ha!! Eine Falle weniger. Und so wie sich die 15 Minuten zu einer ganz ordentlichen Zeit anhäufen, so werde ich auch nach und nach weiter meine schlechten Gewohnheiten durchforsten und umwandeln. Nach und nach wird es besser werden, 5 ist weniger als 6, 6 ist weniger als 7. Es muss nicht von hier auf jetzt gleich sein. 

Beim Fett hat ja die Politik der kleinen Schritte gewirkt und das Wissen dass ein Kilo weniger schon gut ist, auch wenn noch 50 weitere Kilos noch abgenommen werden wollen. Ein Kilo ist gut und wenn man erst mal Pause braucht um ans nächste Kilo zu gehen, dann nimmt man sich die Pause eben und macht danach weiter. So ist man im Fluss und hat nicht das Gefühl aufgegeben zu haben. Ein kleines Ziel ist erreicht, das kann man schon mal als Erfolg verbuchen. Wenn man bereit ist kommt das nächste kleine Ziel. Ja, beim Abnehmen hat es gut gewirkt.

Warum sollte das gleiche Prinzip nicht bei anderen Dingen funktionieren die wie Berge vor einem stehen? Kleine Schritte auch beim Aufräumen. In diesem schönen Blog habe ich von der 15 Minuten Methode gelesen und das ist für mich genau das Richtige.  In 15 Minuten schafft man erstaunlich viel und das hat man dann eben geschafft und kann es als Erfolg ablegen. Wichtig ist es auch dass man den Blick auf das Geschaffte richtet und nicht auf den Berg der noch vor einem liegt.

Ich habe mich jetzt der 15-Minuten-Methode verschrieben um mit den Sachen durch zu kommen. Sie entspricht mir sehr und immer wenn mir mal wieder nach etwas Arbeit ist, dann nehme ich die nächsten 15 Minuten in Angriff. Dies funktioniert besonders gut weil mein Tag eben nicht von außen durch feste Arbeitszeiten und viele andere Termine strukturiert ist

4 Kommentare zu “eine weitere Abnehmfalle entdeckt – den Tag strukturieren”

  1. Karin schreibt:

    Das ist ein toller Tip. Vielleicht kriege ich so auch mal meine Wohnung auf Vordermann. Alles Liebe Karin

  2. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    ich bin mal gespannt wie Du damit klar kommst, bei mir wirkt es Wunder.
    lg
    Renate

  3. Sianna schreibt:

    Mensch, das ist klasse! Danke für den Tipp, das scheint genau das Richtige für mich (und mein Chaos…) zu sein. Ich werde es ausprobieren, denn Du hast Recht: ich könnte/müßte/sollte soooo viel machen und fühle mich dann von der zu bewältigenden Menge schier erschlagen. Das so nach und nach in 15-Minuten-Schritten zu machen, klingt äußerst vernünftig. Und dann eben sehen was man geschafft hat und nicht, was noch vor einem liegt.

    LG
    Sianna

  4. Requendel schreibt:

    Hey Sianna,
    *g* da können wir den Club der Viertelstündchen aufmachen. Die Idee ist wirklich genial, ich bin schon gerade dabei meine nächsten 15 Minuten zu planen.
    lg
    Renate

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